Kinderlos glücklich – „Ich mag Kinder einfach nicht“

geschrieben von Anna Stockheim

Eigene Kinder machen uns Menschen erst so richtig glücklich. Sie sind liebenswert, neugierig, manchmal laut, öfter laut, anstrengend, schränken ein, sind absolut nicht für das persönliche Glück notwendig.

Die Umfrage eines deutschen Onlineportals für Statistiken zeigt, dass Zufriedenheit keineswegs an eigene Nachkommen gebunden ist. Knapp die Hälfte der befragten Singles gaben an, sich ein Leben ohne Kind vorstellen zu können, und auch gut ein Drittel der liierten Umfrageteilnehmer könnten sich vorstellen, ohne Kind im Leben glücklich zu sein. Dennoch löchern Verwandte ihre kinderlosen Angehörigen immer wieder mit den gleichen Fragen: „Wann ist es bei dir soweit? Wie viele Kinder möchtest du? Im Ernst, meinst du nicht, es wäre endlich an der Zeit, immerhin tickt die Uhr?“

Von der Gesellschaft wird uns oft suggeriert, dass Eltern sein normal ist und keine Kinder zu wollen demnach nicht. Wer keine Nachkommen möchte, wird schief angeschaut. Dabei sagt doch ein altes Sprichwort: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Ob beim Formen des eigenen Lebens nun ein Kind eine Rolle spielt oder eben nicht, sollte jeder Mensch selbst entscheiden dürfen, ohne dafür verurteilt zu werden. Weiterlesen „Kinderlos glücklich – „Ich mag Kinder einfach nicht““

Das Mamaherz

Und dann schaue ich sie an und frage mich: bin ich genug für dich? Ich weiß, dass du mich über alles liebst, aber bin ich die, die ich für dich sein will? Mein Mamaherz, blödes Mamaherz, tut manchmal nämlich richtig weh, dann, wenn ich zu ungeduldig mit ihr war. Dann, wenn die Zeit nicht reicht, um ihr Lieblingsessen zu kochen, dann, wenn ich sie morgens wecken muss, um sie in die Kita zu fahren, dann wenn ich sie abhole und sie auf dem Stein sitzt, ganz lieb und entspannt und den anderen Kindern beim Toben zuschaut. Dann, wenn ich an unseren freien Tagen nicht mit ihr um 6 Uhr aufstehen möchte und mir noch ein paar Minuten alleine im Bett genehmige, sie dafür ihre Stifte holt und sie zum Bett bringt, um ganz leise neben mir zu malen. Dann, wenn sie nachts schlecht träumt, zu uns ins Bett kommt und in meinem Arm sofort einschläft. Mein Mamaherz ist voll. Voller Liebe, voller Sorge, voller Zweifel. Denn, wer sagt mir, dass ich nicht noch besser für sie sein kann? Weiterlesen „Das Mamaherz“