Gib mir was Konkretes. Ein „Ja“ oder „Nein“.

Lieber Exfreund, lieber Exgeliebter, lieber Mann, der mir mal etwas bedeutet hat, 

dieser Brief geht an dich. Nicht, weil ich an dich denke, viel mehr, weil ich es nicht tue. Denn diese Jahre, in denen ich versucht habe, zu finden, was ich gefunden habe, sind längst vergessen. Sie beschäftigen mich nicht (mehr). Doch letztens, da hörte ich im Radio ein Lied. Der Herr, der dieses  sang, nennt sich Bendzko, Tim Bendzko, und er sagte erstaunlicherweise so vieles, was auch ich – mit einigen Jahren Abstand – bejahen kann.   Weiterlesen „Gib mir was Konkretes. Ein „Ja“ oder „Nein“.“

Übers Ankommen

Ein Thema, das mich schon lange beschäftigt. Eigentlich seitdem ich „angekommen“ bin. Angekommen bei meiner Familie. Denn wie sagt Fynn Kliemann so schön in seinem Liebeslied: Mein Zuhause ist kein Ort. Das bist du“ – und doch sehnten wir uns nach einem Unterschlupf für uns, der mehr zu bieten hat, als nur ein Unterschlupf zu sein. Wir wollten ein Zuhause finden. Wohnlich ankommen. Weiterlesen „Übers Ankommen“

Vom Liegen- und Loslassen – meine Aufgabe: Mutterschutz

Vom Liegen- und Loslassen. Genau das beschäftigt mich gerade in diesem Moment und in den letzten Tagen, diese Woche und in den kommenden Tagen. Denn ich habe noch einmal Zeit für mich, die sich anfühlt wie ein Geschenk, vom dem man nicht weiß, was man damit machen soll. Den „liegen lassen“ kenne ich zwar, konnte ich aber noch nie gut. Losgelassen habe ich vor länger Zeit schon mal und wurde zu einem neuen Menschen. Ein bisschen was hängt noch nach – die Erinnerungen. Sie sind auf der Rückseite des Geschenkpapiers für mich aufgeschrieben. Ich habe erkannt, dass es wohl meine Aufgabe ist zurzeit, im Mutterschutz, diese noch mal zu lesen, mich auszuruhen, zu reflektieren und den Start in eine neue Zeit einzuläuten. Ganz für mich. Weiterlesen „Vom Liegen- und Loslassen – meine Aufgabe: Mutterschutz“