Mama, was sind Nazis? Wie können wir Kindern Politik erklären?

geschrieben von Johanna Lemke

Es war ein schöner Frühlingstag, als ich begriff, dass ich als Mutter ab jetzt eine Aufgabe mehr habe. Wir fuhren auf dem Rad, meine Tochter hinter mir im Kindersitz, und ich war in der Annahme, sie würde mich durch den Fahrtwind nicht verstehen. Also zischte ich wütend: „Arschloch“. Doch man sollte nie die Ohren von Dreijährigen unterschätzen.

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Scheidung mit Kindern – Wie verhindere ich negative Spätfolgen?

geschrieben von Rechtsanwalt Niklas Clamann

Wenn die Ehe von Konflikten geprägt ist und die Ehepartner schon lange keine Beziehung im eigentlichen Sinne mehr führen, ist meist die Scheidung der einzige Ausweg.

Doch welche Auswirkungen hat das auf die gemeinsamen Kinder? Was müssen Eltern tun, um negative Spätfolgen zu verhindern?

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„Sie heißt wie eine Buchhandlung!?“: Von der Bürde, ein Kind zu benennen

Geschrieben von: Alina Pelling

Wir hatten sie uns so zuckersüß vorgestellt: Ein kleines Mädchen, blonde Hobbit-Locken, Cord-Latzhose und Grübchen, spielt mit ihren Gummistiefeln in einer Pfütze und dreht sich frech grinsend zu uns herum, wenn wir sie rufen: „Komm, Thalia!“

Uns gefiel der Name und – wenn überhaupt – dachten wir an die griechische Muse der Dichtung und Unterhaltung. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, so wenigen Menschen wie möglich von unseren Namensideen zu erzählen. Aber ich trage das Herz auf der Zunge und da wir schon das Geschlecht nicht wissen, wollte ich zumindest über Namen plaudern. Na gut, seien wir ehrlich: Ich wollte nur einmal die Bestätigung hören: „Och, süß. Das ist ja ein niedlicher Name!“. Stattdessen entsetzte Gesichter, hochgezogene Augenbrauen, verwirrte Emojis bei WhatsApp: „Thalia?! So wie die Buchhandlung?“. Das hatten wir völlig verpennt. Dadüm. Seitdem schwebt über unserem kleinen Pfützenmädchen ein großes Fragezeichen, und wir können Sie in Gedanken gar nicht mehr zum Essen reinrufen. 

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Arbeitende Mutter, schlechte Mutter?

geschrieben von Yavi Hameister

Yavi ist Autorin, Bloggerin, Frau, Mutter, ein Vorbild – für viele. So auch, wenn es um die Vereinbarkeit des Mutterdasein und des Jobs geht. Lest selber…

Seit der Schwangerschaft treffe ich mich mit einigen Müttern aus dem Geburtsvorbereitungskurs und es ist einfach toll, unsere Babys in allen Alters- und Entwicklungsstufen zu erleben. Mittlerweile sehen wir uns aber seltener, denn in Schottland ist es üblich, nach einigen Wochen postpartum wieder arbeiten zu gehen. Aus unserem Mutticlub sind also die meisten schon wieder back to work und es ist hier die normalste Sache der Welt. Wie in vielen andere Ländern auch.

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Ich werde eine Hexe

geschrieben von Jacqueline Wirner

Hexen sind alte Weiber. Mit schrumpeligen Nasen und schwarzen Hüten. Aber keine Babymamas, die rot gepunktete Gummistiefel tragen und ständig Windeln wechseln. Das zumindest denken die meisten Menschen. Dass sie damit falsch liegen, kann ich mit Bestimmtheit sagen. Denn moderne Hexen sind meiner Meinung nach alles andere als alt und schrumpelig. Und ich muss es ja wissen.

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