Die Traumgeburt, die keine war.

Gastbeitrag: Geburtsbericht von Annika – theshadegirl

Nun saß ich da, auf dem Krankenhausbett. Ich trug diesen unglaublich unvorteilhaften OP-Kittel, mit dem ich mich fühlte wie Jack Nicholson in „Was das Herz begehrt“, während er mit nacktem Po verwirrt durch die Krankenhausflure irrt. Eine Schwester kam ins Zimmer und sagte: „Sie müssen bitte nochmal zu Fuß runter in den Kreißsaal.“ Schon wieder? Dachte ich. Sie hatten mich mehrfach nach unten gebeten und „zu Fuß“ bedeutete, dass es definitiv noch nicht losging. Im Kreißsaal angekommen bat mich die Ärztin in ein Untersuchungszimmer. „Wir können den Kaiserschnitt heute leider nicht durchführen“, teilte sie uns mit. Ich schaute sie an und dachte nur, das ist doch jetzt alles ein schlechter Scherz.

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Geburtsbericht – Teil 1

Ich möchte mit den kommenden Zeilen keine Angst machen, daher nehme ich das Ende vorweg: Ich hatte eine tolle Geburt und möchte euch bestärken an euch zu glauben. Lest meinen Bericht bis zum Ende und nehmt jede Zeile als Erfahrungsbericht. Wenn du in meiner Haut gesteckt hättest, hättest du es vielleicht ganz anders erlebt, vielleicht schlimmer, vielleicht besser. Was hier und heute zählt, ist, wie es für mich – für uns als Familie –  war und davon berichte ich euch. Also geht mit Respekt an meinen Text und mit Abstand, denn eure Zeit, eure Geburt wird ein ganz anderes, tolles, für euch entscheidendes Erlebnis werden. Und nun, viel Spaß: Weiterlesen „Geburtsbericht – Teil 1“

Hallo Alma!

Am 23.09 um 21:53 stand unsere Welt still. Ich kann mich kaum noch an den Moment, als ich das erste Mal mein Baby anfassen konnte, erinnern. So voll mit Emotionen, so aufgewirbelt von dem Schmerz der letzten Stunden. Und plötzlich lag ein kleiner Mensch auf meinem Bauch. Hallo Baby! Weiterlesen „Hallo Alma!“

Horrorvorstellung Wochenbett – Wieso werde ich nicht gefragt?

Normalerweise, wenn ich eine dieser ganz normalen Bloggermamis wäre (sorry – ich hoffe es fühlt sich keiner angegriffen), würde dieser Text mit einem „Ich kann es gar nicht abwarten, die ersten Tage mit meinem Kind zu verbringen…“ anfangen. Doch das bin ich nicht und das tue ich nicht. Denn wie schon öfters erwähnt, macht die Geburt mir wenig Angst. Das Wochenbett und die Tage nach dem großen Knall dafür umso mehr. Und das hat einen ganz bestimmten Grund: Wie werde ich meine Anhängsel los?

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