Herz oder Kopf – meine (geplante) Geburt

Ich habe auch dieses Mal keine Angst vor der Geburt, also keine Angst um mich. Irgendwie ist es mir fast egal, wie die Geburt verläuft. Ich denke mir, dass ich mit allem auskommen würde. Mit großen Schmerzen, mit einer falsch gesetzten PDA, ja sogar mit dieser doofen Einleitung. Ich würde das schon irgendwie überstehen und dann mein Baby im Arm halten. Vergessen, wie die letzten Stunden verlaufen sind und nur meinen kleinen Jungen anhimmeln. Doch ich habe Angst. Angst vor Komplikationen. Angst, dass etwas schief laufen könnte. Angst, dass es unserem Baby nicht gut gehen könnte. Die letzten Monate haben meine Angst hochkochen lassen, sodass ich mir nicht mehr sicher bin, ob ich überhaupt in eine natürliche Geburt möchte. Weiterlesen „Herz oder Kopf – meine (geplante) Geburt“

Und auf einmal wird alles ganz schwer

Ich kann gar nicht genau sagen, welcher der schlimmste Moment war. War es der Gang zur Toilette, bei dem ich genau wusste, wie es ausgehen wird? Bei dem ich wusste, dass wenn ich gleich das ganze Blut sehe, es vorbei ist. War es der Moment, in dem ich im Sand des Beachcafes lag, meine Mutter mir sagte, dass ich nun für Alma stark sein muss und meine kleine Tochter im Hintergrund auf dem Schoss meines Bruders sah? Oder war es der Moment im Krankenwagen, als der Sanitäter mich mit seinen Worten „Ja, wahrscheinlich haben Sie ihr Baby verloren“ bestätigte? Weiterlesen „Und auf einmal wird alles ganz schwer“

Kaiserschnitt – Ist das nur der einfache Weg? TEIL 2

geschrieben von Malú Voß

Ich brauchte einen Moment, um die Worte zu verstehen und geriet in Panik. Was stimmte nicht? War etwas mit dem Baby nicht in Ordnung? Mein Mann war so auf mich konzentriert, dass er die Aussage des Arztes gar nicht mitbekommen hatte. Ich wiederholte immer und immer wieder, dass etwas nicht stimmt. Irgendwas lief schief. Dann stürmten auch schon lauter weitere Menschen in den OP. Unter Anweisungen wurde weiter geruckelt und dann endlich – der Babyjunge war draußen. Doch es blieb ruhig, er schrie nicht. Der Mini wurde von den Kinderärzten genommen und in den Nebenraum gebracht. Und da blieb er. Gefühlt eine halbe Ewigkeit. 

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Worte an Dich

Geschrieben von Lena Keller (@threeisagang) Hallo Awin

Der 10. August, ein Tag der unsere Geschichte veränderte und zu dieser ganz besonderen machte. Weiterlesen „Worte an Dich“

Lenis Hausgeburt

In meiner ersten Schwangerschaft lehnte ich eine Hausgeburt strikt ab. Noch immer ist diese Art Geburt nicht mein Fall und das, obwohl ich meine Vorurteile abgelegt habe, informierter bin und es mir wirklich schön vorstelle – wie Leni – zuhause zu gebären, mal ganz abgesehen davon, dass ich kein Kind erwarte. Und doch brauche ich die Schulmedizin – Ärzte für den Notfall – damit ich mich sicher fühle. Eine Typsache, die wirklich jeder für sich entscheiden muss. Ich habe Leni, die eine Hausgeburt plant, gefragt, ob sie uns ein bisschen darüber erzählen mag. Vielleicht ist eine intime, natürliche Geburt (die nur mit einer Hebamme stattfindet) bei dem ein oder anderen schon länger im Kopf. Lasst euch inspirieren: Weiterlesen „Lenis Hausgeburt“