Ich wünsche mir einen Partner der mitdenkt, kein zweites Kind!

Geschrieben von: Alina Pelling

Lieber guter Weihnachtsmann,

ich habe einen sehnlichsten Wunsch für dieses Jahr. Kein Lastenrad, keine bezahlbare Miete, kein Garten in der Großstadt, sondern etwas viel kostbareres. Eine Rarität. Bin ich zu früh dran, wenn ich meinen Wunsch schon Mitte November den Wichteln mitgebe? Ich hoffe nicht, schließlich sollst du bis Heiligabend Zeit haben. Ich denke mit. Ich denke voraus. Ganz anders: Mein Partner.

Er würde dir seine Wünsche am 23.12. um 23:59 mitteilen, aber auch nur, weil ich ihn daran erinnere. Oder realistischer: Er würde am 25.12. nochmal eine lieblose Whatsapp (ohne Emojis!) schicken: „Sorry, Weihnachtsmann. Kann ich noch Wünsche einreichen?“. Oh Santa, bitte schenke ihm Feenstaub oder irgendetwas anderes, dass ich ihm heimlich ins Gesicht streuen kann, damit er endlich aktiv mitdenkt. All I want for christmas.

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Unsere Kinder dürfen (fast) alles

Ich habe in fast drei Jahren Mutterschaft noch kein einziges Mal in einen Elternratgeber geschaut. Nicht, weil ich mich für die Größte halte, sondern, weil ich nicht dazu kam. Denn auch bei den wenigen Malen, in denen ich wirklich kurz nicht weiterwusste, ist das Fragezeichen auf meiner Stirn schnell geschwunden. Dann, wenn ich gemerkt habe, dass das meiste, was mich zweifeln lässt und das Leben mit Kind(ern) anstrengend macht, mit einer großen Portion Gelassenheit beiseitegeschoben werden kann. Ob es das Thema Einschlafen ist, am Schnuller nuckeln, Fernsehen gucken, Flaschen trinken, Schokolade essen. Ob in Mamas Bett schlafen, gar nicht schlafen, mittags nicht schlafen oder das immer sitzen wollen im Kinderwagen. Alles wird weniger schlimm, wenn man es nicht so eng sieht.

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Erziehst du noch oder begleitest du schon?

geschrieben von Kathy Weber

Ich – Nina – bin immer wieder auf der Suche nach guten Ansätze, wenn es um die Erziehung meines Kindes geht. Obwohl ihr wisst, dass ich nicht viel von „Namensketten“ halte, höre ich mir gerne an, was Experten zu sagen haben. Kathy Weber ist eine solche Expertin, die mich aufgeklärt hat, was eigentlich GfK bedeuten soll. Gar nicht so blöd… 

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Erziehung braucht keine Namenskette

Ich stehe in der Küche und putze die Arbeitsplatte. Alma steht hinter mir und putzt mit dem Geschirrtuch den Fußboden. Mir fällt das dreckige Küchenpapier runter – vor Almas Füße. Bevor ich mich bücken kann, um das Tuch aufzuheben, hat Alma es schon in den Fingern und läuft damit Richtung Mülleimer. Ich schaue ihr verdutzt hinterher. Sie macht mit einer Hand den Mülleimer auf, mit der anderen Hand lässt sie das Tuch in den Eimer sinken, klatscht kurz in die Hände, lobt sich selber und kommt wieder zurück zu mir, um mit dem Geschirrtuch weiter zu schruppen. Diese Situation ist beängstigend schön. Ist mein Baby doch jetzt schon so groß, dass sie uns alles nachmachen kann und uns imponieren will. Dort in der Küche, als ich erstaunt mein kleines Mädchen beobachte, fällt mir ein Satz ein, den ich vor kurzem gehört habe: Unsere Kinder wollen uns immer gefallen, auch wenn sie es manchmal nicht zeigen können. Eine Erkenntnis, die mir den einen oder anderen Wutausbruch seitens Alma schon jetzt erleichtert hat. Und solch eine Situation in der Küche zeigt mir, dass wir so, wie wir miteinander umgehen, wohl alles richtig machen. Weiterlesen „Erziehung braucht keine Namenskette“

2019 endlich mal entspannen!

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit waipu.tv entstanden

Neue Vorsätze sind so 2010. Seitdem sich auf einmal alle selber lieben, Sport zur Selbstfindung gehört, in Wohnung Minimalismus herrscht und Rauchen noch uncooler als Plastiktüten kaufen geworden ist, sind wir doch alle happy und brauchen keine Vorsätze fürs neue Jahr – oder? Doch trotzdem ertappen wir uns immer wieder dabei, wie wir heimlich denken: nächstes Jahr, da wird so vieles anders. Da packe ich endlich alles das, was nicht in mein Instagramleben passt, an, und schmeiße es raus. Ob es die halb verweste Topfpflanze ist, die Schokolade im Kühlschrank oder der Fernseher, der nur den überflüssigen Medienkonsum fördert. 100 Dinge, denen wir viel zu viel Aufmerksamkeit schenken, obwohl sie uns doch eigentlich so unwichtig sind, dass wir darauf verzichten wollen?! Weiterlesen „2019 endlich mal entspannen!“