Lass los, trau dich! Lass los!

Wie viel muss man selbst erlebt haben, um mitsprechen zu können? Das frage ich mich gerade, als ich vor dem leeren Word Dokument sitze und meine wütenden Zeilen in die Tasten hauen möchte. Ja… wie tief muss ich selber in der Scheiße gesessen haben, damit ich laut aussprechen darf, dass da keiner hingehört? Eine Antwort darauf kann ich selber nicht geben, auch, wenn ich selber schon ziemlich in der Scheiße saß. Was ich aber weiß, ist, dass es wichtig ist, darüber zu sprechen, dass wir glücklich sein dürfen. Schon heute, nicht erst morgen. Weiterlesen „Lass los, trau dich! Lass los!“

Gib mir was Konkretes. Ein „Ja“ oder „Nein“.

Lieber Exfreund, lieber Exgeliebter, lieber Mann, der mir mal etwas bedeutet hat, 

dieser Brief geht an dich. Nicht, weil ich an dich denke, viel mehr, weil ich es nicht tue. Denn diese Jahre, in denen ich versucht habe, zu finden, was ich gefunden habe, sind längst vergessen. Sie beschäftigen mich nicht (mehr). Doch letztens, da hörte ich im Radio ein Lied. Der Herr, der dieses  sang, nennt sich Bendzko, Tim Bendzko, und er sagte erstaunlicherweise so vieles, was auch ich – mit einigen Jahren Abstand – bejahen kann.   Weiterlesen „Gib mir was Konkretes. Ein „Ja“ oder „Nein“.“

Unverhofft und für immer – aus Hörbys Sicht IV

„N I N A 4 – E V E R <3“

Ein neuer Tag am Strand. In deutlich dezimierter Besetzung. Nach dem doch etwas unangenehmen Frühstückstisch-Intermezzo blieben nur wir vier Männer übrig, die sich (mal wieder) für den Strand, das Brett und Faulenzen entschieden. Auf 2 Rollern fuhren Briley, Leon, Peter, der sich mal wieder in letzter Sekunde aufs Heck des einen Rollers geschwungen hatte, und ich zum Balangan Beach. Ausnahmsweise gefiel mir das Faulenzen heute mal am besten. Denn ich hatte genug Stoff zum Träumen getankt. So ließ ich den gestrigen Abend Revue passieren, so gut es mein leichter Kopfschmerz zuließ. Heute wurde es ruhig angegangen und so passte ich beim Mittagessen und dem obligatorischen Bintang und nickte stattdessen zwei Stunden am Strand weg. Muss eine kurze Nacht gewesen sein. Weiterlesen „Unverhofft und für immer – aus Hörbys Sicht IV“

Zwei Jahre

„Mit zwei Jahren kann man fast fliegen! Du musst einfach nur ganz fest dran glauben, wenn ich dir abends im Bett sage, wie doll ich dich liebe und ich hoffe, dass du gut schläfst. Dann musst du die Augen zu machen, dir vorstellen, dass deine Flügel immer größer werden und losfliegen in die Welt der Träume. Es wird bunt, wunderschön, manchmal auch ein wenig angsteinflößend, aber ganz sicher ein aufregendes neues Jahr.“ „Fliegen Mama?“ „Ja Alma!“ „Und Mama immer da?“ „Ich bin immer für dich da!“ Weiterlesen „Zwei Jahre“

Unverhofft und für immer – aus Hörbys Sicht III

Ich: Tick, tick “Hi.“ Sie:“Hi.“ Ich grinse. Sie grinst. Ich grinse weiter bis über beide Ohren. Vielleicht sogar eine halbe Sekunde zu lange. Vielleicht genau richtig, damit sie merkt, dass ich baff bin. Oder minderbemittelt. Die kleine Gruppe Ballermann-Australier, die mit Nina am Tisch saß, wendet sich sofort ab, als sie merken, dass sie über ein „hey man, haus i goin, maaan?“ bei uns nicht hinauskommen. Weiterlesen „Unverhofft und für immer – aus Hörbys Sicht III“