„Ohne mich bist du nichts, ohne mich hast du nichts, ohne mich kannst du nichts“

geschrieben von Anna Stockheim

In China stieg die Anzahl der Fälle von häuslicher Gewalt mit den Beschränkungen für den Ausgang an. Aber hier in Deutschland passiert das nicht, nein auf keinen Fall. Eine wünschenswerte Situation für alle Betroffenen, doch leider sieht die Realität anders aus.

Selbst ohne die Ausgangsbeschränkungen sind die Zahlen unerträglich hoch, denn jede einzelne geschädigte Person ist eine zu viel. Obwohl häusliche Gewalt auch Männer trifft, circa 20 Prozent aller Opfer sind männlich, erzählt dieser Text die Geschichte einer Frau. Eine von ungefähr 114.400 betroffenen Frauen jährlich. Laut dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen und etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner.

Lisa* ist die Mutter von zwei kleinen Kindern, wohnt im Kölner Umland und hat einen Schäferhund. Sie wurde von ihrem Ex-Mann beschimpft, manipuliert und mehrfach vergewaltigt. Sieben lange Jahre blieb die junge Frau bei ihrem Peiniger, aus finanzieller Not, ihrem ältesten Kind zuliebe und aus purer Angst.

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Eine Geburt in Zeiten von Corona – im Gespräch mit einer Hebamme

geschrieben von Anna Stockheim

Eine Geburt ist der Beginn einer aufregenden, neuen Zeit. Wie wird mein Kind aussehen? Fühle ich mich plötzlich als Mutter mit meinem kleinen Neuankömmling im Arm? Und wie war das nochmal mit dem Einlauf? 

Vor wenigen Wochen wären das möglicherweise die Fragen und Sorgen einer Frau kurz vor der Entbindung gewesen. Doch das Virus hat das verändert. Es hat die Gedanken aller verändert. 

Während einige Menschen plötzlich ihren Lebensinhalt darin finden Toilettenpapierrollen zu horten, bangen schwangere Frauen darum, ihren Partner mit in den Kreissaal nehmen zu dürfen und ob ihre Nachsorge-Hebamme sie im Wochenbett begleiten kann. Wie geht medizinisches Personal mit den Sorgen der Frauen um? 

Ich habe mit Nancy Lee Berthold, einer freiberuflichen Hebamme, über die neuen Herausforderungen ihres Alltags gesprochen, über ihre Ängste und ihre Tipps für werdende und frisch gewordene Mütter.  Weiterlesen „Eine Geburt in Zeiten von Corona – im Gespräch mit einer Hebamme“

Gegen die Kinderzimmer-Krise

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Wir sitzen alle im gleichen Boot. Jetzt noch viel mehr als sonst schon. Wir Menschen. Wir Eltern. Denn es heißt: durchhalten, die Krise auf der Welt überstehen und mithelfen, wo wir nur können. Für uns bedeutet das auch, dass wir das Haus so wenig wie möglich verlassen – beziehungsweise so wenig wie möglich den Kontakt zu unseren Mitmenschen suchen sollten. Und das Ganze mit unseren Kindern, denn die dürfen nicht mehr in die Schule oder in den Kindergarten. Für viele Mamas und Papas eine Herausforderung – auch für mich. Daher heißt es: Ablenkung suchen, vielleicht das ein oder andere Geburtstagsgeschenk vorziehen, viel Spielen, Netflix ausnutzen und zwischen der Alltagsroutine (die weiterhin irgendwie gegeben sein sollte) kleine Highlights einbauen. Weiterlesen „Gegen die Kinderzimmer-Krise“