Was passiert mit meinen Kindern, wenn ich sterbe?

geschrieben von Anna Stockheim

Ein Kind zu bekommen, ist wie „Ja!“ zum Leben zu sagen, mit allen Facetten, die es bereithält. Doch was, wenn das Leben an einem Punkt „Nein.“ entgegnet und die Eltern zu früh sterben? Eigentlich ist es immer zu früh zum Gehen, doch wenn die Kinder noch jung sind und das gemeinsame Leben bisher viel zu kurz war, ist die Tragik noch ein wenig größer. Der Tod ist kein Thema über welches zumindest in Deutschland gern und oft gesprochen wird, dabei sollten wir das ab und an machen. 

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„Du sollst nicht töten“ – Pränataldiagnostik

geschrieben von Anna Stockheim 

Die folgenden Argumente zum Thema Pränataldiagnostik spiegeln weder die Meinung Mamaaempfs noch die der Autorin wider. Es ist eine wertfreie und informierende Wiedergabe.

Genetischer Bluttest, Nackentransparenz-Test, Fruchtwasseruntersuchung – was ist das überhaupt alles? Diese und einige weitere freiwillige Untersuchungen während der Schwangerschaft gehören zur Pränataldiagnostik. Das bedeutet “vorgeburtliche Diagnostik” und umfasst spezielle Untersuchungen, die nach Hinweisen auf Störungen oder Fehlbildungen bei dem ungeborenen Kind suchen. Dabei wird zwischen invasiven, die mit einem Eingriff in den Körper der Mutter einhergehen, und nichtinvasiven Verfahren unterschieden. Invasive Verfahren sind beispielsweise Fruchtwasseruntersuchungen oder Punktionen der Nabelschnur, zu den nicht invasiven Verfahren zählen unter anderen der Nackentransparenz-Test sowie genetische Bluttests. Die meisten dieser Tests werden regulär nicht von den Krankenkassen übernommen, sondern müssen selbst gezahlt werden. Weiterlesen „„Du sollst nicht töten“ – Pränataldiagnostik“

Kinderlos glücklich – „Ich mag Kinder einfach nicht“

geschrieben von Anna Stockheim

Eigene Kinder machen uns Menschen erst so richtig glücklich. Sie sind liebenswert, neugierig, manchmal laut, öfter laut, anstrengend, schränken ein, sind absolut nicht für das persönliche Glück notwendig.

Die Umfrage eines deutschen Onlineportals für Statistiken zeigt, dass Zufriedenheit keineswegs an eigene Nachkommen gebunden ist. Knapp die Hälfte der befragten Singles gaben an, sich ein Leben ohne Kind vorstellen zu können, und auch gut ein Drittel der liierten Umfrageteilnehmer könnten sich vorstellen, ohne Kind im Leben glücklich zu sein. Dennoch löchern Verwandte ihre kinderlosen Angehörigen immer wieder mit den gleichen Fragen: „Wann ist es bei dir soweit? Wie viele Kinder möchtest du? Im Ernst, meinst du nicht, es wäre endlich an der Zeit, immerhin tickt die Uhr?“

Von der Gesellschaft wird uns oft suggeriert, dass Eltern sein normal ist und keine Kinder zu wollen demnach nicht. Wer keine Nachkommen möchte, wird schief angeschaut. Dabei sagt doch ein altes Sprichwort: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Ob beim Formen des eigenen Lebens nun ein Kind eine Rolle spielt oder eben nicht, sollte jeder Mensch selbst entscheiden dürfen, ohne dafür verurteilt zu werden. Weiterlesen „Kinderlos glücklich – „Ich mag Kinder einfach nicht““

Mein Baby redet mit mir! – Babys Sprache lernen

geschrieben von Anna Stockheim

Kleine, geballte Fäuste, eng an den Körper gezogene Beinchen und weiche, schmatzende Lippen sind Attribute eines Babys, die Menschen in Entzückung versetzten können. Was so süß aussieht, sind nicht nur zufällig auftretende Bewegungen, sondern eine frühe Form der Kommunikation. Wachsame Eltern können durch diese Babyzeichen lernen ihren Nachwuchs besser zu verstehen und schneller auf dessen Bedürfnisse einzugehen. Besonders, wenn die Tage und Nächte von Weinen geprägt sind, könnte das Deuten der Zeichen für die ganze Familie eine Erleichterung bringen.

Nach etwa sechs Lebensmonaten des Kindes haben sich die grobmotorischen Fähigkeiten ausreichend entwickelt und Eltern können anfangen durch festgelegte Zeichen mit ihrem Baby zu kommunizieren. Es gibt zahlreiche Kurse in denen Eltern und Kinder spielend und singend Gebärden und Gesten nutzen lernen. Doch auch ohne diese Lernangebote bringen die meisten Eltern ganz natürlich ihren Babys schon Zeichen bei, Winken ist beispielsweise eines davon. Weiterlesen „Mein Baby redet mit mir! – Babys Sprache lernen“

Scheidung durch Corona

geschrieben von Anna Stockheim

Na, arbeitet ihr auch von zuhause aus? Mit Kind und Partner? Seid ihr auch so genervt von der Situation? Neben der Arbeit im Homeoffice kommt für uns Menschen mit Kindern meist auch Care-Arbeit, Homeschooling, die Zubereitung von gefühlt zehn Mahlzeiten am Tag und die Bewältigung des restlichen Haushalts dazu.

Immer wieder wird betont, dass wir noch am Anfang der Pandemie seien. Wir Eltern sehnen schon jetzt ein Ende der Krise herbei, immerhin sind die Spielplätze fast überall gesperrt, die Schulen und Kindergärten werden nur langsam und schrittweise wieder geöffnet und ohne soziale Kontakte wirkt die Zeit doppelt so lang. Die Mehrfachbelastung sieht man nicht nur an unseren immer schwächer werdenden Nerven, sondern sie spiegelt sich auch in unseren Partnerschaften wider. Weiterlesen „Scheidung durch Corona“