Unser Weg zum Wunschkind – Der Anfang von etwas ganz Großem

geschrieben von Katja Lucht

…und dann war es mal wieder soweit.

Ich schaue auf meine Eisprung-App. In zwei Tagen könnte die rote Pest wieder auftauchen – oder sollte es dieses Mal tatsächlich soweit sein? Wenn es in diesem Monat klappte, wäre unser Kind vom Sternzeichen Schütze und würde sogar noch dieses Jahr zur Welt kommen. Immerhin sagen doch immer alle: Gebt euch ein Jahr Zeit! Solange kann es schon mal dauern, bis man schwanger wird. Schon wenn ich das Wort schwanger schreibe, zittern mir die Hände. Morgen früh werde ich testen und dieses Mal – bin ich mir sicher – werden da zwei Streifen zu sehen sein. Ich hole also einen von schon mittlerweile unzähligen Schwangerschaftstests aus meinem Badeschrank und mache mein allmonatliches Ritual. Drauf pinkeln und warten bis endlich zwei Striche erscheinen. Los! Ich merke doch, dass sich mein Körper in diesem Monat anders anfühlt. Ein kurzer Blick auf den einen Streifen rechts sagte mir, dass ich mich wieder getäuscht haben sollte. Irgendwann kann man seine Tränen nicht mehr zurückhalten, also lief es mir wie ein Rinnsal über die Wangen. Zum Glück ist da dieser starke Mann an meiner Seite, der mich immer wieder auffängt und mir sagt, dass alles gut werden wird. Mein Bauchgefühl hat mir allerdings schon lange mitgeteilt, dass es an der Zeit ist, der Sache auf den Grund zu gehen. Also ab zum Arzt!

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Das Mamaherz

Und dann schaue ich sie an und frage mich: bin ich genug für dich? Ich weiß, dass du mich über alles liebst, aber bin ich die, die ich für dich sein will? Mein Mamaherz, blödes Mamaherz, tut manchmal nämlich richtig weh, dann, wenn ich zu ungeduldig mit ihr war. Dann, wenn die Zeit nicht reicht, um ihr Lieblingsessen zu kochen, dann, wenn ich sie morgens wecken muss, um sie in die Kita zu fahren, dann wenn ich sie abhole und sie auf dem Stein sitzt, ganz lieb und entspannt und den anderen Kindern beim Toben zuschaut. Dann, wenn ich an unseren freien Tagen nicht mit ihr um 6 Uhr aufstehen möchte und mir noch ein paar Minuten alleine im Bett genehmige, sie dafür ihre Stifte holt und sie zum Bett bringt, um ganz leise neben mir zu malen. Dann, wenn sie nachts schlecht träumt, zu uns ins Bett kommt und in meinem Arm sofort einschläft. Mein Mamaherz ist voll. Voller Liebe, voller Sorge, voller Zweifel. Denn, wer sagt mir, dass ich nicht noch besser für sie sein kann? Weiterlesen „Das Mamaherz“

Unverhofft und für immer – die Reise in ein neues Leben II

Am Sonntag lag ich nachmittags am Strand und schlief ein. Viel zu spät wachte ich auf und merkte, dass in 10 Minuten der Sonnenuntergang sein wird. Also hatte ich keine Zeit mehr nach Hause zu fahren, mich für die Party, auf die ich so Lust hatte, fertig zu machen. Mein ganzer Körper war voller Sand. Meine Haare verfilzt vom Salzwasser. Ich hatte ein Bikini an, darüber ein altes schwarzes Kleid, dass mal meiner Oma gehörte. An meinen Handgelenken hingen unzählige Armbänder – Erinnerungen von allen kleinen Stopps der letzten Wochen. In meinem Jutebeutel ein zerknautschtes Handtuch und mein Buch. An meinem linken Unterarm ein Stück Frischhaltefolie gewickelt, weil ich mir am Vormittag spontan ein neues Tattoo stechen lassen hatte. Ein „Ja“ – als hätte ich es geahnt. Weiterlesen „Unverhofft und für immer – die Reise in ein neues Leben II“

Auf die Plätze… mit Movemates ins Glück!

In Kooperation mit Movemates 

Umziehen. Für viele der Horror. Für mich nicht. Ich mag es sogar umzuziehen. Ich mag es Kartons zu packen, Dinge auszusortieren und auf dem Flohmarkt zu verkaufen. Ich mag es, mir Gedanken über eine neue Wohnungseinrichtung zu machen. Im Baumarkt Farbkarten auszusuchen und Ebay-Kleinanzeigen nach neuen Möbeln zu durchforsten. Es gibt nur eine Sache, die ich wirklich nicht ausstehen kann: Kartons schleppen. Gut, dass es dafür Hilfe gibt. Weiterlesen „Auf die Plätze… mit Movemates ins Glück!“

Spielmobile, Spielhäuser und Jugendzentren vom Aussterben bedroht

geschrieben von Katharina

Es ist ein etwas windiger Dienstagnachmittag in einem Stadtteil am Rande von Hamburg. Der feuchtkalte Nieselregen hat endlich aufgehört und die Windböen haben sogar die grauen Wolken, die seit Tagen den Himmel verhängen – eben typisch Hamburg – beiseitegeschoben. Die Sonne scheint und der triste Spielplatz, umringt von Hochhäusern mit mehr als zehn Stockwerken, wirkt plötzlich nicht mehr ganz so trostlos. Neben der leuchtenden Sonne sticht ein knallgelber VW-Bus ins Auge, vor dem bunte Go-Karts stehen. Ein Haufen Kinder drängt sich neben dem Bus um eine kleine Feuerstelle, auf der gerade eine warme Suppe gekocht wird. Weiterlesen „Spielmobile, Spielhäuser und Jugendzentren vom Aussterben bedroht“