Unser Weg zum Wunschkind – Der Anfang von etwas ganz Großem

geschrieben von Katja Lucht

…und dann war es mal wieder soweit.

Ich schaue auf meine Eisprung-App. In zwei Tagen könnte die rote Pest wieder auftauchen – oder sollte es dieses Mal tatsächlich soweit sein? Wenn es in diesem Monat klappte, wäre unser Kind vom Sternzeichen Schütze und würde sogar noch dieses Jahr zur Welt kommen. Immerhin sagen doch immer alle: Gebt euch ein Jahr Zeit! Solange kann es schon mal dauern, bis man schwanger wird. Schon wenn ich das Wort schwanger schreibe, zittern mir die Hände. Morgen früh werde ich testen und dieses Mal – bin ich mir sicher – werden da zwei Streifen zu sehen sein. Ich hole also einen von schon mittlerweile unzähligen Schwangerschaftstests aus meinem Badeschrank und mache mein allmonatliches Ritual. Drauf pinkeln und warten bis endlich zwei Striche erscheinen. Los! Ich merke doch, dass sich mein Körper in diesem Monat anders anfühlt. Ein kurzer Blick auf den einen Streifen rechts sagte mir, dass ich mich wieder getäuscht haben sollte. Irgendwann kann man seine Tränen nicht mehr zurückhalten, also lief es mir wie ein Rinnsal über die Wangen. Zum Glück ist da dieser starke Mann an meiner Seite, der mich immer wieder auffängt und mir sagt, dass alles gut werden wird. Mein Bauchgefühl hat mir allerdings schon lange mitgeteilt, dass es an der Zeit ist, der Sache auf den Grund zu gehen. Also ab zum Arzt!

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Erziehst du noch oder begleitest du schon?

geschrieben von Kathy Weber

Ich – Nina – bin immer wieder auf der Suche nach guten Ansätze, wenn es um die Erziehung meines Kindes geht. Obwohl ihr wisst, dass ich nicht viel von „Namensketten“ halte, höre ich mir gerne an, was Experten zu sagen haben. Kathy Weber ist eine solche Expertin, die mich aufgeklärt hat, was eigentlich GfK bedeuten soll. Gar nicht so blöd… 

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Eine Mama ohne Mama und Papa.

geschrieben von Gyde

Sie fehlen mir. Schon immer und überall. Meine Eltern.

Meine Mama starb, als ich 8 Jahre alt war, mein Vater als ich 16 war. Seitdem vermisse ich sie jeden Tag, mal mehr und mal weniger. Trotz einer turbulenten Kindheit habe ich den immensen Verlust mit viel Arbeit und Hilfe annehmen können und würde mich als glücklichen und lebensfrohen Menschen bezeichnen. Die eigenen Eltern sind Wurzeln und Basis, können Vorbilder und Helden sein und egal was passiert, sie werden immer von ihren Kindern geliebt. Und sie lieben ihre Kinder über alles. Diese Liebe fehlt, wenn Mama und Papa nicht mehr leben. Diese bedingungslose Liebe, die uns Menschen durch unser Leben begleitet, fehlt. Weiterlesen „Eine Mama ohne Mama und Papa.“

Spielmobile, Spielhäuser und Jugendzentren vom Aussterben bedroht

geschrieben von Katharina

Es ist ein etwas windiger Dienstagnachmittag in einem Stadtteil am Rande von Hamburg. Der feuchtkalte Nieselregen hat endlich aufgehört und die Windböen haben sogar die grauen Wolken, die seit Tagen den Himmel verhängen – eben typisch Hamburg – beiseitegeschoben. Die Sonne scheint und der triste Spielplatz, umringt von Hochhäusern mit mehr als zehn Stockwerken, wirkt plötzlich nicht mehr ganz so trostlos. Neben der leuchtenden Sonne sticht ein knallgelber VW-Bus ins Auge, vor dem bunte Go-Karts stehen. Ein Haufen Kinder drängt sich neben dem Bus um eine kleine Feuerstelle, auf der gerade eine warme Suppe gekocht wird. Weiterlesen „Spielmobile, Spielhäuser und Jugendzentren vom Aussterben bedroht“

Kaiserschnitt – Ist das nur der einfache Weg? TEIL 2

geschrieben von Malú Voß

Ich brauchte einen Moment, um die Worte zu verstehen und geriet in Panik. Was stimmte nicht? War etwas mit dem Baby nicht in Ordnung? Mein Mann war so auf mich konzentriert, dass er die Aussage des Arztes gar nicht mitbekommen hatte. Ich wiederholte immer und immer wieder, dass etwas nicht stimmt. Irgendwas lief schief. Dann stürmten auch schon lauter weitere Menschen in den OP. Unter Anweisungen wurde weiter geruckelt und dann endlich – der Babyjunge war draußen. Doch es blieb ruhig, er schrie nicht. Der Mini wurde von den Kinderärzten genommen und in den Nebenraum gebracht. Und da blieb er. Gefühlt eine halbe Ewigkeit. 

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