Nicht noch ein Familienbett…

Beim zweiten Kind ist alles anders. Ja, unterschreibe ich. Denn schon jetzt in der Schwangerschaft merke ich, dass wirklich kaum etwas der ersten Schwangerschaft ähnelt. Nun, mit der Erfahrung durch Kind Nummer eins weiß man auch einfach besser Bescheid. Hinterfragt nicht mehr so viel, achtet mehr auf sich. Ich freue mich nicht weniger, nein, vielleicht sogar mehr, bin aber nicht mehr so aufgeregt. Ich brauche mir nicht in der 20. Schwangerschaftswoche einen Kinderwagen zu kaufen, weil ich weiß, dass der in der eh 39. Schwangerschaftswoche erst parat stehen sollte. Ich weiß, dass ich nicht timen kann, wann die Geburt los geht, wann ich ins Krankenhaus muss, noch nicht einmal, in welches Krankenhaus ich fahren werde. Dieses Mal weiß ich, dass ich vieles einfach auf mich zukommen lassen muss und mein zweites Kind vielleicht auch ganz anders als mein erstes wird. Also verbringe ich die Wochen gelassener. Mache mir weniger Stress, weniger Gedanken und versuche die ruhigen Tage zu genießen. Und doch kommen natürlich ab und an Ideen in meinen Kopf, wie wir unser Familienleben zu viert effizienter gestalten könnten.

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Geschwisterliebe – Wie geht das?

In Kooperation mit STOKKE

Ich hatte schon einmal davon erzählt. Von der nicht immer rosigen Beziehung zwischen mir und meinem kleinen Bruder. Wir sind 16 Monate auseinander und haben uns eher die Köpfe eingeschlagen als gestreichelt. Eine nicht wirklich angenehme Situation für meine Mama, aber auch wir Kinder hätten bestimmt davon profitiert, wenn wir uns besser verstanden hätten. Etwas, was ich bei meinen Kindern unbedingt vermeiden möchte. Daher werde ich mit allen möglichen Mitteln versuchen, dass sich Alma und das Zitronenbaby verstehen. Der Workshop von Mamacoach Imke Dohmen kam, vor ein paar Tagen, also wie gerufen. Ein Workshop, der im Stokke Summer House gehalten wurde und sich mit dem Thema „Geschwisterliebe“ beschäftigte. Wow. Da musste ich hin! Das wusste ich sofort. Als Expertin Imke mir dann aber quasi sofort mitteilte, dass es total wichtig ist, dass sich Geschwister streiten, war ich erst einmal ein wenig überrascht. Aber von vorne… Weiterlesen „Geschwisterliebe – Wie geht das?“

Vom leisen Weinen

Wisst ihr, keiner, der nicht vorbelastet ist, geht davon aus, dass seine Schwangerschaft so verlaufen kann. Mit „so“ meine ich übrigens, wie bei mir. Wie jetzt mit dem Zitronenbaby. Denn in meinem Kopf hing und hängt immer noch die Kugelzeit mit Alma nach. Diese besonderen Monate, die in meinem Kopf als vielleicht schönste Zeit meines Lebens nachhallen. Denn in Almas Schwangerschaft habe ich gelernt, mich richtig wohl zu fühlen, habe das erste Mal eine tiefe Verbindung zu mir und meinem Körper gespürt, war so voller Liebe, Vertrauen und Zuversicht. Es war magisch. Wirklich! Meine einzige Sorge (mit wenigen Ausnahmen) in dieser Zeit war wohl, wo ich mein Spaghettieis herbekomme. Genau deshalb konnte ich mir quasi direkt nach der Geburt vorstellen, direkt wieder schwanger zu sein oder sagen wir gleich: für immer schwanger zu sein. Auf keinen Fall konnte ich mir vorstellen, direkt ein zweites Baby zu bekommen, aber dieses wunderschöne Gefühl, diesen schönen Körper, diese kleinen Tritte in meinem Bauch, die hätte ich immer spüren können. Als wir uns dann 18 Monate später dazu entschieden haben, dass wir ein neues Abenteuer wagen wollen, hätte ich niemals damit gerechnet, dass ich diese Schwangerschaft als wohl schlimmste Zeit meines bisherigen Lebens betrachte. Weiterlesen „Vom leisen Weinen“

Kann sich Glück verdoppeln?

Dieser Text entstand vor zwei Wochen. Vor unserem Urlaub, bevor mich meine Ängste eingeholt haben. Manchmal hat das Leben seine eigenen Spielregeln. Trotzdem möchte ich euch meine Gedanken, die ich vor dem Vorfall in Noordwijk aufgeschrieben habe, nicht vorenthalten. Weiterlesen „Kann sich Glück verdoppeln?“

Schlaf, Baby, schlaf

In Kooperation mit Stokke

Es war nie ein Problem, das Schlafen. Es war zwar oft anstrengend – und das ist es manchmal noch immer, aber es hat mich nie „fertig gemacht“. Das weiß man besonders dann, wenn man mit Freunden darüber spricht und sich anhört, wie der Babyschlaf im ersten Jahr (und auch in denen danach) bei ihnen ausgesehen hat: Babys, die jede Stunde aufwachen. Babys, die nie zur Ruhe kommen. Babys, die nur auf der Mama schlafen. Babys, die nachts unzählige Flaschen brauchen. Babys, die die Brust die komplette Nacht im Mund haben. Ohja… bei solchen Gesprächen denkt man sich dann schon des Öfteren: Wir haben es schon gut mit Alma, die zwar auch mal ganz schön nervenraubend sein kann, wenn es ums Thema einschlafen geht, die aber schlussendlich immer irgendwie gut geschlafen hat. Weiterlesen „Schlaf, Baby, schlaf“