Geburtshaus ja oder nein?

Wo kriege ich mein Kind? Im Krankenhaus? Zuhause? Oder in einem Geburtshaus? Wir Deutschen verbinden eine Geburt meist immer mit einem Krankenhausaufenthalt. Aber es geht auch anders – wenn man es möchte. Mit dem „Haus für Geburt und Gesundheit“ habe ich darüber gesprochen, wie eine Geburt auch aussehen kann. Lest selbst…

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Träume in der Schwangerschaft sind verstörend

geschrieben von Alina Pelling

Der Traum beginnt immer gleich. Und das seit Jahren. Immer und immer wieder durchlebe ich dieses Szenario in der Nacht: Ich stehe auf einer Wiese im beigen Flanell Pyjama, muss exakt 3x springen und kann dann fliegen wie Peter Pan. Ich gleite kurz unter den Wolken  – nicht über Nimmerland  – sondern über Hamburg,  die Beine zusammen, die Arme in meine Hüfte gestemmt. Eben wie Peter. Das Problem ist: Wo Peter ist, ist auch Hook. Und Kapitän Hook verfolgt mich. Die ganze verdammte Nacht. Er ist immer kurz hinter mir  – kurz davor meine Zehenspitzen zu berühren  –  und gönnt mir keine Pause. Manchmal mache ich auf Schornsteinen Halt, drehe mich kurz um, da ist er wieder mit seinem Piratenhut, ich schnappe nach Luft und muss weiter durch den Himmel hetzen. Hook erwischt mich nie, der Wecker oder eine volle Blase erlösen mich meist von der Jagd.  

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Liebe Freundin. Bitte lass dein Kind Zuhause!

geschrieben von Alina Pelling

Es heißt: Wenn man ein Kind bekommt, ändert sich das ganze Leben. Allerdings nicht nur für Euch, liebe Eltern. Auch für uns Nicht-Eltern wartet eine neue Realität: Denn oft hört Ihr uns nicht mehr richtig zu. Unser Gehirn versteht das: Da ist nun mal ein neuer Mensch. Ihr habt nun andere Sorgen. Trotzdem kann es uns in den Wahnsinn treiben. Aus einer einst großartigen Freundschaft werden zwei Welten mit einer kleinen Schnittmenge. Das erfordert Arbeit.  Das musste auch ich mit meiner Freundin lernen. Bei einer unserer ersten Verabredungen  nach der Geburt dachte ich, ich hätte eigentlich auf die Glückwunschkarte im Krankenhaus schreiben müssen:

 „Willkommen du kleiner neuer Mensch, und damit: Adieu, Freundin“. 

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Ich bereue meine Abtreibung sehr – im Gespräch mit drei Frauen

Es gibt Entscheidungen im Leben, die sind schwerwiegend. Entscheidungen, die können unser ganzes Leben verändern. So auch die Entscheidung für oder gegen ein Kind. Eine Entscheidung, die vor dem Sex getroffen werden sollte und falls dem nicht so ist, es aus Gründen eben doch zu einer Schwangerschaft gekommen ist, gibt es die Option des Schwangerschaftsabbruchs – die jede Frau bei uns in Deutschland selbstständig wählen darf.  

Vor ein paar Wochen haben wir euch die Geschichte von einer Frau erzählt, die heute sagt, dass ihr Abbruch für sie auch noch jetzt – viele Jahre später – die richtige Entscheidung war. Dass das aber nicht die Regel ist, habe ich nun erfahren, als ich mich mit drei Frauen unterhalten habe, die mir genau das Gegenteil erzählt haben. Drei Frauen, die ihren Schwangerschaftsabbruch zutiefst bereuen. 

Ein sehr sensibles Thema, über das sich kein Außenstehender eine Meinung bilden darf und trotzdem ein Thema, dass von beiden Seiten beleuchtet werden sollte. Damit verstanden wird, dass eine Abtreibung kein kleiner Eingriff ist, sondern etwas ist, was das Leben verändern wird.   

*Alle Namen wurden von der Redaktion geändert.

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Proktologe statt Glow: Warum war keine Schwangere ehrlich zu mir?

geschrieben von Alina Pelling

Oh ja, so ein schwangerer Bauch sieht süß aus. Magisch. Eine glückliche Mutter. Ein Körper, der Leben erschafft. Aber seien wir ehrlich: Kinderkriegen ist kein Kinderspiel: Der Kreislauf spinnt, die Nippel werden riesig, wir müssen öfter als sonst eine Slipeinlage einlegen, die Blase drückt, die Finger kribbeln. Unser Körper wird einmal auf links gedreht. Rund 50 % aller Schwangeren leiden zum Beispiel unter Hämorrhoiden. Wie viele Frauen haben mir vor meiner eigenen Schwangerschaft davon erzählt? Exakt 0 %. Ich wünschte, jemand hätte mich vorgewarnt.

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