Ich bereue meine Abtreibung sehr – im Gespräch mit drei Frauen

Es gibt Entscheidungen im Leben, die sind schwerwiegend. Entscheidungen, die können unser ganzes Leben verändern. So auch die Entscheidung für oder gegen ein Kind. Eine Entscheidung, die vor dem Sex getroffen werden sollte und falls dem nicht so ist, es aus Gründen eben doch zu einer Schwangerschaft gekommen ist, gibt es die Option des Schwangerschaftsabbruchs – die jede Frau bei uns in Deutschland selbstständig wählen darf.  

Vor ein paar Wochen haben wir euch die Geschichte von einer Frau erzählt, die heute sagt, dass ihr Abbruch für sie auch noch jetzt – viele Jahre später – die richtige Entscheidung war. Dass das aber nicht die Regel ist, habe ich nun erfahren, als ich mich mit drei Frauen unterhalten habe, die mir genau das Gegenteil erzählt haben. Drei Frauen, die ihren Schwangerschaftsabbruch zutiefst bereuen. 

Ein sehr sensibles Thema, über das sich kein Außenstehender eine Meinung bilden darf und trotzdem ein Thema, dass von beiden Seiten beleuchtet werden sollte. Damit verstanden wird, dass eine Abtreibung kein kleiner Eingriff ist, sondern etwas ist, was das Leben verändern wird.   

*Alle Namen wurden von der Redaktion geändert.

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Dünn war ich besser und schöner!

Ich hatte eine Essstörung – als Kind. Als Jugendliche. Früher. Ich kann es gar nicht zeitlich begrenzen. Ich weiß nur, dass es relativ früh anfing, dass ich kein gutes Verhältnis zu Essen hatte. Schon immer stand das gemeinsame Essen im Mittelpunkt meiner Familie. Essen war Gesellschaft. Essen war ein Ereignis. Essen war lecker. Aber Essen war auch immer irgendwie gefährlich. Denn von Essen nahm ich zu. Ich sowieso, im Gegensatz zu meinem Bruder, dem meine Mutter Magnum-Eis in den Smoothie pürierte, damit er endlich etwas ansetzte. Ich jedoch wurde oft ermahnt. Das Nutella-Glas stand immer bei meinem Bruder. Ich durfte es zwar essen, aber ich wusste ja auch, was dann passierte… Ja, ich wusste es, ich nahm zu. 

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Auf Reisen in eine andere Welt – unser Kindermagazin Abo

 In Kooperation mit dem Sailer Verlag

Was ich mir für sie wünsche? Dass sie Spaß haben. So richtig viel Spaß. Sie sollen sich ausleben, sollen toben, sollen ihr Leben in vollen Zügen genießen. Sie sollen nicht viel nachdenken, sondern machen, sollen laut lachen können, wissbegierig, kreativ und stark sein. Sie sollen eine wundervolle Zeit haben – immer – und besonders in ihrer Kindheit, für die wir Eltern verantwortlich sind. Wir ermöglichen ihnen, abzutauchen. Dem Alltag, der auch für Kinder stressig sein kann, zu entfliehen. Ermöglichen ihnen immer, Kind sein zu dürfen und schicken sie auf Reisen – in ihrer Fantasie. Wir Eltern geben unser Bestes, unsere Kinder zu fordern, herauszufordern, alles vom Leben mitzunehmen. Und wir fördern sie, um ihre Kreativität, ihre Wissbegierigkeit, ihre Lust aufs Leben herauszukitzeln. Ein monatliches Ritual, dass all diese Punkte vereinbart, ist das Öffnen der Post vom Sailer Verlag, von dem wir jeden Monat das Kindermagazin Olli und Molli Kindergarten zugeschickt bekommen. Freude, Wissen, Fantasie und Kreativität auf 36 Seiten. Gerade in der heutigen Zeit ein Stückchen Normalität und Routine, ein kleiner Freund, der immer wieder zu Besuch kommt. Weiterlesen „Auf Reisen in eine andere Welt – unser Kindermagazin Abo“

Lass los, trau dich! Lass los!

Wie viel muss man selbst erlebt haben, um mitsprechen zu können? Das frage ich mich gerade, als ich vor dem leeren Word Dokument sitze und meine wütenden Zeilen in die Tasten hauen möchte. Ja… wie tief muss ich selber in der Scheiße gesessen haben, damit ich laut aussprechen darf, dass da keiner hingehört? Eine Antwort darauf kann ich selber nicht geben, auch, wenn ich selber schon ziemlich in der Scheiße saß. Was ich aber weiß, ist, dass es wichtig ist, darüber zu sprechen, dass wir glücklich sein dürfen. Schon heute, nicht erst morgen. Weiterlesen „Lass los, trau dich! Lass los!“

Unsere Kinder dürfen (fast) alles

Ich habe in fast drei Jahren Mutterschaft noch kein einziges Mal in einen Elternratgeber geschaut. Nicht, weil ich mich für die Größte halte, sondern, weil ich nicht dazu kam. Denn auch bei den wenigen Malen, in denen ich wirklich kurz nicht weiterwusste, ist das Fragezeichen auf meiner Stirn schnell geschwunden. Dann, wenn ich gemerkt habe, dass das meiste, was mich zweifeln lässt und das Leben mit Kind(ern) anstrengend macht, mit einer großen Portion Gelassenheit beiseitegeschoben werden kann. Ob es das Thema Einschlafen ist, am Schnuller nuckeln, Fernsehen gucken, Flaschen trinken, Schokolade essen. Ob in Mamas Bett schlafen, gar nicht schlafen, mittags nicht schlafen oder das immer sitzen wollen im Kinderwagen. Alles wird weniger schlimm, wenn man es nicht so eng sieht.

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