Halbzeit – endlich kann ich mein Kind genießen

Zuerst hieß es: überleben. Jetzt heißt es: genießen. Endlich lebe ich mein Kind und meine Familie. Ich lebe in dieser neuen Lebenssituation. Sechs Monate lang war der Tag geschafft, als Alma im Bett lag und nun hat er kein Ende mehr. Ich liebe es auf einmal Mama zu sein. Ich liebe meine Verantwortung und mein Leben in der Elternzeit. Weiterlesen „Halbzeit – endlich kann ich mein Kind genießen“

Ein halbes Jahr Mama und was ich nie wieder so machen würde

Knapp sechs Monate Alma. Ein halbes Jahr Mama sein und ein halbes Jahr Ratschläge befolgen. Würde ich wieder alles so machen, wie ich es bis jetzt gemacht habe? Nein. Aber wir wissen ja: Wir sind alle im Nachhinein schlauer und wir lernen aus unseren Fehlern. Und so würde ich ganz bestimmt in manchen Dingen entspannter, besser vorbereitet oder auch einfach noch konsequenter handeln. Auch wenn die folgenden  Punkte alle halb so wild sind, weiß ich, dass beim zweiten Kind (dann irgendwann mal) einiges ein bisschen anders läuft. Aber bis dahin werden wohl alle halbe Jahre immer Mal wieder solche Listen in Hinsicht auftauchen. Und jetzt Schluss mit dem Bla-bla. Nun rede ich mal Tacheles… Weiterlesen „Ein halbes Jahr Mama und was ich nie wieder so machen würde“

Die Antwort ist mein Leben

Kennt ihr das, wenn ihr euch selber bei etwas ertappt? So ging es mir vor ein paar Tagen bei einem Gespräch mit einer Freundin, die einen Ratschlag von mir brauchte. Und den habe ich ihr gegeben. Doch davor habe ich mich bei ihr beschwert. Sagte ihr, dass ich mich momentan so unsicher fühle. Irgendwie gar nicht in meinem eigenen Körper, so als würde bei jedem Schritt, den ich mache ein bisschen etwas von mir verloren gehen, wie ein vollgesogener Schwamm, der Wasser verliert. Unreflektiert und unachtsam mit mir selber. Und so saß ich da und heulte ihr die Ohren voll und beim Aussprechen meiner Gedanken überkam mich ein komisches Gefühl im Bauch, doch dazu gleich mehr… Weiterlesen „Die Antwort ist mein Leben“

Wenn aus Wasser Leben wird

Vor Wochen hörte einer meiner Texte mit einem Happy End auf, obwohl es Anfangs gar nicht so klang. Es ist jetzt 14 Wochen her, dass ich über die wachsende Beziehung zu meiner Tochter geschrieben habe. Ich war noch nicht angekommen und wusste oft nicht, ob ich es kann – das Mamadasein, doch wusste ich, dass es ein Happy End gibt und diese Zweifel nichts mit meinen Gefühlen für Alma zu tun hatten. Weiterlesen „Wenn aus Wasser Leben wird“

Unter meiner Haut

Früh habe ich angefangen und dann nicht mehr aufgehört. Ob ich es jetzt wieder so machen würde? Ich weiß es nicht. Ganz ohne finde ich auch schön – vielleicht also: ja, es könnte sein, dass ich, wenn ich mich heute neu entscheiden würde, Jungfrau bleiben würde. Nie das Piksen und das Summern selbst zu erleben, Geschichten und Lebensabschnitte eher im Kopf verblassen lasse, als sie unter meiner Haut aufleuchten zu sehen. Es könnte also sein, dass ich eine der wenigen wäre, die keine Tätowierungen hat. Doch viel schöner als die Vorstellung nackt zu sein, sind die Geschichten, die ich zu jeder meiner zehn Tätowierungen habe. Mit diesen zehn Freunden habe ich schon so einige Abende aufgelockert, frühere möchtegern Schwiegermütter verschreckt oder meinen Vater sagen hören: „Kind, wenn du in ein paar Jahren ein Stück Haut von meinem haarigen Bein auf deine Hüfte tackern willst, dann sag Bescheid.“ Aber seht einfach selber:

Weiterlesen „Unter meiner Haut“