Eine Rückkehr ist nichts als ein angsteinflößender Albtraum

geschrieben von Anna Stockheim

Amir ist gerade einmal 20 Jahre alt und lebt aktuell in Kara Tepe, dem menschenunwürdigem Nachfolger Morias. Mit seiner Hilfe und die des Projektes „now_you_see_me_moria“, die auf ihrem Instagram Kanal den Alltag aus dem Camp zeigen, können wir euch einen kleinen, aber so wichtigen Einblick in die Herzen, Köpfe und Leben der Geflüchteten geben.

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Ihr Blick ist leer und hoffnungslos – das Leben in Kara Tepe

geschrieben von Anna Stockheim

Es ist früh am Morgen und die ersten Menschen werden wach. Eine Frau sitzt bereits auf einem Felsen, den Blick in die Ferne gerichtet, im Hintergrund schwappen die Wellen gegen die kalten Steine. Ein idyllisches Bild, beinahe wie aus der letzten Urlaubsreise in Griechenland. Doch der Blick der Frau ist leer, hoffnungslos und ihre Augen sind auch nicht auf eine strahlende Hotelanlage, sondern auf weiße Zelte gerichtet. Kara Tepe – das neue Moria, nur schlimmer. 

Der Name der Frau auf dem Bild ist Mahnaz, sie ist tatsächlich in Griechenland, aber ihre Reise ist definitiv kein Urlaub. Die Afghanin sehnte sich nach einem besseren Leben für sich und ihre Familie, ohne den Schrecken des Krieges, floh aus ihrem Heimatland und steckt nun im Zeltlager Kara Tepe fest.

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Wie können wir Rassismus schon in den Köpfen unserer Kinder verhindern?

geschrieben von Anna Stockheim 

Das Thema Rassismus ist endlich wieder vermehrt in den Medien und auf den Straßen. Doch nun liegt es an uns, dass es diesmal auch so bleibt und wir nicht zu der vorher herrschenden Normalität zurückkehren. Es ist die Aufgabe von uns weißen Menschen, etwas zu verändern, denn BIPOC sind weiterhin Tag für Tag von Rassismus betroffen!

Wir müssen uns hinterfragen, uns weiterbilden, für BIPOC einstehen und können so viel bewirken, um Rassismus dauerhaft zu verhindern.

Den größten Einfluss nach Außen haben wir auf unsere Kinder und daher ist es wichtig auch sie für das Thema zu sensibilisieren und gewissenhaft mit ihnen zu reden. Auch in diesem Zusammenhang möchte ich wieder einer Schwarzen Frau meine Stimme geben. Sarah arbeitet bei der Volkssolidarität als Referentin für Migration, Geflüchtete und Rassismus und ist daher Expertin für dieses Thema.

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Kita ist nichts für uns – wir leben kitafrei!

geschrieben von Anna Stockheim 

Endlich! Ein Ende der Kitaschließungen ist in Sicht und für einige Eltern sogar bereits in greifbarer Nähe. Ab August soll in einigen Bundesländern wieder Regelbetrieb herrschen und bis dahin erfolgt eine langsame, stufenweise Öffnung nach Altersklassen und Bedürfnissen. So gehen zuerst die Vorschüler zurück in die Kindertagespflegen und binnen weniger Monate folgen ihnen auch die restlichen Kinder. Vorerst sind nicht überall volle Tage angedacht, sondern nur einige Stunden Betreuung, doch diese schaffen die Möglichkeit, kurz in Ruhe zu arbeiten oder das Chaos der letzten Wochen auf Vordermann zu bringen. Circa 93 Prozent der Kinder zwischen drei und sechs Jahren werden in Kindertagesstätten betreut, bei den unter Dreijährigen ist die Quote jedoch mit rund nur einem Drittel viel geringer. Die restlichen Kinder sind nicht in der Kita, sondern daheim.

Wie, keine Kita? Die ganze Zeit mit den Kindern in den eigenen vier Wänden, wie in den letzten Monaten? Ja, genau! Einige Eltern entscheiden sich bewusst dafür, ihre Kinder selbst zu betreuen, ihren Anspruch auf Fremdbetreuung nicht geltend zu machen und kurzgesagt „kitafrei“ zu leben. Weiterlesen „Kita ist nichts für uns – wir leben kitafrei!“

Kinderbetreuung in der Kita? Geht auch anders!

geschrieben von Anna Stockheim

Knapp neun Wochen sind die Kindertagespflegen als Eindämmungsmaßnahme gegen das Coronavirus nun schon geschlossen. Neun lange Wochen erfüllt von Freud und Leid im Familienalltag und das Ende der Schließung scheint in weiter Ferne zu liegen. Doch wer weiß, was wir in einigen Jahren über den Lockdown sagen? Vielleicht, dass es eine anstrengende aber doch unfassbar schöne Zeit mit den Kindern war, immerhin hat man außerhalb von Elternzeit und Urlaub nie so viel gemeinsame Stunden. Werden wir die Betreuung unserer Kinder überdacht haben, sind wir vielleicht doch mit ihnen daheim geblieben und haben sie selbst beaufsichtigt oder haben unsere Kleinen anschließend lieber in die Hände von Verwandten gegeben, wie es doch einige Familien bereits machen. Wir merken, dass es auch anders geht, nur ob wir das wollen oder doch die Kindertagespflegen bevorzugen, liegt bei jedem Elternteil selbst. Weiterlesen „Kinderbetreuung in der Kita? Geht auch anders!“