Brei für Alma – unser Beikoststart

In Kooperation mit Philips Avent

Kommen wir zum Thema: wie-ernähre-ich-mein-Kind. Und na klar muss ich auch meinen Senf dazu geben. Vorweg: Ich habe mich kaum belesen und auch nicht wirklich viel über das Thema Beikoststart gesprochen, sondern einfach nach Bauchgefühl gehandelt. Habe auf Alma gehört und ihr versucht von Anfang an verschiedene Dinge anzubieten und ihr trotzdem „das Gewohnte“ nicht weg zu nehmen. Geklappt hat das super! Ich bin mehr als zufrieden damit, wie wir gestartet haben und freue mich sehr, dass wir unsere Beikostküche nun auch noch ein wenig erweitern. Aber lest von Anfang an:

Letztens in einer dieser Krabbelgruppen kam das Thema Beikost auf den Tisch und eine Mutter fragte verzweifelt, wie sie ihr Baby satt bekommen soll, denn es würde nur ein paar Löffel Brei essen. Als ich ihr unsere Beikostgeschichte erzählte, hörte ich aus einer Ecke etwas wie: „Wenn man seinem Kind unbedingt Brei in den Mund stopfen muss…“. Daher lasst mich meinen Text mit einem Appell beginnen: An alle die, die nur ihren Weg kennen, nur ihren Weg als richtig ansehen und diesen Beitrag nur lesen, um sich sagen zu können, dass sie es besser machen – oder ich es falsch – die sind jetzt ausgeladen. Ich sag es immer wieder, aber lasst uns doch aufhören uns gegenseitig zu kritisieren und uns stattdessen zu stärken. Denn es gibt viele Wege nach Rom – so heißt doch der Spruch, oder?

Alma war vier Monate alt, als sie angefangen hat, immer wieder nach unserem Essen zu greifen oder zu meckern, wenn sie gesehen hat, dass wir uns etwas in den Mund stecken, von dem sie natürlich nichts abbekommen durfte.

Nach diesem ersten Signal kochte ich für Alma Brei – Kürbisbrei. Den spuckte sie aber im hohen Bogen wieder aus und würgte, was das Zeug hielt. Also warteten wir noch eine Woche ab. Dann das gleiche Spektakel erneut. Meine Mutter hatte mich auf die Idee gebracht, es vielleicht mal mit einem Gläschen zu versuchen, da sie wahrscheinlich die Konsistenz von Selbstgekochtem nicht mag. Und: Sie liebte Gläschen von Anfang an. Die ersten zwei Male wurde noch ein wenig komisch geguckt, aber dann war das Eis gebrochen und Alma riss den Mund auf, wenn sie nur gesehen hat, dass ich ein Glas aus dem Schrank hole. Diese Gläschen-Nummer haben wir ca. einen Monat lang durchgezogen und dann habe ich wieder angefangen selber zu kochen. Da Alma sich da schon an Brei gewöhnt hatte, ging das nun auch problemlos. Gläschen sollten in erster Linie eine Ausnahme sein, da sich dort nicht mehr all zu viele Nährstoffe für unsere Kinder befinden. Mit ca. fünf Monaten hatten wir einen festen Rhythmus, der bis heute geblieben ist.

Morgens 8 Uhr
Flasche oder Getreidebrei (je nach Gefühl und Zeit)

Gegen 11-12 Uhr
Gemüse(-Fleisch)-Brei (200g) / in dem ersten Monat der Beikosteinführung hat sie pro Mahlzeit die Hälfte geschafft

Gegen 15 Uhr
Obst-Getreide-Brei
Oder nur Obst-Brei

Gegen 17-19 Uhr
Abend-Brei

Zum ins Bett gehen:
Flasche

Nachts
1 x Flasche

 

Zwischendurch bekommt Alma von uns immer mal wieder ein Stück Obst oder neuerdings eine Reiswaffel in die Hand. Nach den Mahlzeiten und immer mal wieder über den Tag verteilt, bekommt sie aus einer Schnabeltasse Wasser – ich schätze sie trinkt ca. 200ml Wasser am Tag.

Mir ist es sehr wichtig, dass mein Kind ausreichend und gesund isst. Trotzdem bin ich ziemlich entspannt und lasse immer noch mal ein Fertiggläschen oder ein Quetschi zu. Wichtig für uns ist, dass Alma weiß, was eine Ausnahme ist und was Alltäglich, welches Produkt als Süßigkeit zählt und mit was man sich satt isst. Und zweitens: Alma soll verstehen, dass man sich an den Hauptmahlzeiten bedient und nicht den ganzen Tag über essen sollte. Daher bekommt sie das Essen, das sie wirklich essen kann und das ist nun mal ohne Zähne Brei. Trotz alledem freue ich mich sehr, wenn unsere Tochter in ein paar Monaten unser Essen mitessen kann, denn…

Auch wenn Kochen absolut mein Hobby ist, ist Brei-Kochen nicht annähernd so spannend, oder sagen wir doch gleich nervig. Gemüse zu schälen, in einem Topf kochen zu lassen, dann umzukippen, zu Püree zu verarbeiten, danach wieder umzufüllen und am besten alles so tot zu kochen, dass kaum mehr Nährstoffe drin sind. Nein, das macht keinen Spaß. Dann kann ich genauso gut die Gläschen aus dem Supermarkt kaufen. Doch Gott sei Dank gibt es noch einen viel besseren, schnelleren, gesünderen und günstigeren Weg, Brei für unsere Kinder herzustellen. Und zwar mit dem dem Philips Avent 4-in-1-Babynahrungszubereiter. Diese tolle Küchenmaschine ist vergleichbar mit dem Thermomix – nur für Babys. Denn der Avent Nahrungszubereiter kann alles in einem. Diese Küchenmaschine dampfgart dir das Gemüse und mixt es danach direkt weiter. Ein Schuss Öl dazu und direkt aus der Maschine auf den Teller. Der Rest kann eingefroren werden und das nächste Mal muss erst in vier Tagen gekocht werden (wenn man Gemüse-in-den-Behälter-des-Nahrungszubereites-kippen als Kochen bezeichnen kann). Wir benutzen dieses kleine Helferlein seit ein paar Tagen und sind super begeistert.

Bald bekommt ihr hier immer mal wieder ein paar Einblicke in Almas Speiseplan, der nun übrigens noch ein wenig ausgefallener ist, denn zu dem Küchengerät von Avent gibt es zusätzlich ein Rezeptbuch. Euch davon zu erzählen, spare ich mir aber fürs nächste Mal auf. Viel spannender finde ich, euch zuerst einmal zu zeigen, wie der Nahrungszubereiter funktioniert. Vielleicht ja auch etwas für euch?

 

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Die genaue Reihenfolge ist auf dem Deckel des Kartons zu erkennen.

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Ein tolles Rezeptbuch wird mitgeliefert. Dort findet man auch viele Rezepte für Kinder über einem Jahr.

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Meine Gemüsewahl treffe ich immer nach Lust und Laune.

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Nachdem das Gerät gepiept hat, muss man einfach den Behälter umdrehen und auf den Mixknopf drücken.

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Zum Schluss ein Schuss Rapsöl hinzufügen. Fertig.

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Mitgeliefert wird übrigens dieser Aufbewahrungsring, den man ganz einfach im Gerät wieder aufwärmen kann.

 

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Autor: mamaaempf

Mama aempf ist ein Mamablog aus Hamburg. Mama Nina schüttet ihr Herz aus und berichtet von echten Problemen und süßer Freude.

Ein Gedanke zu „Brei für Alma – unser Beikoststart“

  1. Super!!! Genau richtig! Viele Wege führen nach Rom und jedes Baby ist anders. Solche Kommentare🙄 Unsere Maus isst nich lange nicht so gut wie Alma, aber sie hat schon immer schlecht getrunken/gegessen. Wir haben ab dem 6. Monat angefangen und sind erst seit dem 8. Monat bei Frühstücksbrei. Nachdem sie krank war haben wir wieder super viel gestillt und das hat sich auch noch nicht richtig geändert. Mich beruhigt es aber zu wissen, dass wenn sie nur 100 g Gemüsebrei isst und im Anschluss Muttermilch bekommt, sie genug Nährstoffe bekommt.

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