Eat, Pray, Love im Selbstversuch Teil 4 – Das Ende meiner Reise

Das Ende meiner Reise sollte mich einmal auseinandernehmen und neu zusammensetzen. Oder man könnte auch sagen, ich bin in eine Waschmaschine geschmissen worden und komplett durcheinander, aber wie ein neuer Mensch wieder herausgeworfen worden. Lest selbst!

Nachdem ich den Norden von Bali bereist habe, um dann nach Nusa Lembongan, eine kleine verschlafene Insel, zu fahren, hatte mich Canggu wieder. Dort habe ich nochmal meine Freundin Sarah getroffen und mich ein bisschen wie zu Hause gefühlt – ich weiß, totaler Schwachsinn, aber wenn man längere Zeit unterwegs ist, ist ein Ort, den man nochmals bereist, ein wenig Heimat. Nach einer Woche war ich dann aber gespannt auf den Süden Balis und habe mit Jimbaran begonnen. Der untere Zipfel von Bali ist dafür bekannt, ziemlich viel Pauschaltourismus anzulocken. Aber er ist genauso begehrt bei Surfern, denn dort gibt es die allerbesten Wellen der ganzen Insel. Und dort, wo Surfer sind, sind auch gute Partys, tolle Restaurants, gute, günstige Spas und eine tolle Stimmung. Gibt es mehr, was man für seine letzte Woche Urlaub braucht? Ich glaube nicht. Also hin da! Für die letzten Tage hatte ich auch Lust, mal ein wenig Gas zu geben, coole Partys zu besuchen und ein oder zwei Bintang mehr zu trinken – wie gesagt: viele (hübsche) Surfer.

Auf Bali gibt es eine berühmte Party, für die Menschen von der ganzen Insel anreisen: sonntags im Single Fin. Fragt egal wen, jeder würde euch sagen, dass ihr euch dort unbedingt blicken lassen müsst! Also stand dieses Ereignis ganz oben auf meiner To-do-Liste. Sonntag an meinem letzten Abend dieser unglaublichen Reise.

Ich hatte tolle Tage in Jimbaran und danach in Uluwatu. Mit einer großartigen Bootstour, netten Menschen, BBQs am Strand, bei denen man für ein Kilogramm beste Garnelen gerade mal ein paar Euro gezahlt hat … und so weiter. Echt, echt schön dort! Aber ich fasse mich jetzt kurz, denn sonst würde ich hier mit dem Platz für meine Geschichte nicht hinkommen.

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Ich möchte euch von meinem Abend im Single Fin erzählen

Nachdem ich, an dem besagten Sonntag, viel zu spät vom Strand gekommen bin, hatte ich keine Zeit mehr mich umzuziehen und bin in Strandklamotten, total voller Sand und mit Salzwasserhaaren in der Beachbar angekommen. Auf einer Klippe oberhalb eines Surfspots befindet sich das berühmte Single Fin. Dort wird gegessen, getrunken und getanzt. Denn hier fließt Alkohol in Strömen und jeder hat Bock auf einen großartigen Abend.

Ich, total unvorbereitet, setze mich an einen Tisch nahe der Bar und bestellte mir erstmal etwas zu essen plus Bier. Das sollte mich nach vorne bringen und ankommen lassen. Nachdem mich eine halbe Stunde betrunkene Australier vollgequatscht haben, tippte mir jemanden auf die Schulter. Alleine dafür dankbar, dass mich dieses Tippen von dem Gespräch mit den Australiern erlösen könnte, drehte ich mich um und bin geflashed. Dort, hinter mir, stand ein Mann. Wir quatschten, gingen ein Bier trinken, verbrachten den Abend im Single Fin miteinander – und verliebten uns innerhalb weniger Stunden ineinander.

Eine Baliliebe, die uns beide nicht loslässt

Er tourt durch Bali, um dann in den Vietnam zu reisen. Sein Trip geht noch ganze sechs Wochen, meiner war am Tag danach vorbei. Wir verbrachten jede Minute zusammen, bis mein Flug ging, um uns dann sechs Wochen lang zu schreiben und zu telefonieren. Dass das klappen könnte … Pff, da hätte ich nicht im Traum dran gedacht. Hat es aber. An seinem ersten Tag im kalten Deutschland (Ach ja, hatte ich noch gar nicht erwähnt: Er ist Deutscher und kommt sogar aus meiner Heimat!) haben wir uns wiedergesehen. Eine Baliliebe, die uns beide nicht loslässt, und damit ist nicht nur die Insel gemeint.

Jetzt kann ich testen, ob ihr aufgepasst habt. Erinnert ihr euch an meinen letzten Artikel? Der Beitrag von Ubud und meiner unfassbaren Begegnung mit dem Heiler? Er hat mir vorhergesagt, dass ich ihn treffe. Er hat ihn mir beschrieben, er wusste, wie er aussieht, wie alt er ist, was sein Beruf ist. Es ist unglaublich! Nicht, dass ich an diesen Hokuspokus glaube. Aber ein wenig verrückt ist das schon, oder? Vielleicht ist es aber auch einfach nur Schicksal.

Diese Reise hat mich verändert und mein Leben bereichert. Ich würde mir für euch wünschen, dass ihr es genauso erlebt wie ich. Probiert es aus und lernt etwas Neues kennen. Es wird schön sein!

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Autor: mamaaempf

Mama aempf ist ein Mamablog aus Hamburg. Mama Nina schüttet ihr Herz aus und berichtet von echten Problemen und süßer Freude.

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