Mein Jahresrückblick 2017

Am Silvesterabend saß ich um kurz vor 12 im Nieselregen auf einer kalten Stufe und blickte auf den See in Nähe des Ferienhäuschens. Ich weinte und hypnotisiert traurig mein Glas Rotwein. Denn dieser Abend hatte nichts mit dem letzten Jahr zutun. Mit dem Jahr voller Freude und Glück. An diesem Tag war gar nichts so, wie wir es uns ausgemalt hatten – nein, noch schlimmer, er lief ziemlich schief. Also hängte ich mich daran auf und wollte am liebsten noch vor Mitternacht ins Bett. Meine Freunde, mit denen wir feiern wollten, lagen mit einer Lebensmittelvergiftung im Krankenhaus, Alma im Tiefschlaf im Bett und der Rest schaute auf Grund der miesen Stimmung Fernsehen. Ich bin ja echt kein Silvesterfreak, doch sollte der letzte Abend des Jahres doch wenigstens ein bisschen unsere letzten tollen zwölf Monate widerspiegeln. Weiterlesen „Mein Jahresrückblick 2017“

Das magische Band

 Manchmal gibt es Tage, da bin ich fragend, wütend, lustig, traurig, erfüllt, besorgt…  diese Liste kann ich noch lange weiterführen. Und nicht nur mir geht es so, sondern euch allen. Egal ob klein oder groß, jung oder alt. Wir haben alle Stimmungen, die wir durchleben. Und so bin ich einen Tag voller Kraft und Laune, freue mich auf den kommenden Tag – mich kann sozusagen nichts aus der Fassung bringen – und den nächsten Tag bin ich verärgert, dass besonders von uns Mamas verlangt wird, immer gut gelaunt zu sein und mit seinem Kind jeden Tag auf Wolke 7 zu schweben. Denn jeder weiß (und besonders die, die behaupten es wäre nicht so), dass unsere Stimmung und die unseres Kindes dies nicht zulässt. Weiterlesen „Das magische Band“

Das letzte Mal…

Wahnsinn wie viele erste Male ich in den letzten Monaten hatte. Das erste Mal einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand halten, das erste Mal das Herz meines Kindes hören, das erste Mal ein Zappeln spüren, das erste Mal richtige Angst bekommen, das erste Mal Wehen spüren, das erste Mal merken, dass da wohl etwas in meinem Leben passiert, was viel wichtiger ist, als alles was bis jetzt geschehen ist. Weiterlesen „Das letzte Mal…“

Wolkenbrei 2.0

Seit sechs Monaten darf ich mich darauf vorbereiten, bald Mama zu werden. Ein schöner Gedanke. Als Kind habe ich mir immer vorgestellt, wie es wohl sein wird, wenn meine Puppe lebt und Mama ruft. Da mein Spielzeug aber immer schnell langweilig wurde, war ich mir nicht wirklich sicher, ob das funktionieren kann; einen Menschen um sich zu haben, um den man sich immer sorgen muss, auf den man immer aufpasst, für den man lieber sein (früher Taschen-) Geld ausgibt, als für sich selber. Und ehrlich gesagt ist es immer noch so. Ich kann mir schlecht vorstellen, was da im Endeffekt auf mich zukommen wird. 

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Selbstliebe ist ein Arschloch

Wie werde ich ein glücklicherer Mensch? „Mein Kind, liebe dich selber, dann wird dir die Welt gehören.“ Sagte sie und verschwand in ihre Traumwelt. Ja, wir wissen alle, wie wichtig es ist sich selber zu schätzen und nicht zu kastrieren. Aber kann die Welt nicht mal aufhören, uns gute Ratschläge zu geben ohne Anleitung?

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