Impfen! Einer für alle – alle für einen

Wir sind im Krankenlager angekommen. Alle liegen flach – alle, außer ich natürlich. Denn einer muss ja die anderen pflegen. Dieser Zustand bleibt leider bei einem frischgebackenen Kitakind, dem Schmuddelwetter und feuchten, dreckigen Spielplätzen nicht aus. Ich könnte versuchen, die Keime von uns zu halten, Almas Hände andauernd waschen, alles des­in­fi­zie­ren, Plätze meiden an denen Viren herumschwirren. Doch wofür? Damit wir uns eine Krankheit sparen, dafür aber Almas Immunsystem nicht optimal aufgebaut wird? Ganz bestimmt nicht. Wenn ich sage, „wir sind für Krankheiten“, werde ich erstmal schräg angeguckt. Verständlich, denn diesen Satz muss man viel differenzierter sagen. Ich bin für Krankheiten, die sein müssen, aber gegen Krankheiten, die man verhindern kann – zB. mit einer Impfung. Impfen… Ein Thema, dem man sich gerne entzieht und nicht öffentlich drüber spricht. Ein großer Fehler! Denn mehr Transparenz würde für den Anfang schon viele Entscheidungen erleichtern. Weiterlesen „Impfen! Einer für alle – alle für einen“

Vollblutmama trotz Krippe – wir lieben die Kitazeit!

Mein Kind ist 13 Monate alt und jetzt ein Krippenkind. Ein Satz, der für mich nicht wirklich schlimm klingt, aber bei manchen so einiges bewirken kann… Verständnislose Blicke sind da noch das kleinste Übel. Letztens musste ich mir eine Hand auf meiner Schulter gefallen lassen, die Mitgefühl ausdrücken sollte. Geldprobleme sind noch der beste Grund, um zu rechtfertigen, warum man sein Kind Fremdbetreuen lässt. Doch wenn ich sage, weshalb wir Alma wirklich so früh in die Kita geben, muss ich mir ein dickes Fell zulegen. Denn bereichernd und förderlich kann – nach den Meinungen unserer Gesellschaft – so eine Kindertagesstätte im Kleinkindalter wirklich nicht sein. Weiterlesen „Vollblutmama trotz Krippe – wir lieben die Kitazeit!“

Ein Jahr

Vor einem Jahr saß ich hier und habe gewartet. Gewartet auf ein Wunder. Einen kleinen Menschen, den ich nicht kannte. Nur den Abdruck des Fußes sah ich immer und immer wieder durch meine Bauchdecke. Ein Wesen, das mein Körper geformt hat. Aus Hörby und mir wuchs. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es sein wird, dich – Alma – im Arm zu halten. Wo es am Anfang, kurz nach deiner Geburt, noch auszuhalten war, tut es jetzt wirklich weh, diese Liebe zu dir. Ein Jahr ist es jetzt her. Ein Jahr darf ich mich schon Mama nennen und nichts in der Welt kann beschreiben, was das bedeutet.  Weiterlesen „Ein Jahr“

Was schenke ich nur zum 1 Geburtstag

Dieser Beitrag enthält Kooperationen

Das Kind wird 1. Für alle ziemlich egal, besonders fürs Kind. Nur für uns Mamas ist dieser Tag besonders emotional. Beim ersten Kind haut der Hormonhammer richtig rein und die Tränen fließen schon, nur wenn man dran denkt, dass es bald soweit ist: wenn das Baby offiziell kein Baby mehr ist. Kleinkind hört sich gleich so groß an, so als wenn der erste Abschnitt mit der großen neuen Liebe schon vorbei wäre. Doch wo wir Mamas uns hineinfallen lassen können, stundenlang Fotos angucken und uns an den Tag der Geburt zurück beamen, möchte der Rest der Familie Geburtstag feiern. So müssen wir unsere Tränen schnell trocknen (denn es gibt ja auch gar keinen Grund zum Heulen), einen Kuchen backen, das Haus dekorieren und dem Ehrenbürger verklickern, dass heute sein Tag ist – sein Geburtstag. Mit einem Jahr noch gar nicht so einfach… Weiterlesen „Was schenke ich nur zum 1 Geburtstag“

Babyschale ist von gestern. Wir fahren jetzt mit großem Sitz!

Eine Kooperation mit Concord

Eine Autofahrt, die ist schön. Eine Autofahrt, die ist entspannend. Endlich mal wieder ein gutes Hörbuch. Telefonate mit der besten Freundin, all das, wofür man im Alltag wenig Zeit hat. So sah eine Autofahrt ohne Kind aus. Jetzt versucht man, das Kind zu beruhigen, keinen Unfall zu bauen und das nervende Hupen, der Autos hinter einem, zu ignorieren, wenn man mal wieder damit beschäftigt ist, die Rassel an der gerade grün werdenden Ampel im Fußraum zu suchen. Frei nach dem Motto: „Wann sind wir endlich da? Hunger, Pipi, kalt.“ Das erste halbe Babyjahr ist da aber trotzdem noch entspannt. Gut, dass man nicht weiß, was noch auf einen zukommt. Denn erst richtig anstrengend wird es mit Kleinkind im Auto – wenn dieses nicht mehr in der Babyschale sitzen möchten, ein Autositz aber noch zu groß ist. Was macht man denn da? Wir haben eine tolle Lösung gefunden!

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