Almas Laufstallparty

Ja, es kann sein, dass ich mein Kind in ein kleines Gefängnis stecke. So wird ein Laufstall bei Eltern genannt, die ihren Kindern alle Freiheiten dieser Welt geben möchten und sie niemals einsperren würden. Ich bin keine von denen, und daher muss Alma auch damit klar kommen können, sich in einem „eingegitterten Spielplatz im Wohnzimmer“ für ein paar Minuten auszutoben. Ich finde, wenn man es so beschreibt, klingt es gar nicht mehr nach Knast, oder? Und das ist ein Laufstall keineswegs. Denn viel mehr sind diese ca. zwei Quadratmeter ein Ort des vollkommenen Reizüberflusses, da sich dort alle Spielzeuge für die Kleinen türmen. 

Für mich gab es zwei große Pro-Gründe, weshalb wir unbedingt ein Babyparadies brauchen – Alma soll auch ohne mich ein paar Minuten an einem Ort verweilen, sodass ich alleine aufs Klo gehe, dem Postboten aufmache oder Wäsche aufhängen kann –  und zweitens: mein Auge kann es nicht ertragen, immer wieder auf blinkendes Plastikspielzeug zu stoßen. Mit unserem neuen Laufstall haben wir also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Und das mit einem ganz und gar untypischen Modell, denn unser Laufstall ist eigentlich gar keiner. Und trotzdem: eine ästhetische, einklappbare und super bequemer Lösung. Ich rede von dem BabyBjörn Reisebett.

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Denn das Reisebett passt sich mit seinem dezenten grau/silber unserem Wohnzimmer an und ist platzsparend. Außerdem super bequem – die integrierte Matratze ist mindestens genauso gemütlich wie Almas richtiges Bett. Wenn wir verreisen wollen, haben wir ein Reisebett, das im Umkehrschluss aber auch an jedem anderen Tag gut genutzt wird und zusammengeklappt passt es in jeden Fußraum. Wir sind wirklich glücklich mit dieser Lösung und unserem „Babyknast“ für Alma ;-).

Und dieser hat mich kreativ werden lassen – so ähnlich wie in unserem PEKIK-Kurs gesehen, haben wir nun einen geeigneten Ort, Almas Lieblingsspiel bei uns Zuhause zu spielen: das Tücherbad. Egal wie sie drauf ist, welche Laus ihr über die Leber gelaufen ist oder welcher Furz ihr quer steckt: Unser Tücherspiel bringt sie immer wieder nach vorne. Ich würde es selber nicht glauben, wenn ich nicht wüsste, wie viel Spaß es kleinen Babys bringt in Tüchern zu baden.

Wir haben ganz einfache Chiffontücher bestellt (sie natürlich einmal gewaschen) und in das BabyBjörn Babybett* gelegt. Die Matratze mit einer Wickelunterlage bedeckt und Alma ausgezogen**. Die Kombination: nacktes Baby und engen Raum mit bunten Tüchern ist echt faszinierend. So liegt Alma eine gute dreiviertel-Stunde da und tobt sich aus. Ab und zu schläft sie auch in ihrer Höhle ein. Dabei laufen Kinderlieder, ihrer Lichterkette ist an – und ich? Ich habe mal ein paar Minuten für mich!

Nach ihrer Spielstunde gehts immer in die Badewanne. Plantschen und aufwärmen. Wie unser Abend dann verläuft, könnt ihr euch wahrscheinlich denken… Mindestens eine von uns beiden ist ganz fest im Tiefschlaf. Probiert es bei euch doch auch mal aus!

 

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*das Tücherbad funktioniert natürlich auch in jedem anderem Laufstall oder z.B. auch einem umgedrehten Plantschbecken.

**unser Wohnzimmer ist natürlich sehr warm geheizt.

In Zusammenarbeit mit Babybjörn

Autor: mamaaempf

Mama aempf ist ein Mamablog aus Hamburg. Mama Nina schüttet ihr Herz aus und berichtet von echten Problemen und süßer Freude.

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