Sagen wir Ostern ab?

geschrieben von Anna Stockheim

Bunte Ostereier während eines Spaziergangs suchen, im Kreise der Familie Süßkram en masse verdrücken und abends zum Osterfeuer gehen – das klingt nach einem schönen Osterfest. Doch das Virus Covid-19 macht uns einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. Müssen wir jetzt allein in unseren vier Wänden sitzen und Trübsal blasen, Ostern absagen? Nein, nicht mit uns! Weiterlesen „Sagen wir Ostern ab?“

Herzensnah für Minis

In Kooperation mit BabyBjörn

Herzensnah war er zehn Monate in meinem Bauch. Mit mir verbunden und hörte nichts anderes als das Rauschen meines Bluts und den Schlag meines Herzens. Kein Wunder also, dass er am liebsten mit dem Ohr auf meiner linken Brust liegt, mich mit seinen großen Augen anguckt und dem Klopfen in meinem Brustkorb lauscht. Herzensnah. Etwas, was ich ihm ermöglichen will – immer wenn er möchte, darf er meinem Puls lauschen und meine Nähe spüren. Ob am Tag oder in der Nacht nehme ich mir die Zeit, ihn zur Ruhe kommen zu lassen, im Liegen oder im Stehen. Ganz egal, Hauptsache beieinander. Und für mich ist diese Nähe noch nicht einmal einschneidend, denn ich weiß mir zu helfen und wusste, dass auch dieses Mal wieder eine Babytrage ganz oben auf der Liste meiner Babyausstattung stehen muss. Da ich bei Alma, bei meinem ersten Kind, auf Anhieb die richtige Trage gefunden habe, war auch dieses Mal klar, dass es eine BabyBjörn werden sollte. Man könnte auch sagen: Wiederholungstäter – das beste Kompliment, oder? Weiterlesen „Herzensnah für Minis“

„Ohne mich bist du nichts, ohne mich hast du nichts, ohne mich kannst du nichts“

geschrieben von Anna Stockheim

In China stieg die Anzahl der Fälle von häuslicher Gewalt mit den Beschränkungen für den Ausgang an. Aber hier in Deutschland passiert das nicht, nein auf keinen Fall. Eine wünschenswerte Situation für alle Betroffenen, doch leider sieht die Realität anders aus.

Selbst ohne die Ausgangsbeschränkungen sind die Zahlen unerträglich hoch, denn jede einzelne geschädigte Person ist eine zu viel. Obwohl häusliche Gewalt auch Männer trifft, circa 20 Prozent aller Opfer sind männlich, erzählt dieser Text die Geschichte einer Frau. Eine von ungefähr 114.400 betroffenen Frauen jährlich. Laut dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen und etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner.

Lisa* ist die Mutter von zwei kleinen Kindern, wohnt im Kölner Umland und hat einen Schäferhund. Sie wurde von ihrem Ex-Mann beschimpft, manipuliert und mehrfach vergewaltigt. Sieben lange Jahre blieb die junge Frau bei ihrem Peiniger, aus finanzieller Not, ihrem ältesten Kind zuliebe und aus purer Angst.

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Wie wird es bloß werden… – Das Kennenlernen

Ich hatte mindestens genauso viel Respekt vor der neuen Situation, wie dass ich mich darauf gefreut habe. Zwei Kinder. Ich kann mich noch genau daran erinnern, daran, dass ich mit der kleinen Baby-Alma auf dem Arm dachte: wie zur Hölle soll das Ganze denn bloß mit zwei Babys funktionieren? Damals, als mein erstes Kind noch sehr klein war, war mir also klar, dass es erstmal noch sehr lange dauern wird, bis Alma große Schwester wird. Und dann wurde schnell alles sehr viel einfacher, Alma größer und ohne, dass ich es gemerkt habe, kam in uns der Wunsch nach einem zweiten Kind auf. Als es dann soweit war, ich schwanger wurde und uns somit bewusst wurde: da kommt noch ein Baby, kam sofort wieder der Gedanke von damals hoch… wie zur Hölle soll das Ganze denn bloß mit zwei Babys funktionieren? Und direkt danach die Freude, dass hier bald zwei Menschen wohnen, die wir erschaffen haben. Wahnsinn. Kaum vorzustellen. Wie wird es bloß werden… Weiterlesen „Wie wird es bloß werden… – Das Kennenlernen“

Voller Weltschmerz und der Erkenntnis, dass am Ende doch nur eins zählt.

Mit dem Glasreiniger bewaffnet stehe ich in der Küche, die Sonne durchflutet unsere Wohnung, mein Sohn schläft in seiner Wippe und meine Tochter tanzt mit ihrer Puppe ausgelassen und voller Lebensfreude durchs Wohnzimmer.  Und mir, mir wird heiß und kalt, in meinem Kopf zu viele Gedanken, ein großes Loch, dass immer größer wird und die bedeutende Frage, die alles verändert. Was passiert hier nur mit uns? Weiterlesen „Voller Weltschmerz und der Erkenntnis, dass am Ende doch nur eins zählt.“