Ein Problem, wenn man(n) keine Gebärmutter hat – Zwei Männer mit Kinderwunsch

geschrieben von Anna Stockheim

Wie geht eigentlich Familie? Klassisch die große Liebe finden und dann Kinder bekommen? Na, wenn das mal so leicht wäre! Zuerst einmal müssen wir unter den Millionen Individuen, denen wir im Leben begegnen, den richtigen Menschen treffen – und dann auch noch schwanger werden. Das sind schonmal zwei Komponenten, die nicht so einfach sind, schon gar nicht, wenn man(n) keine Gebärmutter hat.

Patrick wollte schon als Kind immer Vater werden, doch umso älter er wurde, desto deutlicher wurde ihm die Schwierigkeit, als schwuler Mann Kinder zu bekommen. Adoption, Co-Parenting, Pflegefamilie, Leihmutter? All diese Begriffe wurden Teil seines Lebens, doch nur einer setzte sich durch: Seit Anfang 2016 sind Patrick und sein Mann Pflegeeltern.

Der Weg dahin war beschwerlich, bürokratisch und vor allem emotional. Bevor ein Kind in eine Pflegefamilie kommen oder adoptiert werden kann, ist es ein Prozess. Die potenziellen Elternteile werden auf Herz und Nieren geprüft, bis sie zu einer Regenbogenfamilie wachsen dürfen. 

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Was passiert mit meinen Kindern, wenn ich sterbe?

geschrieben von Anna Stockheim

Ein Kind zu bekommen, ist wie „Ja!“ zum Leben zu sagen, mit allen Facetten, die es bereithält. Doch was, wenn das Leben an einem Punkt „Nein.“ entgegnet und die Eltern zu früh sterben? Eigentlich ist es immer zu früh zum Gehen, doch wenn die Kinder noch jung sind und das gemeinsame Leben bisher viel zu kurz war, ist die Tragik noch ein wenig größer. Der Tod ist kein Thema über welches zumindest in Deutschland gern und oft gesprochen wird, dabei sollten wir das ab und an machen. 

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Kurzarbeit, Kinderbetreuung, Existenznot – Corona trifft uns Eltern auf vielen Ebenen

geschrieben von Anna Stockheim

Trockener Husten, Fieber, Fuck! Bitte lass es nur eine sich anbahnende Erkältung sein und nicht die ersten typischen Symptome des Coronavirus. Anzeichen einer möglichen Erkrankung sind bereits Grund genug zu Sorge, denn die Folgen einer Infektion können verheerend sein. Leider ist die Angst vor einer Ansteckung bei Weitem nicht mehr die einzige Belastung dieser Tage. Neben dem Bangen um die eigene Gesundheit und die unserer Liebsten, kann die blanke Existenznot dazu kommen.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters rechnet die Bundesregierung dieses Jahr mit circa 2,35 Millionen von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten. 33 bzw. 40 Prozent weniger Lohn zu bekommen, kann besonders bei Arbeitnehmern mit niedrigem Einkommen schon dazu führen, dass es am Monatsende weniger als knapp wird. Auch in Teilzeit Arbeitende, darunter viele Eltern, sind durch die geringeren Einnahmen stark benachteiligt.

Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, die arbeiten könnten, aber nicht die nötige Zeit dafür haben. Die Kindergärten und Schulen sind nun seit mehr als fünf Wochen geschlossen. Glücklicherweise gibt es immerhin für Eltern in systemrelevanten Jobs eine Notbetreuung, doch alle anderen müssen Homeschooling oder die Betreuung der Kita-Kinder in den Alltag integrieren. Weniger Zeit zum Arbeiten kann zu Verdienstausfällen führen, sodass es auch in diesen Familien finanziell kritisch wird. Weiterlesen „Kurzarbeit, Kinderbetreuung, Existenznot – Corona trifft uns Eltern auf vielen Ebenen“