Worte an Dich

Geschrieben von Lena Keller (@threeisagang)

Der 10. August, ein Tag der unsere Geschichte veränderte und zu dieser ganz besonderen machte. Weiterlesen „Worte an Dich“

Lenis Hausgeburt

In meiner ersten Schwangerschaft lehnte ich eine Hausgeburt strikt ab. Noch immer ist diese Art Geburt nicht mein Fall und das, obwohl ich meine Vorurteile abgelegt habe, informierter bin und es mir wirklich schön vorstelle – wie Leni – zuhause zu gebären, mal ganz abgesehen davon, dass ich kein Kind erwarte. Und doch brauche ich die Schulmedizin – Ärzte für den Notfall – damit ich mich sicher fühle. Eine Typsache, die wirklich jeder für sich entscheiden muss. Ich habe Leni, die eine Hausgeburt plant, gefragt, ob sie uns ein bisschen darüber erzählen mag. Vielleicht ist eine intime, natürliche Geburt (die nur mit einer Hebamme stattfindet) bei dem ein oder anderen schon länger im Kopf. Lasst euch inspirieren: Weiterlesen „Lenis Hausgeburt“

Gewalt im Kreißsaal ist keine Seltenheit

geschrieben von Evelyn. Weitere tolle Beiträge von der bezaubernden fast-zweifach-Mama findet ihr auf ihrem Blog

„Jetzt halte still!“ keifte mich die Hebamme an, während ich mich vornübergebeugt an sie festklammerte. Irgendwer stach mir dabei eine PDA und eine Wehe – so schlimm wie tausend Tode – erschütterte meinen Körper. Ich hatte stundenlang auf den erlösenden Kreuzstich gewartet, obwohl alle Formulare schon im Vorhinein unterschrieben waren und ich mir ausdrücklich eine gewünscht hatte.

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Ein Jahr

Vor einem Jahr saß ich hier und habe gewartet. Gewartet auf ein Wunder. Einen kleinen Menschen, den ich nicht kannte. Nur den Abdruck des Fußes sah ich immer und immer wieder durch meine Bauchdecke. Ein Wesen, das mein Körper geformt hat. Aus Hörby und mir wuchs. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es sein wird, dich – Alma – im Arm zu halten. Wo es am Anfang, kurz nach deiner Geburt, noch auszuhalten war, tut es jetzt wirklich weh, diese Liebe zu dir. Ein Jahr ist es jetzt her. Ein Jahr darf ich mich schon Mama nennen und nichts in der Welt kann beschreiben, was das bedeutet.  Weiterlesen „Ein Jahr“

Die Traumgeburt, die keine war.

Gastbeitrag: Geburtsbericht von Annika – theshadegirl

Nun saß ich da, auf dem Krankenhausbett. Ich trug diesen unglaublich unvorteilhaften OP-Kittel, mit dem ich mich fühlte wie Jack Nicholson in „Was das Herz begehrt“, während er mit nacktem Po verwirrt durch die Krankenhausflure irrt. Eine Schwester kam ins Zimmer und sagte: „Sie müssen bitte nochmal zu Fuß runter in den Kreißsaal.“ Schon wieder? Dachte ich. Sie hatten mich mehrfach nach unten gebeten und „zu Fuß“ bedeutete, dass es definitiv noch nicht losging. Im Kreißsaal angekommen bat mich die Ärztin in ein Untersuchungszimmer. „Wir können den Kaiserschnitt heute leider nicht durchführen“, teilte sie uns mit. Ich schaute sie an und dachte nur, das ist doch jetzt alles ein schlechter Scherz.

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