Hi, Germany! I guess, we are back.

Elisabeth Koblitz wohnte in Washington. Ganze acht Jahre verbrachte sie in den USA. Als Politik-Journalistin ist dieses Jahr für Elisabeth besonders aufregend: Wahljahr. Aber sie entschied sich vorzeitig abzureisen und mit ihren drei Kindern ihr Zuhause Washington zu verlassen. Es zog sie wieder nach Deutschland und das hatte einen Grund…

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Stiefmütterlich

geschrieben von Miriam Oser-Soto

Als ich meinen Mann kennenlernte, hatte ich gerade mein Studium angefangen. Kinder standen noch lange nicht zur Diskussion bei mir – und doch taten sie es plötzlich, denn er hatte schon zwei. 

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Träume in der Schwangerschaft sind verstörend

geschrieben von Alina Pelling

Der Traum beginnt immer gleich. Und das seit Jahren. Immer und immer wieder durchlebe ich dieses Szenario in der Nacht: Ich stehe auf einer Wiese im beigen Flanell Pyjama, muss exakt 3x springen und kann dann fliegen wie Peter Pan. Ich gleite kurz unter den Wolken  – nicht über Nimmerland  – sondern über Hamburg,  die Beine zusammen, die Arme in meine Hüfte gestemmt. Eben wie Peter. Das Problem ist: Wo Peter ist, ist auch Hook. Und Kapitän Hook verfolgt mich. Die ganze verdammte Nacht. Er ist immer kurz hinter mir  – kurz davor meine Zehenspitzen zu berühren  –  und gönnt mir keine Pause. Manchmal mache ich auf Schornsteinen Halt, drehe mich kurz um, da ist er wieder mit seinem Piratenhut, ich schnappe nach Luft und muss weiter durch den Himmel hetzen. Hook erwischt mich nie, der Wecker oder eine volle Blase erlösen mich meist von der Jagd.  

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Schwanger mit 21… gewollt.

geschrieben von Pia Michelle

Ich glaube, ich war 17 Jahre alt, als ich das erste Mal einen Brief von meiner Gynäkologin bekam, in dem stand, dass der entnommene Abstrich behandlungsbedürftig sei und ich mich mit der Praxis in Verbindung setzen soll. Natürlich denkt man sich mit 17, dass ja wohl nichts Dramatisches ist. Als ich anrief, wurde mir mitgeteilt, dass Zellveränderungen ersichtlich wurden und ich deshalb medikamentös behandelt werden sollte. Okay – dann machen wir das eben.

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Ich bereue, nicht abgetrieben zu haben

Gastbeitrag

In dem Moment, in welchem mir mein Kind nach der Geburt auf die Brust gelegt wird, werden alle Zweifel, Sorgen und Ängste weggespült werden, denn die bedingungslose Mutterliebe zu meinem Kind wird da sein, sie wird mich überwältigen und einnehmen. Wieso auch nicht? Wie käme ich auf die Idee, dass es bei mir anders sein wird? Keine Mutter, Frau oder Hebamme hatte mich in meiner Schwangerschaft darauf vorbereitet, dass die Welle der Emotionen und Gefühle, die man als Mutter gegenüber seinem Kind empfindet, auf sich warten lassen kann oder gar ausbleibt.

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