Der richtige Zeitpunkt für ein Kind

Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt für ein Kind? Das werde ich oft gefragt und muss immer ein wenig überlegen. Darauf richtig zu antworten, ist quasi unmöglich, wenn nicht sogar falsch, denn wann der richtige Zeitpunkt ist, kann meist noch nicht einmal die Person selber für sich beantworten – wie soll ich das dann machen? Was ich aber sagen kann, ist, dass es meiner Meinung nach keinen richtigen Zeitpunkt gibt. Aber lasst mich das doch einfach mal an meinem Beispiel erklären… Weiterlesen „Der richtige Zeitpunkt für ein Kind“

Unverhofft und für immer – aus Hörbys Sicht IV

„N I N A 4 – E V E R <3“

Ein neuer Tag am Strand. In deutlich dezimierter Besetzung. Nach dem doch etwas unangenehmen Frühstückstisch-Intermezzo blieben nur wir vier Männer übrig, die sich (mal wieder) für den Strand, das Brett und Faulenzen entschieden. Auf 2 Rollern fuhren Briley, Leon, Peter, der sich mal wieder in letzter Sekunde aufs Heck des einen Rollers geschwungen hatte, und ich zum Balangan Beach. Ausnahmsweise gefiel mir das Faulenzen heute mal am besten. Denn ich hatte genug Stoff zum Träumen getankt. So ließ ich den gestrigen Abend Revue passieren, so gut es mein leichter Kopfschmerz zuließ. Heute wurde es ruhig angegangen und so passte ich beim Mittagessen und dem obligatorischen Bintang und nickte stattdessen zwei Stunden am Strand weg. Muss eine kurze Nacht gewesen sein. Weiterlesen „Unverhofft und für immer – aus Hörbys Sicht IV“

Gut eingepackt ist die halbe Miete – meine Schwangerschaftsunterwäsche

In Kooperation mit Anita

Mich schön fühlen. Mich wohlfühlen. Mich anschauen wollen. Schon immer mein Thema. Früher mein Thema. Ein Thema, an dem ich lange gearbeitet habe. Denn es war ein hartes Stück Arbeit, meinen Körper zu akzeptieren, ja, ihn sogar zu lieben. Es war wirklich schwierig, nicht jeden Tag an meinem Körper zu verzweifeln, der mir mein Leben lang nur Gutes wollte. Doch durch falsche Vorbilder, falsche Denkanstöße, Vergleiche und dem Gefühl, dazugehören zu wollen, habe ich meinen Körper nie wertgeschätzt, ihn gequält, damit auch meine Seele und gegen ihn angekämpft. Dieser Kampf ging viel zu lang, hörte dann aber irgendwann auf. Irgendwann ist eine Zeitspanne, die ich sogar besser definieren kann… denn kurz bevor ich meinen Mann kennenlernte, schloss ich Frieden mit mir und mit all dem, wofür ich mich immer fertigmachte. Ich verstand, dass ich mit diesen Diäten, dem extremen Sport, Schönheitseingriffen und Selbsthass nicht weiterkomme und ließ es bleiben. Dann fuhr ich nach Bali, verstand das Leben mehr, lernte Hörby kennen und wurde glücklich. Auch mein Körper heilte, er heilte schnell und schenkte uns unser erstes Kind. Durch die Schwangerschaft mit Alma verstand ich dann auch im tiefsten Inneren, warum es um mehr geht als einen straffen Po. Ich lernte mich besser kennen, verliebte mich sogar ein wenig in meinen Körper, mit dem ich seitdem eine wirklich innige Beziehung führe. Dem ich seitdem keinen Schaden zuführe und dem ich seitdem anfange zu verwöhnen. Angefangen bei der Unterwäsche… Weiterlesen „Gut eingepackt ist die halbe Miete – meine Schwangerschaftsunterwäsche“

Farben sind für alle da

Wie soll ich euch denn nun erzählen, was ich in meinem Bauch habe? Die wichtigen Fakten kennt ihr alle: es ist ein Baby. Ein Zitronenbaby. Und doch gibt es da eine wesentliche Sache, die ich euch noch nicht berichtet habe. Denn irgendwie rückte diese Tatsache in den letzten Wochen so weit in den Hintergrund, dass sie nicht nur für mich irrelevant schien. Nach den ganzen Schreckensnachrichten war mir noch mehr – als eh schon – egal, was für ein Geschlecht unser Baby hat und trotzdem wurde „es“ ziemlich schnell sichtbar. Als der Arzt das Geheimnis lüftete, liefen bei mir erst einmal die Tränen. Vor Rührung, vor Glück, vor Stolz, denn irgendwie machte diese Information unser Baby greifbarer. Nach all den Diagnosen, die ich erfahren habe, konnte ich mir endlich etwas Schönes vorstellen. Hatte ein Bild vor Augen… von uns zu viert.  Weiterlesen „Farben sind für alle da“

Wenn Spielen endlich wieder Spaß macht

In Kooperation mit HABA

 Früher war es die Handtasche, der Lippenstift, die neuen paar Schuhe. Heute ist es die Küchenmaschine, der neue Trockner oder das hübsche Spielzeug des Kindes, das mir Freude bereitet. Ja, die Prioritäten haben sich verändert. Ohne etwas daran verändern zu wollen, kam dieser Umschwung ganz von alleine in unser Leben. Vieles muss, seitdem ich Mama bin, praktisch sein und vieles in erster Linie das Kind glücklich machen, denn wir Eltern wissen ja alle: glückliche Kinder bedeuten glückliche Erwachsene. Also investiere ich mein Geld gerne in die oben genannten Gegenstände. Kaufe lieber Alltagshelfer anstatt Schminke und hochwertiges Spielzeug anstatt Handtaschen. Denn von diesem haben wir alle etwas, besonders, wenn es so schönes Spielzeug wie von HABA ist, mit dem nicht nur Alma (und ganz bald auch das Zitronenbaby spielt), sondern auch ich. Weiterlesen „Wenn Spielen endlich wieder Spaß macht“