Brust rein, Brust raus – meine Still-BHs

In Kooperation mit Anita

 Die Hormone lassen nach und mein Körper bekommt wieder die richtigen Proportionen. Oder sagen wir lieber, dass er es versucht. Denn ich fühle mich gerade wirklich nicht gut proportioniert. Einerseits liegt es daran, dass ich mich schwanger wirklich schön gefühlt habe (lag vielleicht auch daran, dass durch den großen Bauch alles andere so klein wirkte). Und andererseits daran, dass ich merke, dass zwei Kinder ihre Spuren hinterlassen haben und mein Körper nun wirklich Aufmerksamkeit von mir benötigt, um wieder in Form zu kommen. Das ist überhaupt nicht schlimm – doch wohl fühle ich mich gerade nicht. Was also gerade wichtiger denn je sein sollte, ist, dass ich mich gut ernähre, die Leckereien aus dem ersten Wochenbett beiseite stelle, mich wieder mehr bewege und in die richtigen Klamotten hülle – die mir gefallen, gemütlich sind, mir ein gutes Körpergefühl geben, voll auf meine Bedürfnisse abgestimmt sind und im besten Fall sogar meine Rückbildung unterstützen. Angefangen bei der Unterwäsche…

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Wie wird es bloß werden… – Das Kennenlernen

Ich hatte mindestens genauso viel Respekt vor der neuen Situation, wie dass ich mich darauf gefreut habe. Zwei Kinder. Ich kann mich noch genau daran erinnern, daran, dass ich mit der kleinen Baby-Alma auf dem Arm dachte: wie zur Hölle soll das Ganze denn bloß mit zwei Babys funktionieren? Damals, als mein erstes Kind noch sehr klein war, war mir also klar, dass es erstmal noch sehr lange dauern wird, bis Alma große Schwester wird. Und dann wurde schnell alles sehr viel einfacher, Alma größer und ohne, dass ich es gemerkt habe, kam in uns der Wunsch nach einem zweiten Kind auf. Als es dann soweit war, ich schwanger wurde und uns somit bewusst wurde: da kommt noch ein Baby, kam sofort wieder der Gedanke von damals hoch… wie zur Hölle soll das Ganze denn bloß mit zwei Babys funktionieren? Und direkt danach die Freude, dass hier bald zwei Menschen wohnen, die wir erschaffen haben. Wahnsinn. Kaum vorzustellen. Wie wird es bloß werden… Weiterlesen „Wie wird es bloß werden… – Das Kennenlernen“

Geburtsbericht Teil II – Immer an meiner Seite

13 Uhr. Bis mir der Ballon herausfällt, sollte ich auf der Station warten und kam in ein Zimmer mit einer anderen schwangeren Frau – immer an meiner Seite Hörby. Die Frau war nett und sehr ruhig. Doch als wir einen Moment alleine hatten, Hörby für mich etwas zu essen geholt hatte, fragte ich sie, warum sie hier sein muss und sie erzählte mir von ihren Komplikationen, die sie nun bis zu Geburt ans Bett fesseln werden. Sie war zurzeit in der 28. Schwangerschaftswoche und keiner machte ihr große Hoffnungen, dass sie noch lange schwanger sein wird. Weiterlesen „Geburtsbericht Teil II – Immer an meiner Seite“

Geburtsbericht Teil I – Der letzte Tag meiner Schwangerschaft

„Nina, er ist da. Hier ist dein Sohn!“, ich schaute erschöpft hoch und sah diesen kleinen Menschen, der mir angereicht wurde, wie Nala aus König der Löwen. Bevor ich ihn an mich ziehen konnte, fiel ich aber noch einmal kurz zurück, machte die Augen zu und fühlte etwas, was man nicht mit Worten beschreiben kann. In dieser einen Sekunde fiel jede Sorge, jede Angst von mir ab und da war nur noch eins: pure Dankbarkeit, pure Liebe.

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