Lenis Hausgeburt

In meiner ersten Schwangerschaft lehnte ich eine Hausgeburt strikt ab. Noch immer ist diese Art Geburt nicht mein Fall und das, obwohl ich meine Vorurteile abgelegt habe, informierter bin und es mir wirklich schön vorstelle – wie Leni – zuhause zu gebären, mal ganz abgesehen davon, dass ich kein Kind erwarte. Und doch brauche ich die Schulmedizin – Ärzte für den Notfall – damit ich mich sicher fühle. Eine Typsache, die wirklich jeder für sich entscheiden muss. Ich habe Leni, die eine Hausgeburt plant, gefragt, ob sie uns ein bisschen darüber erzählen mag. Vielleicht ist eine intime, natürliche Geburt (die nur mit einer Hebamme stattfindet) bei dem ein oder anderen schon länger im Kopf. Lasst euch inspirieren: Weiterlesen „Lenis Hausgeburt“

Gewalt im Kreißsaal ist keine Seltenheit

geschrieben von Evelyn. Weitere tolle Beiträge von der bezaubernden fast-zweifach-Mama findet ihr auf ihrem Blog

„Jetzt halte still!“ keifte mich die Hebamme an, während ich mich vornübergebeugt an sie festklammerte. Irgendwer stach mir dabei eine PDA und eine Wehe – so schlimm wie tausend Tode – erschütterte meinen Körper. Ich hatte stundenlang auf den erlösenden Kreuzstich gewartet, obwohl alle Formulare schon im Vorhinein unterschrieben waren und ich mir ausdrücklich eine gewünscht hatte.

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Wolkenbrei 2.0

Seit sechs Monaten darf ich mich darauf vorbereiten, bald Mama zu werden. Ein schöner Gedanke. Als Kind habe ich mir immer vorgestellt, wie es wohl sein wird, wenn meine Puppe lebt und Mama ruft. Da mein Spielzeug aber immer schnell langweilig wurde, war ich mir nicht wirklich sicher, ob das funktionieren kann; einen Menschen um sich zu haben, um den man sich immer sorgen muss, auf den man immer aufpasst, für den man lieber sein (früher Taschen-) Geld ausgibt, als für sich selber. Und ehrlich gesagt ist es immer noch so. Ich kann mir schlecht vorstellen, was da im Endeffekt auf mich zukommen wird. 

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