Ein Problem, wenn man(n) keine Gebärmutter hat – Zwei Männer mit Kinderwunsch

geschrieben von Anna Stockheim

Wie geht eigentlich Familie? Klassisch die große Liebe finden und dann Kinder bekommen? Na, wenn das mal so leicht wäre! Zuerst einmal müssen wir unter den Millionen Individuen, denen wir im Leben begegnen, den richtigen Menschen treffen – und dann auch noch schwanger werden. Das sind schonmal zwei Komponenten, die nicht so einfach sind, schon gar nicht, wenn man(n) keine Gebärmutter hat.

Patrick wollte schon als Kind immer Vater werden, doch umso älter er wurde, desto deutlicher wurde ihm die Schwierigkeit, als schwuler Mann Kinder zu bekommen. Adoption, Co-Parenting, Pflegefamilie, Leihmutter? All diese Begriffe wurden Teil seines Lebens, doch nur einer setzte sich durch: Seit Anfang 2016 sind Patrick und sein Mann Pflegeeltern.

Der Weg dahin war beschwerlich, bürokratisch und vor allem emotional. Bevor ein Kind in eine Pflegefamilie kommen oder adoptiert werden kann, ist es ein Prozess. Die potenziellen Elternteile werden auf Herz und Nieren geprüft, bis sie zu einer Regenbogenfamilie wachsen dürfen. 

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„Meine Mutter glaubt mir nicht, dass mein Stiefvater mich schlägt“

geschrieben von Anna Stockheim

Aline ist 13 Jahre alt und wohnt in Bamberg. Sie trifft sich nach der Schule gern mit ihren Freundinnen und macht Tik-Tok-Videos, spielt im Verein Volleyball und hat einen kleinen Bruder. Ihre Eltern haben sich vor einem Jahr getrennt, doch das Mädchen scheint glücklich zu sein. Doch dieser Schein trügt: Ihr Stiefvater schlägt sie.

Die Jugendämter in Deutschland haben im vergangenen Jahr bei rund 55 500 Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt. Laut Statistischem Bundesamt ist das ein Anstieg von circa 10 Prozent im Gegenteil zu 2018 und auf einem traurigen neuen Höchststand. Elf Prozent der betroffenen Minderjährigen wuchsen dabei bei einem Elternteil in einer neuen Partnerschaft auf.

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Ich wünsche mir einen Partner der mitdenkt, kein zweites Kind!

Geschrieben von: Alina Pelling

Lieber guter Weihnachtsmann,

ich habe einen sehnlichsten Wunsch für dieses Jahr. Kein Lastenrad, keine bezahlbare Miete, kein Garten in der Großstadt, sondern etwas viel kostbareres. Eine Rarität. Bin ich zu früh dran, wenn ich meinen Wunsch schon Mitte November den Wichteln mitgebe? Ich hoffe nicht, schließlich sollst du bis Heiligabend Zeit haben. Ich denke mit. Ich denke voraus. Ganz anders: Mein Partner.

Er würde dir seine Wünsche am 23.12. um 23:59 mitteilen, aber auch nur, weil ich ihn daran erinnere. Oder realistischer: Er würde am 25.12. nochmal eine lieblose Whatsapp (ohne Emojis!) schicken: „Sorry, Weihnachtsmann. Kann ich noch Wünsche einreichen?“. Oh Santa, bitte schenke ihm Feenstaub oder irgendetwas anderes, dass ich ihm heimlich ins Gesicht streuen kann, damit er endlich aktiv mitdenkt. All I want for christmas.

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Macht vegane Ernährung unsere Kinder krank?

geschrieben von Anna Stockheim

„Veganer sind blass, schlecht gelaunt und können nichts essen außer Salat.“ Das ist nach wie vor ein weitverbreitetes Bild und wenn es auch noch um vegane Ernährung bei Kindern geht, hört bei einigen das Verständnis komplett auf: „Ihr könnt eurem Kind Fleisch doch nicht vorenthalten.“ Vereinzelte Schreckensnachrichten von unterernährten Kleinkindern veganer Eltern heizen die Diskussionen immer wieder auf. Doch macht vegane Ernährung unsere Kinder wirklich krank? Weiterlesen „Macht vegane Ernährung unsere Kinder krank?“

Wie können wir Rassismus schon in den Köpfen unserer Kinder verhindern?

geschrieben von Anna Stockheim 

Das Thema Rassismus ist endlich wieder vermehrt in den Medien und auf den Straßen. Doch nun liegt es an uns, dass es diesmal auch so bleibt und wir nicht zu der vorher herrschenden Normalität zurückkehren. Es ist die Aufgabe von uns weißen Menschen, etwas zu verändern, denn BIPOC sind weiterhin Tag für Tag von Rassismus betroffen!

Wir müssen uns hinterfragen, uns weiterbilden, für BIPOC einstehen und können so viel bewirken, um Rassismus dauerhaft zu verhindern.

Den größten Einfluss nach Außen haben wir auf unsere Kinder und daher ist es wichtig auch sie für das Thema zu sensibilisieren und gewissenhaft mit ihnen zu reden. Auch in diesem Zusammenhang möchte ich wieder einer Schwarzen Frau meine Stimme geben. Sarah arbeitet bei der Volkssolidarität als Referentin für Migration, Geflüchtete und Rassismus und ist daher Expertin für dieses Thema.

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