Wie wird es bloß werden… – Das Kennenlernen

Ich hatte mindestens genauso viel Respekt vor der neuen Situation, wie dass ich mich darauf gefreut habe. Zwei Kinder. Ich kann mich noch genau daran erinnern, daran, dass ich mit der kleinen Baby-Alma auf dem Arm dachte: wie zur Hölle soll das Ganze denn bloß mit zwei Babys funktionieren? Damals, als mein erstes Kind noch sehr klein war, war mir also klar, dass es erstmal noch sehr lange dauern wird, bis Alma große Schwester wird. Und dann wurde schnell alles sehr viel einfacher, Alma größer und ohne, dass ich es gemerkt habe, kam in uns der Wunsch nach einem zweiten Kind auf. Als es dann soweit war, ich schwanger wurde und uns somit bewusst wurde: da kommt noch ein Baby, kam sofort wieder der Gedanke von damals hoch… wie zur Hölle soll das Ganze denn bloß mit zwei Babys funktionieren? Und direkt danach die Freude, dass hier bald zwei Menschen wohnen, die wir erschaffen haben. Wahnsinn. Kaum vorzustellen. Wie wird es bloß werden… Weiterlesen „Wie wird es bloß werden… – Das Kennenlernen“

Geburtsbericht Teil II – Immer an meiner Seite

13 Uhr. Bis mir der Ballon herausfällt, sollte ich auf der Station warten und kam in ein Zimmer mit einer anderen schwangeren Frau – immer an meiner Seite Hörby. Die Frau war nett und sehr ruhig. Doch als wir einen Moment alleine hatten, Hörby für mich etwas zu essen geholt hatte, fragte ich sie, warum sie hier sein muss und sie erzählte mir von ihren Komplikationen, die sie nun bis zu Geburt ans Bett fesseln werden. Sie war zurzeit in der 28. Schwangerschaftswoche und keiner machte ihr große Hoffnungen, dass sie noch lange schwanger sein wird. Weiterlesen „Geburtsbericht Teil II – Immer an meiner Seite“

Geburtsbericht Teil I – Der letzte Tag meiner Schwangerschaft

„Nina, er ist da. Hier ist dein Sohn!“, ich schaute erschöpft hoch und sah diesen kleinen Menschen, der mir angereicht wurde, wie Nala aus König der Löwen. Bevor ich ihn an mich ziehen konnte, fiel ich aber noch einmal kurz zurück, machte die Augen zu und fühlte etwas, was man nicht mit Worten beschreiben kann. In dieser einen Sekunde fiel jede Sorge, jede Angst von mir ab und da war nur noch eins: pure Dankbarkeit, pure Liebe.

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Und auf einmal bist du groß. Der Abschied vom Einzelkind.

Ich kann das Gefühl gar nicht richtig in Worte fassen. Irgendwie steckt ein wenig Wehmut dahinter, dann ganz viel Freude, Rührung und Liebe. Nur ein Gefühl, dass hat sich in Luft aufgelöst: Sorge. Sorge, dass ich keine gute Mama für zwei Kinder sein kann. Denn ich merke schon jetzt, dass zwei Kinder wirklich die Liebe verdoppeln. Weiterlesen „Und auf einmal bist du groß. Der Abschied vom Einzelkind.“

Nicht noch ein Familienbett…

Beim zweiten Kind ist alles anders. Ja, unterschreibe ich. Denn schon jetzt in der Schwangerschaft merke ich, dass wirklich kaum etwas der ersten Schwangerschaft ähnelt. Nun, mit der Erfahrung durch Kind Nummer eins weiß man auch einfach besser Bescheid. Hinterfragt nicht mehr so viel, achtet mehr auf sich. Ich freue mich nicht weniger, nein, vielleicht sogar mehr, bin aber nicht mehr so aufgeregt. Ich brauche mir nicht in der 20. Schwangerschaftswoche einen Kinderwagen zu kaufen, weil ich weiß, dass der in der eh 39. Schwangerschaftswoche erst parat stehen sollte. Ich weiß, dass ich nicht timen kann, wann die Geburt los geht, wann ich ins Krankenhaus muss, noch nicht einmal, in welches Krankenhaus ich fahren werde. Dieses Mal weiß ich, dass ich vieles einfach auf mich zukommen lassen muss und mein zweites Kind vielleicht auch ganz anders als mein erstes wird. Also verbringe ich die Wochen gelassener. Mache mir weniger Stress, weniger Gedanken und versuche die ruhigen Tage zu genießen. Und doch kommen natürlich ab und an Ideen in meinen Kopf, wie wir unser Familienleben zu viert effizienter gestalten könnten.

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