Wenn Mama nicht mehr lachen kann

[Triggerwarnung – Depression, Suizid]

geschrieben von Anna Stockheim

Saskia* ist gerade 33 geworden, als sie ihren kleinen Sohn zur Welt brachte. Neun Monate lang warteten sie und ihr Freund sehnsüchtig darauf, ihren kleinen Schatz in die Arme schließen zu können. Die ersten Wochen waren wie im Bilderbuch und voll schöner Familienzeit, doch dann wurden die Tage langsam dunkler und die einst so glückliche Mama kannte kaum noch helle Momente. Über Monate hinweg begleiteten sie mehr Schatten als Licht und erst der Besuch bei einem Arzt gab der Familie Klarheit und die Diagnose: Eine schwere Wochenbettdepression mit Suizidgedanken. 

Weiterlesen „Wenn Mama nicht mehr lachen kann“

Ein Junge? Oh gott. Bitte nicht!

geschrieben von Alina Pelling

Ein riesiger Konflikt, ausgelöst durch winzige Bausteine in unseren Zellen: Sie entscheiden, ob wir einen Sohn oder eine Tochter in den Armen halten. Ein kleines X- oder Y-Chromosom kann unsere Gefühlswelt auf den Kopf stellen. Denn auch wenn es kaum jemand aussprechen mag: Fast jeder Mensch wünscht sich insgeheim eher ein Mädchen oder einen Jungen. Was passiert, wenn der Wunsch nach einem Geschlecht nicht erfüllt wird? Sind Geschlechterstereotypen heutzutage nicht eh überholt? Manchmal denke ich: Ja. Alles egal. Und dann stelle ich mir vor, wie ich im Kreissaal liege, das erste Schreien höre und die Hebamme wie in einem Hollywood-Streifen sagt: „Es ist ein Junge!“. Dann kriege ich ein bisschen schlechte Laune und denke: Puh. Bitte nicht. Weiterlesen „Ein Junge? Oh gott. Bitte nicht!“

Das Geschwisterkinderzimmer

In Kooperation mit Kyddo

Eigentlich wollte wir ja noch damit warten. Eigentlich sollte Bruno erst ein Jahr alt werden, denn davor braucht ein Kind auf keinen Fall ein Zimmer. Mit einem Jahr auch nicht unbedingt, doch dann kann das Kind wenigsten realisieren, dass das sein Zimmer ist. Oder in unserem Fall: ihr Zimmer. Denn es war klar: unsere Kinder bekommen in den ersten Jahren ein gemeinsames Zimmer. Ganz praktisch gesehen, weil wir einfach auch nicht genug Platz haben und uns mit zwei Kinderzimmern einschränken müssten. Der zweite, viel wichtigere Grund, ist, dass wir es schön finden, wenn die zwei sich haben und eng zusammen aufwachsen. Alles für die Geschwisterbeziehung.

Weiterlesen „Das Geschwisterkinderzimmer“

10 Tipps für Flaschenmamas

enthält Affiliate Links

Wir kennen es alle. Man kann es der Gesellschaft nicht recht machen. Wir Eltern – insbesondere wir Mütter – werden immer an den Pranger gestellt. Entweder wir arbeiten zu früh wieder oder nehmen zu lange Elternzeit, entweder wir werden schräg angeguckt, weil wir mit BLW anfangen oder mit Brei. Der Besuch von Babykursen wird belächelt und, wenn man keine macht, ebenso. Ja und Stillen ist gut und schön, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit und auch nicht zu lange. Aber wenn man die Flasche gibt, wird man gleich abgestempelt: „Ach die, die will doch eh nicht das Beste für ihr Kind“. Schublade auf. Schublade zu. Dass es anders ist und alle Beweggründe für ihre Entscheidungen haben, wissen wir und doch tut es gut, wenn wir auch mal Zuspruch oder Hilfe von anderen bekommen. Besonders das Thema Flaschenmamas beschäftigt mich, die selber die Flasche gibt, sehr. Doch leider finde ich nirgendswo richtig gut Tipps, die wir Flaschenmamas umsetzen können, um uns das Leben mit Flasche und Baby einfacher zu machen. Bis jetzt. Weiterlesen „10 Tipps für Flaschenmamas“

Stadt, Land, Stadtrand?

geschrieben von Alina Pelling

Das Kind in mir wächst und wächst. Und mit ihm die Gedanken: Wo wollen wir als Familie leben? Was tut meinem Kind gut? Was  tut mir gut? Was wünscht sich mein Partner? Dabei ist die Wahl des Wohnortes nicht nur eine Frage der Organisation, sondern des Geldes. Steigende Immobilienpreise und knapper Wohnraum zwingen viele Familien dazu, in den Speckgürtel oder noch weiter weg umzuziehen. Warum kein Modell, weder Stadt noch Land, ideal ist. Und warum doch beides perfekt sein kann. Weiterlesen „Stadt, Land, Stadtrand?“