„Sie heißt wie eine Buchhandlung!?“: Von der Bürde, ein Kind zu benennen

Geschrieben von: Alina Pelling

Wir hatten sie uns so zuckersüß vorgestellt: Ein kleines Mädchen, blonde Hobbit-Locken, Cord-Latzhose und Grübchen, spielt mit ihren Gummistiefeln in einer Pfütze und dreht sich frech grinsend zu uns herum, wenn wir sie rufen: „Komm, Thalia!“

Uns gefiel der Name und – wenn überhaupt – dachten wir an die griechische Muse der Dichtung und Unterhaltung. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, so wenigen Menschen wie möglich von unseren Namensideen zu erzählen. Aber ich trage das Herz auf der Zunge und da wir schon das Geschlecht nicht wissen, wollte ich zumindest über Namen plaudern. Na gut, seien wir ehrlich: Ich wollte nur einmal die Bestätigung hören: „Och, süß. Das ist ja ein niedlicher Name!“. Stattdessen entsetzte Gesichter, hochgezogene Augenbrauen, verwirrte Emojis bei WhatsApp: „Thalia?! So wie die Buchhandlung?“. Das hatten wir völlig verpennt. Dadüm. Seitdem schwebt über unserem kleinen Pfützenmädchen ein großes Fragezeichen, und wir können Sie in Gedanken gar nicht mehr zum Essen reinrufen. 

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Mein Baby redet mit mir! – Babys Sprache lernen

geschrieben von Anna Stockheim

Kleine, geballte Fäuste, eng an den Körper gezogene Beinchen und weiche, schmatzende Lippen sind Attribute eines Babys, die Menschen in Entzückung versetzten können. Was so süß aussieht, sind nicht nur zufällig auftretende Bewegungen, sondern eine frühe Form der Kommunikation. Wachsame Eltern können durch diese Babyzeichen lernen ihren Nachwuchs besser zu verstehen und schneller auf dessen Bedürfnisse einzugehen. Besonders, wenn die Tage und Nächte von Weinen geprägt sind, könnte das Deuten der Zeichen für die ganze Familie eine Erleichterung bringen.

Nach etwa sechs Lebensmonaten des Kindes haben sich die grobmotorischen Fähigkeiten ausreichend entwickelt und Eltern können anfangen durch festgelegte Zeichen mit ihrem Baby zu kommunizieren. Es gibt zahlreiche Kurse in denen Eltern und Kinder spielend und singend Gebärden und Gesten nutzen lernen. Doch auch ohne diese Lernangebote bringen die meisten Eltern ganz natürlich ihren Babys schon Zeichen bei, Winken ist beispielsweise eines davon. Weiterlesen „Mein Baby redet mit mir! – Babys Sprache lernen“