Was passiert mit meinen Kindern, wenn ich sterbe?

geschrieben von Anna Stockheim

Ein Kind zu bekommen, ist wie „Ja!“ zum Leben zu sagen, mit allen Facetten, die es bereithält. Doch was, wenn das Leben an einem Punkt „Nein.“ entgegnet und die Eltern zu früh sterben? Eigentlich ist es immer zu früh zum Gehen, doch wenn die Kinder noch jung sind und das gemeinsame Leben bisher viel zu kurz war, ist die Tragik noch ein wenig größer. Der Tod ist kein Thema über welches zumindest in Deutschland gern und oft gesprochen wird, dabei sollten wir das ab und an machen. 

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Das Geschwisterkinderzimmer

In Kooperation mit Kyddo

Eigentlich wollte wir ja noch damit warten. Eigentlich sollte Bruno erst ein Jahr alt werden, denn davor braucht ein Kind auf keinen Fall ein Zimmer. Mit einem Jahr auch nicht unbedingt, doch dann kann das Kind wenigsten realisieren, dass das sein Zimmer ist. Oder in unserem Fall: ihr Zimmer. Denn es war klar: unsere Kinder bekommen in den ersten Jahren ein gemeinsames Zimmer. Ganz praktisch gesehen, weil wir einfach auch nicht genug Platz haben und uns mit zwei Kinderzimmern einschränken müssten. Der zweite, viel wichtigere Grund, ist, dass wir es schön finden, wenn die zwei sich haben und eng zusammen aufwachsen. Alles für die Geschwisterbeziehung.

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Scheidung durch Corona

geschrieben von Anna Stockheim

Na, arbeitet ihr auch von zuhause aus? Mit Kind und Partner? Seid ihr auch so genervt von der Situation? Neben der Arbeit im Homeoffice kommt für uns Menschen mit Kindern meist auch Care-Arbeit, Homeschooling, die Zubereitung von gefühlt zehn Mahlzeiten am Tag und die Bewältigung des restlichen Haushalts dazu.

Immer wieder wird betont, dass wir noch am Anfang der Pandemie seien. Wir Eltern sehnen schon jetzt ein Ende der Krise herbei, immerhin sind die Spielplätze fast überall gesperrt, die Schulen und Kindergärten werden nur langsam und schrittweise wieder geöffnet und ohne soziale Kontakte wirkt die Zeit doppelt so lang. Die Mehrfachbelastung sieht man nicht nur an unseren immer schwächer werdenden Nerven, sondern sie spiegelt sich auch in unseren Partnerschaften wider. Weiterlesen „Scheidung durch Corona“

Zwei Jahre

„Mit zwei Jahren kann man fast fliegen! Du musst einfach nur ganz fest dran glauben, wenn ich dir abends im Bett sage, wie doll ich dich liebe und ich hoffe, dass du gut schläfst. Dann musst du die Augen zu machen, dir vorstellen, dass deine Flügel immer größer werden und losfliegen in die Welt der Träume. Es wird bunt, wunderschön, manchmal auch ein wenig angsteinflößend, aber ganz sicher ein aufregendes neues Jahr.“ „Fliegen Mama?“ „Ja Alma!“ „Und Mama immer da?“ „Ich bin immer für dich da!“ Weiterlesen „Zwei Jahre“

Unverhofft und für immer – aus Hörbys Sicht

Teil I – Das Vorspiel

Kurz vorne weg: Ich habe Ninas Version der Geschichte noch nicht gelesen. Weder Teil 1, noch Teil 2 da ich euch hier eine unverfälschte, persönliche Niederschrift darbieten wollte.

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