Endlich mal ein guter Kuchen!

Backen. Noch nie verstanden! Für mich echt ein Graus und unvorstellbar, wie das Spaß machen kann. Wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, bin ich sehr leidenschaftlich wenn es ums Thema Essen geht. Und so auch beim Kochen – meine liebste Beschäftigung. Nur spielt sich das bei mir so ab, dass ich mir eine Pfanne auf den Herd stelle, den Kühlschrank aufziehe und einfach intuitiv reinschmeiße, was mir gefällt. Klappt immer ganz gut. Ja, ich glaube ich kann sagen: Ich kann kochen. Genauso kann ich aber auch sagen: Ich kann überhaupt nicht backen. Warum? Aus dem oben genannten Grund: Kühlschrank aufziehen und in die Schüssel schmeißen, was mir gerade so passt, passt dem Kuchen überhaupt nicht. Bei unzähligen Versuchen kam alles raus, wirklich alles, nur noch nie ein schmackhafter Gaumenschmaus. Bis jetzt.

Heute darf ich euch (ja richtig: ich darf) ein Rezept vorstellen. Denn ich habe damit eigentlich nicht wirklich viel zu tun. Außer, dass ich den Apfelmus-Kokos-Kuchen von Leonie im Netz gefunden und nachgemacht habe.

Letzte Woche war ich auf einem Geburtstag eingeladen. Dem Geburtstag von meinem Freund Bo – er ist 3 Jahre alt geworden. Seine Mama und alle, die noch so dazu gehören, ernähren sich vegan. Also dachte ich mir, dass ich zur Feier des Tages einen veganen Kuchen backen würde. Im Internet recherchiert und auf glowing-mag fündig geworden.

Ein grandioser Kuchen! Mit ein paar Schweißperlen auf der Stirn habe ich das gute Stück am besagten Geburtstag auf den Tisch gestellt und schon direkt vorgewarnt, dass er nicht schmecken könnte. Meine Ausrede war, dass er, wenn er nicht schmeckt, nicht von mir, sondern Linda, die nehmen mir gesessen hat, gebacken wurde. Wenn er denn doch schmecken sollte, aber natürlich mein Werk wäre. Ok – gerettet.

Aber das war gar nicht nötig, denn alle waren begeistert. Ich muss echt sagen, so einen saftigen, fruchtigen Kuchen habe ich, glaube ich, noch nie gegessen. Also, egal ob vegan oder nicht: Macht ihn unbedingt nach!

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Bilder: glowing-mag.de

Zutaten

150 g Margarine
150 g Zucker
250 g Apfelmus
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
50 g Kokosraspeln oder -flocken & ein bisschen zum Bestreuen
200 ml Kokosmilch
für den Sirup: 100 ml Kokosmilch, 40 g Zucker

Zubereitung

  1. Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
  2. Margarine und Zucker mit der Küchenmaschine gut verrühren.
  3. Apfelmus zugeben.
  4. Nach und nach Mehl, Backpulver, Salz und Kokosraspeln zugeben und alles gut vermengen. Zwischendurch immer wieder einen Schluck Kokosmilch zugeben, bis alle Zutaten einen homogenen Teig ergeben.
  5. Den Teig in eine runde Silikonform oder eine gefettete Springform geben und etwa 45 Minuten backen lassen.
  6. In der Zwischenzeit den Sirup herstellen: Die restliche Kokosmilch erhitzen und den Zucker einrühren. Solange kochen lassen, bis die Konsistenz etwas dicker und sirupartig geworden ist.
  7. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und dann mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den Sirup gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen und abschließend mit Kokos bedecken. Wenn der Kuchen erst für den nächsten Tag ist, die Streußel am besten erst kurz vor dem Anschneiden über den Kuchen streuen.

 

Danke Leonie! 

Autor: mamaaempf

Mama aempf ist ein Mamablog aus Hamburg. Mama Nina schüttet ihr Herz aus und berichtet von echten Problemen und süßer Freude.

2 Kommentare zu „Endlich mal ein guter Kuchen!“

  1. Echt tolle Themen die da in deinem Blog ansprichst. Verfolge ich schon seit einiger Zeit.
    Und danke für das tolle Rezept, den Kuchen muss ich unbedingt ausprobieren, freu mich schon drauf 🙂

    Gefällt mir

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