Babyschale ist von gestern. Wir fahren jetzt mit großem Sitz!

Eine Kooperation mit Concord

Eine Autofahrt, die ist schön. Eine Autofahrt, die ist entspannend. Endlich mal wieder ein gutes Hörbuch. Telefonate mit der besten Freundin, all das, wofür man im Alltag wenig Zeit hat. So sah eine Autofahrt ohne Kind aus. Jetzt versucht man, das Kind zu beruhigen, keinen Unfall zu bauen und das nervende Hupen, der Autos hinter einem, zu ignorieren, wenn man mal wieder damit beschäftigt ist, die Rassel an der gerade grün werdenden Ampel im Fußraum zu suchen. Frei nach dem Motto: „Wann sind wir endlich da? Hunger, Pipi, kalt.“ Das erste halbe Babyjahr ist da aber trotzdem noch entspannt. Gut, dass man nicht weiß, was noch auf einen zukommt. Denn erst richtig anstrengend wird es mit Kleinkind im Auto – wenn dieses nicht mehr in der Babyschale sitzen möchten, ein Autositz aber noch zu groß ist. Was macht man denn da? Wir haben eine tolle Lösung gefunden!

Diese Fahrten zu den Schwiegereltern ziehen sich mit Alma im Auto immer bis zum vollständigen K.O. meinerseits. Das Kind schreit im Auto, der Mann guckt genervt geradeaus und versucht sich auf die Straße zu konzentrieren und ich bin gefühlt immer dabei drei Dinge gleichzeitig zu machen. Nach dem letzten Ausflug im Juli war uns klar: Wir müssen etwas an unseren Autofahrten ändern, denn es scheint so, als wenn das Autofahren an sich nicht das Problem ist, sondern Alma, die nicht mehr in ihrer Babyschale liegen möchte.

Ein paar Tage nach dieser hoffentlich letzten Horrorfahrt hatte ich mich in einem Babyfachhandel schlau gemacht. Denn ich hatte ja keine Ahnung. Worauf muss man achten bei einem Kindersitz? Mit Fangkörper? Ohne Fangkörper? Rückwärts gerichtet? Oder einen Sitz, der mitwächst?

Ich habe gelernt, dass es am wichtigsten ist, dass der Kopf noch genau in die Kopfstütze passt, es sollte einen Daumen breit Platz über dem Kopf sein, bis die Babyschale endet – dann ist diese noch der perfekte Schutz für den kleinen Babykörper. Wenn dies der Fall ist, sind Sitze mit Fangkörper oder zum mitwachsen noch zu groß und würden im schlimmsten Fall nicht ausreichend Schutz gewährleisten.

Trotzdem gibt es eine Alternative, wenn das Kind unter einem Jahr keine Lust mehr hat, in seiner Babyschale zu liegen. Sogenannte Reboarder (oder auch Reverso) sind das Non-plus-ultra! Reboarder heißen so, weil sie rückwärts ausgerichtet sind und das Kind somit bei einem Aufprall nicht den Kopf nach vorne schleudert, sondern in den Sitz gepresst wird. Diese Sitze werden mit einer Isofix Station angebracht und sind fest im Auto verankert. Das Meisterwerk unter den Kindersitzen und doch für uns nicht das richtige, denn ich denke, dass Alma das nach-hinten-gucken genauso wenig mitmachen wird, wie das halbliegen in ihrer Babyschale. Ich hätte gerne einen Sitz, der sehr sicher ist, Alma Spaß bringt, bequem ist und im besten Fall verschiedene Möglichkeiten der Benutzung bietet.

Auch wenn es selten klappt mit dem sich-etwas-wünschen-und-auf-einmal-ist-es-da, hat es dieses Mal funktioniert! Denn genau das, was ich mir vorgestellt habe, gibt es auf dem Markt. Es nennt sich: Ultimax I-SIZE und ist der absolute Knaller!

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Wir haben uns für den Ultimax I-SIZE von Concord entschieden, zwei Monate getestet und ich muss euch sagen, dass es wohl die allerbeste Entscheidung war, diesen Kompromiss aus Reboarder und „richtigem Kindersitz“ einzugehen. Denn der Ultimax I-SIZE ist nicht nur von der Geburt bis zum vierten Lebensjahr zu benutzen, sondern passt sich unseren Bedingungen an. So können wir variieren zwischen steil sitzen oder lieber halbliegen (für den Mittagsschlaf im Auto). Für kurze Strecken in der Stadt, wo ich Alma oft rausheben muss, fahren wir gerne nach vorne gerichtet und für längere Strecken zu den Schwiegereltern, stellen wir den Reboarder um, sodass Alma rückwärts sitzt.

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Meine Bedenken, dass Alma nicht rückwärtsfahren möchte, haben sich bis jetzt noch nicht bestätigt, denn das herausgucken, um alles auf der Straße zu beobachten, beschäftigt sie so sehr, dass Alma keinen Gedanken daran verschwendet, ob sie uns gerade sieht oder das Auto hinter uns. Doch je älter sie wird, wird es wohl uncooler rückwärts gerichtet zu sitzen – doch dann können wir einfach umswitchen und sie umdrehen. Wie cool ist das denn?

Der Ultimax I-SIZE hat eine sechsfach verstellbare Kopfstütze und eine Einhandbedienung (bedeutet, alle Einstellungen können mit einer Hand bedient werden), die Isofix Station gehört zum Sitz dazu, wichtig ist nur, dass im Auto eine Isofix Verankerung vorhanden ist.

Ein weiteres ausschlaggebendes Argument für diesen Kindersitz ist, dass er die Hälfte des Reservos kostet. Ach ja und natürlich immer wichtig und schön zu hören: CONCORD hat Awards für Sicherheit, Verbraucherfreundlichkeit und Designgewonnen!

Falls ihr euch nicht sicher seid, welcher Autositz es bei euch werden soll, lasst euch unbedingt beraten und probiert einige aus. Manche Babyfachhändler leihen Autositze auch für ein paar Tage aus! Schaut euch Crashtest im Internet an und vergewissert euch, dass ihr eure Kinder gut schützt. Concord hat bei den meisten Sitzen direkt einen Test verlinkt.

Ihr lest heraus: Wir lieben unseren neuen Sitz und sind nun endlich alle wieder entspannter beim Autofahren. Alma schaut sich die Gegend an, isst ein paar Kekse, schlummert meist irgendwann ein und sinkt dabei tief in den Sitz, kuschelt sich an ihr Kopfteil und streckt beide Beine, soweit sie kann aus. Was ein Leben! Ich hole dann mal mein Handy raus und ruf meine beste Freundin an, ich habe ja jetzt Zeit…

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ZUSATZINFO: Der ULTIMAX I SIZE hat bei einem Test der Stiftung Warentest nicht gut abgeschnitten. Der Hersteller sagt dazu: In der Vergangenheit war es so, dass bei einigen Autokindersitzen des Modells bei der Produktion die Bedingungen nicht eingehalten und der Kunststoff nicht nach den festgelegten Standards verarbeitet wurde. Hier gibt es alle Infos dazu:  http://gestion.concord.es/archivos/descargas/comunicado_ultimax_i_size_de.pdf. Aus diesem Grund wurde ein Prüfverfahren via Seriennummer (http://concord.es/test/) eingerichtet. Hier können Kunden nachprüfen, ob es ihren Sitz betrifft. Betreffende Autokindersitze können eingeschickt, um dann nachgebessert zu werden. Aber auch vor der Änderungen der Plastikeinspritzung erfüllte der Sitz bereits die europäische Norm iSize ECE R129/02.

Autor: mamaaempf

Mama aempf ist ein Mamablog aus Hamburg. Mama Nina schüttet ihr Herz aus und berichtet von echten Problemen und süßer Freude.

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