Lenis Hausgeburt

In meiner ersten Schwangerschaft lehnte ich eine Hausgeburt strikt ab. Noch immer ist diese Art Geburt nicht mein Fall und das, obwohl ich meine Vorurteile abgelegt habe, informierter bin und es mir wirklich schön vorstelle – wie Leni – zuhause zu gebären, mal ganz abgesehen davon, dass ich kein Kind erwarte. Und doch brauche ich die Schulmedizin – Ärzte für den Notfall – damit ich mich sicher fühle. Eine Typsache, die wirklich jeder für sich entscheiden muss. Ich habe Leni, die eine Hausgeburt plant, gefragt, ob sie uns ein bisschen darüber erzählen mag. Vielleicht ist eine intime, natürliche Geburt (die nur mit einer Hebamme stattfindet) bei dem ein oder anderen schon länger im Kopf. Lasst euch inspirieren: Weiterlesen „Lenis Hausgeburt“

Die Traumgeburt, die keine war.

Gastbeitrag: Geburtsbericht von Annika – theshadegirl

Nun saß ich da, auf dem Krankenhausbett. Ich trug diesen unglaublich unvorteilhaften OP-Kittel, mit dem ich mich fühlte wie Jack Nicholson in „Was das Herz begehrt“, während er mit nacktem Po verwirrt durch die Krankenhausflure irrt. Eine Schwester kam ins Zimmer und sagte: „Sie müssen bitte nochmal zu Fuß runter in den Kreißsaal.“ Schon wieder? Dachte ich. Sie hatten mich mehrfach nach unten gebeten und „zu Fuß“ bedeutete, dass es definitiv noch nicht losging. Im Kreißsaal angekommen bat mich die Ärztin in ein Untersuchungszimmer. „Wir können den Kaiserschnitt heute leider nicht durchführen“, teilte sie uns mit. Ich schaute sie an und dachte nur, das ist doch jetzt alles ein schlechter Scherz.

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