Glauben

Da saßen wir. In einem kleinen Saal. Unter 200 Leuten. Und lauschten der Musik, die von vorne kam. Von einem Mann – geschätzt 60, dick, schwarz, ein richtiger Bär. Ein toller Mensch! So viel Gefühl, so viel Spirit. Nach zwei Stunden hatte ich das Gefühl, ihn richtig zu kennen. Kurz gesagt: Er spielt Klavier wie ein Gott. Und da sind wir schon beim Thema. Denn seine Musik ließ mich weggleiten, meinen Gedanken verlieren, ich war in einer Art Trance und beobachtete unbewusst seine Finger auf dem Klavier. Immer wieder kommen mir zwar Alltagsgedanken in den Kopf, die aber schnell wieder verwischten, denn seine Musik beschäftigte mich viel mehr. Was bedeuteten diese Töne, diese Melodie? Welche Geschichte möchte er uns erzählen? „Glauben“ kam mir immer wieder in den Sinn. Dieser Mann mit seiner Musik wollte uns etwas erzählen, das mit Glauben zu tun haben muss. Bei jedem Lied war ich mir sicherer, dass seine Finger in das Klavier eine Hymne eingravierten, die uns Zuhörern Glauben transportieren sollte. Vielleicht das Glauben an einen Gott, vielleicht glauben an Schicksal, vielleicht aber auch ein Glauben an uns alle.  Weiterlesen „Glauben“

Vom Liegen- und Loslassen – meine Aufgabe: Mutterschutz

Vom Liegen- und Loslassen. Genau das beschäftigt mich gerade in diesem Moment und in den letzten Tagen, diese Woche und in den kommenden Tagen. Denn ich habe noch einmal Zeit für mich, die sich anfühlt wie ein Geschenk, vom dem man nicht weiß, was man damit machen soll. Den „liegen lassen“ kenne ich zwar, konnte ich aber noch nie gut. Losgelassen habe ich vor länger Zeit schon mal und wurde zu einem neuen Menschen. Ein bisschen was hängt noch nach – die Erinnerungen. Sie sind auf der Rückseite des Geschenkpapiers für mich aufgeschrieben. Ich habe erkannt, dass es wohl meine Aufgabe ist zurzeit, im Mutterschutz, diese noch mal zu lesen, mich auszuruhen, zu reflektieren und den Start in eine neue Zeit einzuläuten. Ganz für mich. Weiterlesen „Vom Liegen- und Loslassen – meine Aufgabe: Mutterschutz“

Ich will doch auf dich aufpassen…

Kein Licht, kein Ton. Nur die Sonne und ich. Nun liege ich hier, ein Tag nach dem großen Schrecken und fühle mich unglaubliche leer. Gestern hatte ich die bisher schlimmste Stunde meines Lebens. Nicht, weil mir etwas weh getan hat, oder ich mir um mich Sorgen gemacht habe. Ich hatte das erste Mal so richtige schlimme Angst um unser Kind und habe ein Gefühl erfahren, von dem ich hier noch ganz am Anfang des Blogs geschrieben habe, dass ich nicht weiß, ob ich dieses Gefühl jemals empfinden kann.

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Viele Klamotten sind was für Anfänger!

Der Kleiderschrank ist voll und trotzdem habe ich nichts anzuziehen. Ja, jede Frau stand schon unzählige Male vor diesem Problem. Sagen wir mal so, jede Frau, die sich etwas daraus macht, wie sie aussieht. Und auch ich habe jeden Tag eine Challenge daraus gemacht, wie ich mich zu kleiden habe.

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Sekundenzähler – Alter ist unfair

Das wird kein Text á la „an seinen Kindern sieht man, wie alt man ist“. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was es für ein Text wird. Wahrscheinlich wird er kein Fazit haben und keinen roten Faden. Trotzdem brennt mir die Frage seit einer Woche im Kopf. Nicht auf der Seele und eigentlich ist es auch kein richtiges Thema, sondern eher eine Art Gedankenexperiment.

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