„Meine Mutter glaubt mir nicht, dass mein Stiefvater mich schlägt“

geschrieben von Anna Stockheim

Aline ist 13 Jahre alt und wohnt in Bamberg. Sie trifft sich nach der Schule gern mit ihren Freundinnen und macht Tik-Tok-Videos, spielt im Verein Volleyball und hat einen kleinen Bruder. Ihre Eltern haben sich vor einem Jahr getrennt, doch das Mädchen scheint glücklich zu sein. Doch dieser Schein trügt: Ihr Stiefvater schlägt sie.

Die Jugendämter in Deutschland haben im vergangenen Jahr bei rund 55 500 Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt. Laut Statistischem Bundesamt ist das ein Anstieg von circa 10 Prozent im Gegenteil zu 2018 und auf einem traurigen neuen Höchststand. Elf Prozent der betroffenen Minderjährigen wuchsen dabei bei einem Elternteil in einer neuen Partnerschaft auf.

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Ich wünsche mir einen Partner der mitdenkt, kein zweites Kind!

Geschrieben von: Alina Pelling

Lieber guter Weihnachtsmann,

ich habe einen sehnlichsten Wunsch für dieses Jahr. Kein Lastenrad, keine bezahlbare Miete, kein Garten in der Großstadt, sondern etwas viel kostbareres. Eine Rarität. Bin ich zu früh dran, wenn ich meinen Wunsch schon Mitte November den Wichteln mitgebe? Ich hoffe nicht, schließlich sollst du bis Heiligabend Zeit haben. Ich denke mit. Ich denke voraus. Ganz anders: Mein Partner.

Er würde dir seine Wünsche am 23.12. um 23:59 mitteilen, aber auch nur, weil ich ihn daran erinnere. Oder realistischer: Er würde am 25.12. nochmal eine lieblose Whatsapp (ohne Emojis!) schicken: „Sorry, Weihnachtsmann. Kann ich noch Wünsche einreichen?“. Oh Santa, bitte schenke ihm Feenstaub oder irgendetwas anderes, dass ich ihm heimlich ins Gesicht streuen kann, damit er endlich aktiv mitdenkt. All I want for christmas.

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Milch braucht das Kind! – nicht unbedingt.

Lasst uns wieder lernen Dinge ernst zu nehmen, die ernst zu nehmen sind. Durch den Überfluss von Unverträglichkeiten und Möchtgernwehwehchen bleibt das Wesentliche oft auf der Strecke. Das sollten wir unbedingt vermeiden.  Weiterlesen „Milch braucht das Kind! – nicht unbedingt.“