Der e-PRIAM für mehr Energie im Alltag

In Kooperation mit Cybex

Gleicher Tag, gleiche Uhrzeit, gleicher Berg. Wie jeden Tag stehe ich vor dieser sich als unüberbrückbarem Hindernis getarnten Steigung und denke mir, wie jeden Tag: muss ich da jetzt wirklich den Kinderwagen, das 2-jährige Kind, den Einkauf und meine Wenigkeit hochschleppen? Mit Schweißperlen auf der Stirn versuche ich an das Positive zu denken: Nina, sei doch froh, dass du in Hamburg wohnst! Hier – auf dem platten Land – ist diese Steigung wirklich kein Übel. Doch meine Atemnot lässt es nicht weiter zu, dass ich mir gut zurede. Ich muss die letzten 15 Meter noch schaffen. Also Kopf aus, Popo anspannen und los. Nina! Du schaffst das! Weiterlesen „Der e-PRIAM für mehr Energie im Alltag“

Unverhofft und für immer – aus Hörbys Sicht II

Teil II – Die Begegnung

Sonntag. Der Tag der Tage. Kein Sonntag auf Bali ohne einen Sunset-Rave im Single Fin. Zumindest, wenn es nach mir geht. Früh morgens ging es für mich in mein neues Hostel, das nur unweit vom Ort des Geschehens entfernt war. Die anderen waren bereits mit dem Taxi unterwegs, da ich mich entschieden hatte, mein Motorrad zu behalten und damit hinterher zu fahren. Circa 45 Minuten Fahrt auf meinem kleinen Moped Richtung Süden. Weiterlesen „Unverhofft und für immer – aus Hörbys Sicht II“

Das Mamaherz

Und dann schaue ich sie an und frage mich: bin ich genug für dich? Ich weiß, dass du mich über alles liebst, aber bin ich die, die ich für dich sein will? Mein Mamaherz, blödes Mamaherz, tut manchmal nämlich richtig weh, dann, wenn ich zu ungeduldig mit ihr war. Dann, wenn die Zeit nicht reicht, um ihr Lieblingsessen zu kochen, dann, wenn ich sie morgens wecken muss, um sie in die Kita zu fahren, dann wenn ich sie abhole und sie auf dem Stein sitzt, ganz lieb und entspannt und den anderen Kindern beim Toben zuschaut. Dann, wenn ich an unseren freien Tagen nicht mit ihr um 6 Uhr aufstehen möchte und mir noch ein paar Minuten alleine im Bett genehmige, sie dafür ihre Stifte holt und sie zum Bett bringt, um ganz leise neben mir zu malen. Dann, wenn sie nachts schlecht träumt, zu uns ins Bett kommt und in meinem Arm sofort einschläft. Mein Mamaherz ist voll. Voller Liebe, voller Sorge, voller Zweifel. Denn, wer sagt mir, dass ich nicht noch besser für sie sein kann? Weiterlesen „Das Mamaherz“

Darf ich das oder muss ich es sogar?

Heute morgen, als ich meine Blogwochen der kommenden Monate plante, ertappte ich mich beim Grübeln. Grübeln, ob es okay ist, wenn ich mich positioniere. Ob es okay ist, wenn ich meine Plattform nutze, um gewissen Themen anzuspreche. Ob es okay ist, wenn ich meine Meinung kundtue. Ich dachte darüber nach, ob ich mich bei diesem einen Thema nicht lieber zurückhalten möchte. Nicht den Raum schaffen möchte, um es auseinanderzunehmen, um mich angreifbar zu machen. Denn eins ist klar: So bald ich eine Meinung habe, bin ich für manche die Gute und für andere die Böse. Einfacher mache ich es mir damit nicht. Mache mir mehr Arbeit, als ich vielleicht müsste, versaue mir Chancen und Möglichkeiten. Doch das alles mache ich gerne. Denn ich möchte kein Talkmaster sein. Ich möchte nicht moderieren (auch, wenn es natürlich Moderatoren gibt, die sich positionieren). Ich möchte mitmischen und eventuell mit meiner Stimme zum Nachdenken anregen. Denn das Problem liegt doch auf der Hand: viel zu viele Menschen halten sich raus und ducken sich lieber, anstatt den Kopf hinzuhalten. Heute morgen bin ich aus meinem Tagtraum aufgewacht und mir war klar, dass ich keinen weiteren Moment verschwende, meine Stimme infrage zu stellen – die darf ruhig jeder hören. Weiterlesen „Darf ich das oder muss ich es sogar?“

Der Mama-Look hat ein Ende – Ich bekomme Hilfe!

In Kooperation mit BOX40  

Morgens vor dem Spiegel kriege ich fast zu viel. „Wie sehe ich eigentlich aus?“, nuschle ich leise in mich hinein. Meine Haare hängen undefiniert an meinem Kopf herunter, meine Augen werfen Schatten über mein ganzes Gesicht, meine Haut ist uneben und bräuchte dringend ein wenig mehr Zuwendung. Ich schaue an mir herunter. Schon wieder trage ich zwei verschiedene Socken: einen von Hörby und einen von mir. Immer noch den Schlafanzug an. Darüber meinen Lieblingshoodie. Wir haben 13:30 Uhr und ich merke, dass ich bis jetzt nur einen Kaffee getrunken habe. Seit 5 Stunden sitze ich am Schreibtisch und habe alles um mich rum vergessen. Nun bleibt eine halbe Stunde, um schnell die Spülmaschine anzumachen, mir ein Brot to-go zu schmieren und nach einer Katzenwäsche in ein Alltags-Outfit zu springen. Weiterlesen „Der Mama-Look hat ein Ende – Ich bekomme Hilfe!“