Eine Rückkehr ist nichts als ein angsteinflößender Albtraum

geschrieben von Anna Stockheim

Amir ist gerade einmal 20 Jahre alt und lebt aktuell in Kara Tepe, dem menschenunwürdigem Nachfolger Morias. Mit seiner Hilfe und die des Projektes „now_you_see_me_moria“, die auf ihrem Instagram Kanal den Alltag aus dem Camp zeigen, können wir euch einen kleinen, aber so wichtigen Einblick in die Herzen, Köpfe und Leben der Geflüchteten geben.

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Ihr Blick ist leer und hoffnungslos – das Leben in Kara Tepe

geschrieben von Anna Stockheim

Es ist früh am Morgen und die ersten Menschen werden wach. Eine Frau sitzt bereits auf einem Felsen, den Blick in die Ferne gerichtet, im Hintergrund schwappen die Wellen gegen die kalten Steine. Ein idyllisches Bild, beinahe wie aus der letzten Urlaubsreise in Griechenland. Doch der Blick der Frau ist leer, hoffnungslos und ihre Augen sind auch nicht auf eine strahlende Hotelanlage, sondern auf weiße Zelte gerichtet. Kara Tepe – das neue Moria, nur schlimmer. 

Der Name der Frau auf dem Bild ist Mahnaz, sie ist tatsächlich in Griechenland, aber ihre Reise ist definitiv kein Urlaub. Die Afghanin sehnte sich nach einem besseren Leben für sich und ihre Familie, ohne den Schrecken des Krieges, floh aus ihrem Heimatland und steckt nun im Zeltlager Kara Tepe fest.

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Hi, Germany! I guess, we are back.

Elisabeth Koblitz wohnte in Washington. Ganze acht Jahre verbrachte sie in den USA. Als Politik-Journalistin ist dieses Jahr für Elisabeth besonders aufregend: Wahljahr. Aber sie entschied sich vorzeitig abzureisen und mit ihren drei Kindern ihr Zuhause Washington zu verlassen. Es zog sie wieder nach Deutschland und das hatte einen Grund…

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Der Brief einer ganz normalen Frau

Gastbeitrag

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Hallo Frau Merkel,

ich bin eine ganz normale Frau. Eine Frau mit einem Kind, einem Job und einem Mann. Meine Tochter ist 2 Jahre alt, besucht seit einem Jahr die Krippe. Mein Mann arbeitet Vollzeit, ca. 80 % im homeoffice und die restliche Zeit ist er auf Dienstreisen im In- und Ausland. Weiterlesen „Der Brief einer ganz normalen Frau“

Spielmobile, Spielhäuser und Jugendzentren vom Aussterben bedroht

geschrieben von Katharina

Es ist ein etwas windiger Dienstagnachmittag in einem Stadtteil am Rande von Hamburg. Der feuchtkalte Nieselregen hat endlich aufgehört und die Windböen haben sogar die grauen Wolken, die seit Tagen den Himmel verhängen – eben typisch Hamburg – beiseitegeschoben. Die Sonne scheint und der triste Spielplatz, umringt von Hochhäusern mit mehr als zehn Stockwerken, wirkt plötzlich nicht mehr ganz so trostlos. Neben der leuchtenden Sonne sticht ein knallgelber VW-Bus ins Auge, vor dem bunte Go-Karts stehen. Ein Haufen Kinder drängt sich neben dem Bus um eine kleine Feuerstelle, auf der gerade eine warme Suppe gekocht wird. Weiterlesen „Spielmobile, Spielhäuser und Jugendzentren vom Aussterben bedroht“