„So riskieren Sie das Leben Ihres Kindes!“ – Es gibt Sätze, die man nie wieder vergisst

Geschrieben von Merle Becker. Mehr von ihr auf merlebecker.de

Der erste Geburtstag! Ein emotionaler Tag für die Familie und vor allem für uns Mütter – für mich. Schon als der Herbst sich andeutete, konnte ich nicht anders und musste mich immer wieder erinnern. Wie ich vergangenen Oktober hochschwanger jeden Abend dachte: Ob wir heute Nacht wohl los müssen? Wie sich die Wehen wohl anfühlen werden? Wird es schnell gehen? Und wie wird es sein, meinen Sohn im Arm zu halten? Nun… es kam alles ganz anders, als ich es mir gewünscht hatte. Weiterlesen „„So riskieren Sie das Leben Ihres Kindes!“ – Es gibt Sätze, die man nie wieder vergisst“

Gewalt im Kreißsaal ist keine Seltenheit

geschrieben von Evelyn. Weitere tolle Beiträge von der bezaubernden fast-zweifach-Mama findet ihr auf ihrem Blog

„Jetzt halte still!“ keifte mich die Hebamme an, während ich mich vornübergebeugt an sie festklammerte. Irgendwer stach mir dabei eine PDA und eine Wehe – so schlimm wie tausend Tode – erschütterte meinen Körper. Ich hatte stundenlang auf den erlösenden Kreuzstich gewartet, obwohl alle Formulare schon im Vorhinein unterschrieben waren und ich mir ausdrücklich eine gewünscht hatte.

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Die Traumgeburt, die keine war.

Gastbeitrag: Geburtsbericht von Annika – theshadegirl

Nun saß ich da, auf dem Krankenhausbett. Ich trug diesen unglaublich unvorteilhaften OP-Kittel, mit dem ich mich fühlte wie Jack Nicholson in „Was das Herz begehrt“, während er mit nacktem Po verwirrt durch die Krankenhausflure irrt. Eine Schwester kam ins Zimmer und sagte: „Sie müssen bitte nochmal zu Fuß runter in den Kreißsaal.“ Schon wieder? Dachte ich. Sie hatten mich mehrfach nach unten gebeten und „zu Fuß“ bedeutete, dass es definitiv noch nicht losging. Im Kreißsaal angekommen bat mich die Ärztin in ein Untersuchungszimmer. „Wir können den Kaiserschnitt heute leider nicht durchführen“, teilte sie uns mit. Ich schaute sie an und dachte nur, das ist doch jetzt alles ein schlechter Scherz.

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Horrorvorstellung Wochenbett – Wieso werde ich nicht gefragt?

Normalerweise, wenn ich eine dieser ganz normalen Bloggermamis wäre (sorry – ich hoffe es fühlt sich keiner angegriffen), würde dieser Text mit einem „Ich kann es gar nicht abwarten, die ersten Tage mit meinem Kind zu verbringen…“ anfangen. Doch das bin ich nicht und das tue ich nicht. Denn wie schon öfters erwähnt, macht die Geburt mir wenig Angst. Das Wochenbett und die Tage nach dem großen Knall dafür umso mehr. Und das hat einen ganz bestimmten Grund: Wie werde ich meine Anhängsel los?

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