Proktologe statt Glow: Warum war keine Schwangere ehrlich zu mir?

geschrieben von Alina Pelling

Oh ja, so ein schwangerer Bauch sieht süß aus. Magisch. Eine glückliche Mutter. Ein Körper, der Leben erschafft. Aber seien wir ehrlich: Kinderkriegen ist kein Kinderspiel: Der Kreislauf spinnt, die Nippel werden riesig, wir müssen öfter als sonst eine Slipeinlage einlegen, die Blase drückt, die Finger kribbeln. Unser Körper wird einmal auf links gedreht. Rund 50 % aller Schwangeren leiden zum Beispiel unter Hämorrhoiden. Wie viele Frauen haben mir vor meiner eigenen Schwangerschaft davon erzählt? Exakt 0 %. Ich wünschte, jemand hätte mich vorgewarnt.

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Warum passieren Fehlgeburten – und warum fragen wir uns das?

geschrieben von Rosa Koppelmann

Warum stirbt ein Baby? Warum passieren Fehlgeburten und vor allem, warum passiert ausgerechnet mir das? Warum? Diese Frage stellen sich die meisten Frauen, die eine Fehlgeburt erleben, früher oder später. Aber warum eigentlich? Schließlich sind Fehlgeburten doch eigentlich ganz normal! 

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Ich schlafe mit Daysy

In Kooperation mit Daysy

Wie ich es handhabe, ist eigentlich immer zweitrangig. Also, so soll es auf jeden Fall rüberkommen. Ich möchte euch nämlich hier nicht mit meinem Alltagsgeplätscher langweilen, sondern vielmehr Informationen weitergeben, die euch wirklich weiterbringen. Also hole ich mir des Öfteren Experten dazu oder lasse andere Leute sprechen. So auch bei meinem Artikel über die Verhütung, den ich vor ein paar Wochen veröffentlicht habe. Lange habe ich mich also mit diesem Thema auseinandergesetzt und euch trotzdem im letzten Artikel nicht ganz durchblicken lassen, wie wir denn jetzt verhüten. Denn auch, wenn es das normalste der Welt ist, dachte ich: Ist doch eigentlich wumpe, oder? Doch heute möchte ich beim Thema Verhütung weitermachen und euch doch erzählen, was ich seit der Geburt von Bruno für ein Hilfsmittel zuhause habe und wie ich damit klarkomme. Denn ich habe gemerkt, dass es für euch doch nicht ganz unwichtig ist, wie ich, die hier die Klappe aufmacht, es so handhabe. Also seid gespannt…

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Rollenverteilung in einer Regenbogenfamilie

geschrieben von Björn und Christian

Das Thema Rollenbilder oder Rollenverteilung begegnet uns allen im tagtäglichen Leben. Zumindest sorgt zu einem großen Teil die Gesellschaft für genau diesen andauernden Gedankengang. Es geht um Bilder wie: Mann geht arbeiten, Frau bleibt zuhause bei den Kindern. Oder auch Jungs, die Blau tragen, Mädchen, die natürlich in Rosa umherlaufen. Der Mann mit der Bohrmaschine, die Frau mit der Waschmaschine… so gibt es unzählige Möglichkeiten, genau diese alte, klassische Verteilung aufzuzählen. 

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Dünn war ich besser und schöner!

Ich hatte eine Essstörung – als Kind. Als Jugendliche. Früher. Ich kann es gar nicht zeitlich begrenzen. Ich weiß nur, dass es relativ früh anfing, dass ich kein gutes Verhältnis zu Essen hatte. Schon immer stand das gemeinsame Essen im Mittelpunkt meiner Familie. Essen war Gesellschaft. Essen war ein Ereignis. Essen war lecker. Aber Essen war auch immer irgendwie gefährlich. Denn von Essen nahm ich zu. Ich sowieso, im Gegensatz zu meinem Bruder, dem meine Mutter Magnum-Eis in den Smoothie pürierte, damit er endlich etwas ansetzte. Ich jedoch wurde oft ermahnt. Das Nutella-Glas stand immer bei meinem Bruder. Ich durfte es zwar essen, aber ich wusste ja auch, was dann passierte… Ja, ich wusste es, ich nahm zu. 

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