Mehr ist Mehr – Bakterien gegen Brennen in der Unterhose

In Kooperation mit OMNi-BiOTiC®

Mal ganz ehrlich: Wer von Euch hat sich schon einmal bewusst mit dem Darm auseinandergesetzt? Wahrscheinlich die wenigsten, obwohl er ein so wichtiges Organ ist! Denn so viel (viel mehr als wir alle denken) wird über den Darm geregelt. Unser längstes Organ mit 5½ bis 7½ Metern hält unser eigenes System zusammen, übernimmt nicht nur die Verdauung, sondern beheimatet auch Billionen hilfreiche Bakterien ohne die unser Körper nicht gesund leben könnte.

Besonders spannend finde ich, dass auch die Scheidenflora über den Darm gesteuert wird. „Hä? Wie soll denn das gehen?“, denkt ihr jetzt vielleicht. Und ehrlich gesagt: berechtigt. Denn keiner hat uns bisher so richtig darüber aufgeklärt, was wir bei immer und immer wiederkehrenden Pilzinfektionen tun können. Bis jetzt. Denn in diesem Beitrag lasse ich Dr. Hoffmann-Gombotz zu Wort kommen, die Expertin auf diesem Gebiet und für OMNi-BiOTiC® ist. Verschiedene Produkte, die den Darm mit wichtigen probiotischen Bakterien versorgen.  In einem funktionierenden Darm sorgen Billiarden von Bakterien dafür, dass Vitalstoffe verwertbar gemacht und Giftstoffe abtransportiert werden. Oft sind diese Bakterien durch falsche Ernährung, Stress oder Medikamente aber reduziert und können Ihren Aufgaben nicht mehr richtig nachkommen. OMNi-BiOTiC® ergänzt die Darmflora dann mit speziell kombinierten Bakterienstämmen. Ein Pulver, das ich übrigens schon seit vielen Jahren immer wieder zu mir nehme. Angefangen bei einer akuten Entzündung, die nach einigen Tagen durch morgendliches Trinken meines Superdrinks weg war, hat mich OMNi-BiOTiC® nicht mehr losgelassen. Bevor ich euch aber nun versuche zu erklären, wie Darm- und Scheidenflora zusammenhängen, starten wir aber lieber mit dem Interview.

 

Liebe Dr. Hoffmann-Gombotz,

auf der Website von OMNi-BiOTiC® habe ich noch einmal nachgelesen, wie die Scheidenflora aufgebaut ist. Können Sie uns das vielleicht noch einmal vereinfacht erklären?

Die Scheidenflora besteht aus vielen stäbchenförmigen Helfern, den Laktobazillen.
Das sind Bakterien, die dazu in der Lage sind, Zucker in Milchsäure umwandeln. Dadurch wird der vaginale pH-Wert auf 3,8 – 4,5 gesenkt. Es entsteht ein saures Milieu, das allerdings nichts mit der gefürchteten „Übersäuerung“ zu tun hat.

Ganz im Gegenteil. Diese Laktobazillen schaffen einen feindlichen Lebensraum für potentielle Krankheitserreger. Darum ist es von größter Bedeutung, die eigene Flora zu schützen, zu hegen und zu pflegen.

 

Wie nehme ich die Bakterien, die in der Scheidenflora zu finden sind, denn auf?

Wir nehmen die Bakterien, die sich in unserem Körper befinden bereits während unserer Geburt auf. Also quasi auf dem Weg durch den Geburtskanal. Dort bekommen wir von unserer Mutter, als erstes Geburtstagsgeschenk, eine hoffentlich intakte Bakterienflora übertragen. Wie das funktioniert?

Kaum haben wir das Licht der Welt erblickt, sind wir von einem Bakterienmantel überzogen. Dann sind die Finger, die winzigen Fingernägel, die Haut, unser Mund, mit Bakterien bedeckt. Gelangen diese in unseren Körper, beginnen sie, unseren kindlichen Darm zu besiedeln.

Das zeigt: Wir nehmen die Bakterien, die für unsere Gesundheit wichtig sind, schon in den ersten Lebensstunden peroral (über den Mund) auf.

Später prägt natürlich unsere Ernährung die Darm-, aber auch die Scheidenflora.

Je bunter und ballaststoffreicher wir die Zutaten für unser Mittagessen wählen, umso bunter und vielfältiger gestaltet sich die Zusammensetzung unserer Flora.

Studien zeigen, dass wir Frauen in unserem Rektum ein Depot tragen, das die Laktobazillen der Scheide beherbergt.

Die essenziellen Bakterien unserer Scheide bekommen wir also aus dem Darm.

 

Wieso ist es so wichtig, dass die Scheidenflora im Gleichgewicht ist? 

Ein Reichtum an Milchsäurebakterien in der Vagina trägt maßgeblich zur Scheidengesundheit bei. Zum einen gelingt das über das bereits erwähnte saure Milieu.

Zum anderen verhindern die Laktobazillen das Ansiedeln und Aufblühen von krankmachenden Keimen, indem sie – bildlich gesprochen – alle Plätze besetzen. Dicht aneinandergerückt, eine Front gegen krankmachende Bakterien bilden.

Als Mama hat man dergleichen auch schon im echten Leben erfahren:

Stellen Sie sich vor, Sie sind mit Kleinkind auf dem Spielplatz. Im Karussell sitzen bereits andere kleine Kinder, mit Schnuller im Mund und achtsamer Mutter auf der angrenzenden Bank.

Alle haben Spaß. Die Mütter sind entspannt. Die Babys lachen.

Gleiche Situation. Selbes Karussell. Nur an diesem Tag sind Sie die einzige Kleinkindmama.

Sie setzen ihr Kind gerade ins Spielgerät, geben sachte Schwung. Da stürmen plötzlich die großen Schulkinder das Feld, schwingen sich aufs Ringelspiel und geben richtig Gas.
Der Schnuller fliegt, die Mutter kreischt. Für einen harmonischen Nachmittag fehlten hier eindeutig die anderen Kleinkinder, die die Plätze im Karussell besetzen.

Genau das passiert auch in der Scheide, wenn Antibiotika, Stress oder Thermenbesuche die Milchsäurebakterien vertreiben. Es werden Plätze für Krankheitserreger frei, und die bringen uns dann durch Jucken und Brennen zum Kreischen.

 

Was würde passieren, wenn wir Frauen uns nicht um unsere Scheidenflora kümmern würden?

Ist die Darmflora in Ordnung, haben wir ausreichend Ruhe. Achten Sie auf eine geeignete Intimhygiene, dann wird die Scheidenflora kein Thema für uns sein.

Das Leben von uns Frauen ist aber nicht immer ruhig und stabil. Wir alle geraten zwischendurch aus der Balance. Und damit auch das Gleichgewicht der vaginalen Flora.

Stress, Krankheit, hormonelle Verhütungsmittel, Thermen- & Saunabesuche, all das kann dazu führen, dass wir wichtige Milchsäurebakterien verlieren.

Dann verändert sich der pH-Wert in der Scheide, Keime und Pilze fühlen sich wohl und Infektionen breiten sich aus.

Wir bemerken das durch ein unangenehmes Jucken und Brennen. Durch Rötungen, Schwellungen und unangenehmen Ausfluss.

 

Eine beschädigte Scheidenflora bedeutet also, dass sehr viel schneller Infektionen auftreten können. Besonders in der Schwangerschaft ein heikles Thema – oder?

In der Schwangerschaft kommt es tendenziell häufiger zu Infektionen. Das liegt am schwankenden Hormonspiegel und damit einhergehender Verminderung der Milchsäurebakterien. Krankheitserreger können sich in einem solchen Lebensraum viel schneller vermehren.

Infektionen können da zur Gefahr werden. Für Mutter und Kind.

Keime, wie das Darmbakterium Gardnerella vaginalis, können in die Gebärmutter aufsteigen. Das kann vorzeitige Wehen auslösen, kann jedoch auch mit Entzündungen der Geburtswege einhergehen.

Für schwangere Frauen ist es deshalb sehr wichtig, bei Veränderungen der Scheidenflora den Arzt/die Ärztin des Vertrauens aufzusuchen.

 

Bedeutet eine Infektion eigentlich immer gleich Scheidenpilz oder unterscheidet man da?

Es wird hier ganz grob zwischen einer Pilzinfektion und einer Infektion mit Keimen (bakterielle Vaginose) unterschieden.

Pilzinfektionen werden meist durch Candida albicans verursacht. Diese bemerkt die Frau durch weißen, bröckeligen Ausfluss. Jucken und Brennen.

Die bakterielle Vaginose, also eine Infektion durch Bakterien, macht sich ebenso durch Jucken und Brennen im vaginalen Bereich bemerkbar. Hier leidet die Betroffene allerdings unter einem grünen, gelben oder gräulichen Ausfluss, mit „fischigem“ Geruch.

Eine reduzierte Scheidenflora ebnet aber für beide Arten der Infektion den Weg.

 

OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ hilft also genau da und lässt die Scheidenflora im Gleichgewicht –beziehungsweise fehlende Bakterien oral wieder aufnehmen? Darf ich dieses Präparat denn überhaupt in der Schwangerschaft und/oder in der Stillzeit einnehmen?

Die Antwort lautet hier nicht: „Sie dürfen“, sondern „Sie sollen!“.
OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ liefert jene Bakterien, die in der Scheidenflora ein saures Milieu schaffen und die Scheide dicht besiedeln. Die probiotischen Bakterien schnappen sozusagen den Krankheitserregern die freien Plätze weg. Wie oben beschrieben, kann eine solche Infektion während der Schwangerschaft, nicht nur lästig für die Mutter, sondern auch riskant für das Kind werden.

Darum: Ja, auf jeden Fall! Denn sowohl Mutter als auch Kind profitieren von der probiotischen Anwendung.

 

Bei welchen Problemen würden Sie die Anwendung von OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ empfehlen? Und ist OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ als Kur gedacht oder dafür, dass man es andauernd nimmt?

 Frauen, die in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Störungen der vaginalen Flora hatten, können auch ohne Auftreten von aktuellen Symptomen OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ anwenden und die Bakterienflora aufforsten. In einem solchen Fall würde ich zu einer kurmäßigen Anwendung von 3 Monaten raten. Bei Bedarf ist aber auch eine länger andauernde Einnahme sinnvoll und zweckdienlich.

In der Schwangerschaft würde ich auch ohne Auftreten von Jucken und Brennen zum Verzehr von OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ raten, denn gerade in dieser Zeit gerät die Scheidenflora durch die hormonelle Umstellung besonders häufig aus dem Gleichgewicht.

Bei Frauen, die schon aus Erfahrung wissen, dass sie immer nach Saunabesuchen, Fernreisen, Prüfungsstress, Periode, etc. mit Jucken und Brennen im vaginalen Bereich zu kämpfen haben, rate ich dazu, OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ so früh wie möglich anzuwenden.

Und selbstverständlich auch im Akutfall, als ergänzende Maßnahme zur Medikation.

Die Wissenschaft bestätigt, dass OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ dazu in der Lage ist Gardnerella vaginalisbinnen 72 Stunden auf null zu reduzieren.

 

floraplus

 

Kann ich bei einer akuten Infektion durch die Einnahme von OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ auf Medikamente verzichten?

Probiotische Bakterien sind keine pharmakologischen Wirkstoffe.
Bakterien können bakterizide Stoffe wie Wasserstoffperoxid produzieren, also Substanzen, die Keime in ihrem Wachstum hemmen. Aber wenn für bestimmte Indikationen oder medizinische Fragestellungen Medikamente benötigt werden, dienen sie nicht als Ersatz.

OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ funktioniert als wundervolle Ergänzung, weil es unsere weibliche Natur unterstützt und unseren Bedarf an wichtigen Milchsäurebakterien im Intimbereich deckt – und weil die probiotischen Bakterien den Körper in Balance bringen.

Darum: Ergänzung – ja, Ersatz – nein.

 

Was unterscheidet OMNi-BiOTiC® von anderen Präparaten, die es auf dem Markt gibt?

OMNi-BiOTiC® vertraut auf die synergistischen Effekte der Bakterienkombinationen.
In jedem Präparat findet man ein spezielles Expertenteam für eine medizinisch relevante Herausforderung.

Im Falle von OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ für die gestörte Vaginalflora.

Wir sprechen hier von Multispezies-Probiotika, die immer mehrere Bakterienstämme gezielt kombinieren.

Zudem ist die Wirksamkeit von OMNi-BiOTiC®-Produkten in einer Vielzahl von Studien belegt. Wissenschaft und Forschung werden hier „groß geschrieben“. Zur beeindruckenden Datenlage gesellt sich dann auch noch die mittlerweile 30-jährige Erfahrung des Institut Allergosan auf dem Gebiet der Probiotischen Medizin.

OMNi-BiOTiC® wird als Pulver in Wasser eingerührt. Dort „erwachen“ die Bakterien zum Leben, werden aktiviert und für ihre Aufgaben im Darm gestärkt. Die hohe Keimzahl ist ein weiteres Qualitätskriterium. „Mehr ist mehr“ hat in diesem Fall Gültigkeit und sorgt damit für mehr Lebensfreude und Wohlbefinden. Aus dem Bauch heraus.

 

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OMNi-BiOTiC® FLORA plus+ ist ein Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diät) zum Diätmanagement bei einer Dysbalance der Darmflora, wie sie u.a. bei bei bakterieller Vaginose auftritt.

Autor: mamaaempf

Mamaaempf ist ein Familienblog aus Hamburg. Nina schüttet ihr Herz aus und berichtet von echten Problemen und süßer Freude. Zwischen Frau sein, Familienglück und Nervenzusammenbrüchen.

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