Eine Zecke? Was soll ich tun? – die Folgen der gefährlichen Blutsauger

geschrieben von Anna Stockheim

„Iiiih, eine Zecke!“, vor den achtbeinigen Parasiten ekeln sich viele Menschen. Acht Beine? Ja genau, Zecken gehören auch noch zu den Spinnentieren, als wäre das Blutsaugen nicht schon genug. Wer am eigenen Körper oder an dem des Kindes eine Zecke findet, sollte sehr wachsam sein, denn sie können gefährliche Krankheitserreger, wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, in sich tragen. Zecken beißen jedoch wie oft angenommen nicht, sondern erst schneiden sie mit ihren Mundwerkzeugen die Haut des Wirtes auf und um Blut zu saugen, stechen sie im Anschluss mit ihrem zungenähnlichen Apparat zu. Gleichzeitig sondern die Zecken durch ihren Speichel einen schmerzstillenden Stoff ab, damit ihr Wirt den Stich nicht merkt und sie ungestört und solange sie wollen saugen können. Das bedeutet wiederum, dass wir eventuell gar nicht jeden Zeckenstich mitbekommen. Weiterlesen „Eine Zecke? Was soll ich tun? – die Folgen der gefährlichen Blutsauger“

Wie können wir Rassismus schon in den Köpfen unserer Kinder verhindern?

geschrieben von Anna Stockheim 

Das Thema Rassismus ist endlich wieder vermehrt in den Medien und auf den Straßen. Doch nun liegt es an uns, dass es diesmal auch so bleibt und wir nicht zu der vorher herrschenden Normalität zurückkehren. Es ist die Aufgabe von uns weißen Menschen, etwas zu verändern, denn BIPOC sind weiterhin Tag für Tag von Rassismus betroffen!

Wir müssen uns hinterfragen, uns weiterbilden, für BIPOC einstehen und können so viel bewirken, um Rassismus dauerhaft zu verhindern.

Den größten Einfluss nach Außen haben wir auf unsere Kinder und daher ist es wichtig auch sie für das Thema zu sensibilisieren und gewissenhaft mit ihnen zu reden. Auch in diesem Zusammenhang möchte ich wieder einer Schwarzen Frau meine Stimme geben. Sarah arbeitet bei der Volkssolidarität als Referentin für Migration, Geflüchtete und Rassismus und ist daher Expertin für dieses Thema.

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„Du sollst nicht töten“ – Pränataldiagnostik

geschrieben von Anna Stockheim 

Die folgenden Argumente zum Thema Pränataldiagnostik spiegeln weder die Meinung Mamaaempfs noch die der Autorin wider. Es ist eine wertfreie und informierende Wiedergabe.

Genetischer Bluttest, Nackentransparenz-Test, Fruchtwasseruntersuchung – was ist das überhaupt alles? Diese und einige weitere freiwillige Untersuchungen während der Schwangerschaft gehören zur Pränataldiagnostik. Das bedeutet “vorgeburtliche Diagnostik” und umfasst spezielle Untersuchungen, die nach Hinweisen auf Störungen oder Fehlbildungen bei dem ungeborenen Kind suchen. Dabei wird zwischen invasiven, die mit einem Eingriff in den Körper der Mutter einhergehen, und nichtinvasiven Verfahren unterschieden. Invasive Verfahren sind beispielsweise Fruchtwasseruntersuchungen oder Punktionen der Nabelschnur, zu den nicht invasiven Verfahren zählen unter anderen der Nackentransparenz-Test sowie genetische Bluttests. Die meisten dieser Tests werden regulär nicht von den Krankenkassen übernommen, sondern müssen selbst gezahlt werden. Weiterlesen „„Du sollst nicht töten“ – Pränataldiagnostik“

Die absolute Freiheit ist, dass alle die gleichen Chancen haben

geschrieben von Anna Stockheim

Heute lest ihr an dieser Stelle keinen langen Text von mir, sondern ein Interview, denn ich möchte einer anderen Frau eine Stimme geben. Anne ist 36, Mutter dreier Kinder und lebt in Berlin. Eigentlich sollten das die einzigen Informationen zu ihr sein, die zählen. Doch ihre Realität ist eine andere:

Anne ist Schwarz, sie und ihre Kinder sind beinahe täglich Rassismus ausgesetzt. Weiterlesen „Die absolute Freiheit ist, dass alle die gleichen Chancen haben“

Kinderlos glücklich – „Ich mag Kinder einfach nicht“

geschrieben von Anna Stockheim

Eigene Kinder machen uns Menschen erst so richtig glücklich. Sie sind liebenswert, neugierig, manchmal laut, öfter laut, anstrengend, schränken ein, sind absolut nicht für das persönliche Glück notwendig.

Die Umfrage eines deutschen Onlineportals für Statistiken zeigt, dass Zufriedenheit keineswegs an eigene Nachkommen gebunden ist. Knapp die Hälfte der befragten Singles gaben an, sich ein Leben ohne Kind vorstellen zu können, und auch gut ein Drittel der liierten Umfrageteilnehmer könnten sich vorstellen, ohne Kind im Leben glücklich zu sein. Dennoch löchern Verwandte ihre kinderlosen Angehörigen immer wieder mit den gleichen Fragen: „Wann ist es bei dir soweit? Wie viele Kinder möchtest du? Im Ernst, meinst du nicht, es wäre endlich an der Zeit, immerhin tickt die Uhr?“

Von der Gesellschaft wird uns oft suggeriert, dass Eltern sein normal ist und keine Kinder zu wollen demnach nicht. Wer keine Nachkommen möchte, wird schief angeschaut. Dabei sagt doch ein altes Sprichwort: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Ob beim Formen des eigenen Lebens nun ein Kind eine Rolle spielt oder eben nicht, sollte jeder Mensch selbst entscheiden dürfen, ohne dafür verurteilt zu werden. Weiterlesen „Kinderlos glücklich – „Ich mag Kinder einfach nicht““