Wie können wir Rassismus schon in den Köpfen unserer Kinder verhindern?

geschrieben von Anna Stockheim 

Das Thema Rassismus ist endlich wieder vermehrt in den Medien und auf den Straßen. Doch nun liegt es an uns, dass es diesmal auch so bleibt und wir nicht zu der vorher herrschenden Normalität zurückkehren. Es ist die Aufgabe von uns weißen Menschen, etwas zu verändern, denn BIPOC sind weiterhin Tag für Tag von Rassismus betroffen!

Wir müssen uns hinterfragen, uns weiterbilden, für BIPOC einstehen und können so viel bewirken, um Rassismus dauerhaft zu verhindern.

Den größten Einfluss nach Außen haben wir auf unsere Kinder und daher ist es wichtig auch sie für das Thema zu sensibilisieren und gewissenhaft mit ihnen zu reden. Auch in diesem Zusammenhang möchte ich wieder einer Schwarzen Frau meine Stimme geben. Sarah arbeitet bei der Volkssolidarität als Referentin für Migration, Geflüchtete und Rassismus und ist daher Expertin für dieses Thema.

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Kita ist nichts für uns – wir leben kitafrei!

geschrieben von Anna Stockheim 

Endlich! Ein Ende der Kitaschließungen ist in Sicht und für einige Eltern sogar bereits in greifbarer Nähe. Ab August soll in einigen Bundesländern wieder Regelbetrieb herrschen und bis dahin erfolgt eine langsame, stufenweise Öffnung nach Altersklassen und Bedürfnissen. So gehen zuerst die Vorschüler zurück in die Kindertagespflegen und binnen weniger Monate folgen ihnen auch die restlichen Kinder. Vorerst sind nicht überall volle Tage angedacht, sondern nur einige Stunden Betreuung, doch diese schaffen die Möglichkeit, kurz in Ruhe zu arbeiten oder das Chaos der letzten Wochen auf Vordermann zu bringen. Circa 93 Prozent der Kinder zwischen drei und sechs Jahren werden in Kindertagesstätten betreut, bei den unter Dreijährigen ist die Quote jedoch mit rund nur einem Drittel viel geringer. Die restlichen Kinder sind nicht in der Kita, sondern daheim.

Wie, keine Kita? Die ganze Zeit mit den Kindern in den eigenen vier Wänden, wie in den letzten Monaten? Ja, genau! Einige Eltern entscheiden sich bewusst dafür, ihre Kinder selbst zu betreuen, ihren Anspruch auf Fremdbetreuung nicht geltend zu machen und kurzgesagt „kitafrei“ zu leben. Weiterlesen „Kita ist nichts für uns – wir leben kitafrei!“

Kinderbetreuung in der Kita? Geht auch anders!

geschrieben von Anna Stockheim

Knapp neun Wochen sind die Kindertagespflegen als Eindämmungsmaßnahme gegen das Coronavirus nun schon geschlossen. Neun lange Wochen erfüllt von Freud und Leid im Familienalltag und das Ende der Schließung scheint in weiter Ferne zu liegen. Doch wer weiß, was wir in einigen Jahren über den Lockdown sagen? Vielleicht, dass es eine anstrengende aber doch unfassbar schöne Zeit mit den Kindern war, immerhin hat man außerhalb von Elternzeit und Urlaub nie so viel gemeinsame Stunden. Werden wir die Betreuung unserer Kinder überdacht haben, sind wir vielleicht doch mit ihnen daheim geblieben und haben sie selbst beaufsichtigt oder haben unsere Kleinen anschließend lieber in die Hände von Verwandten gegeben, wie es doch einige Familien bereits machen. Wir merken, dass es auch anders geht, nur ob wir das wollen oder doch die Kindertagespflegen bevorzugen, liegt bei jedem Elternteil selbst. Weiterlesen „Kinderbetreuung in der Kita? Geht auch anders!“

Scheidung durch Corona

geschrieben von Anna Stockheim

Na, arbeitet ihr auch von zuhause aus? Mit Kind und Partner? Seid ihr auch so genervt von der Situation? Neben der Arbeit im Homeoffice kommt für uns Menschen mit Kindern meist auch Care-Arbeit, Homeschooling, die Zubereitung von gefühlt zehn Mahlzeiten am Tag und die Bewältigung des restlichen Haushalts dazu.

Immer wieder wird betont, dass wir noch am Anfang der Pandemie seien. Wir Eltern sehnen schon jetzt ein Ende der Krise herbei, immerhin sind die Spielplätze fast überall gesperrt, die Schulen und Kindergärten werden nur langsam und schrittweise wieder geöffnet und ohne soziale Kontakte wirkt die Zeit doppelt so lang. Die Mehrfachbelastung sieht man nicht nur an unseren immer schwächer werdenden Nerven, sondern sie spiegelt sich auch in unseren Partnerschaften wider. Weiterlesen „Scheidung durch Corona“

Kurzarbeit, Kinderbetreuung, Existenznot – Corona trifft uns Eltern auf vielen Ebenen

geschrieben von Anna Stockheim

Trockener Husten, Fieber, Fuck! Bitte lass es nur eine sich anbahnende Erkältung sein und nicht die ersten typischen Symptome des Coronavirus. Anzeichen einer möglichen Erkrankung sind bereits Grund genug zu Sorge, denn die Folgen einer Infektion können verheerend sein. Leider ist die Angst vor einer Ansteckung bei Weitem nicht mehr die einzige Belastung dieser Tage. Neben dem Bangen um die eigene Gesundheit und die unserer Liebsten, kann die blanke Existenznot dazu kommen.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters rechnet die Bundesregierung dieses Jahr mit circa 2,35 Millionen von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten. 33 bzw. 40 Prozent weniger Lohn zu bekommen, kann besonders bei Arbeitnehmern mit niedrigem Einkommen schon dazu führen, dass es am Monatsende weniger als knapp wird. Auch in Teilzeit Arbeitende, darunter viele Eltern, sind durch die geringeren Einnahmen stark benachteiligt.

Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, die arbeiten könnten, aber nicht die nötige Zeit dafür haben. Die Kindergärten und Schulen sind nun seit mehr als fünf Wochen geschlossen. Glücklicherweise gibt es immerhin für Eltern in systemrelevanten Jobs eine Notbetreuung, doch alle anderen müssen Homeschooling oder die Betreuung der Kita-Kinder in den Alltag integrieren. Weniger Zeit zum Arbeiten kann zu Verdienstausfällen führen, sodass es auch in diesen Familien finanziell kritisch wird. Weiterlesen „Kurzarbeit, Kinderbetreuung, Existenznot – Corona trifft uns Eltern auf vielen Ebenen“