Geschenke zur Geburt

Wenn ich ein Ranking erstellen würde, was die meistgestellten Fragen an mich sind, ist die Frage „Was kann ich zur Geburt schenken?“ sowas von oben mit dabei. Denn vor diesem Geschenkproblem stehen wir alle ja des Öfteren. Irgendeiner bekommt doch immer ein Baby – oder? Und manchmal sogar schon das zweite oder dritte, was die Frage nicht vereinfacht. Denn spätestens dann hat man fast alles zuhause. Aus Erfahrung kann ich sagen, über was wir Eltern uns freuen, habe mich hingesetzt und wirklich schöne Ideen für euch rausgesucht. Weiterlesen „Geschenke zur Geburt“

Mein Baby redet mit mir! – Babys Sprache lernen

geschrieben von Anna Stockheim

Kleine, geballte Fäuste, eng an den Körper gezogene Beinchen und weiche, schmatzende Lippen sind Attribute eines Babys, die Menschen in Entzückung versetzten können. Was so süß aussieht, sind nicht nur zufällig auftretende Bewegungen, sondern eine frühe Form der Kommunikation. Wachsame Eltern können durch diese Babyzeichen lernen ihren Nachwuchs besser zu verstehen und schneller auf dessen Bedürfnisse einzugehen. Besonders, wenn die Tage und Nächte von Weinen geprägt sind, könnte das Deuten der Zeichen für die ganze Familie eine Erleichterung bringen.

Nach etwa sechs Lebensmonaten des Kindes haben sich die grobmotorischen Fähigkeiten ausreichend entwickelt und Eltern können anfangen durch festgelegte Zeichen mit ihrem Baby zu kommunizieren. Es gibt zahlreiche Kurse in denen Eltern und Kinder spielend und singend Gebärden und Gesten nutzen lernen. Doch auch ohne diese Lernangebote bringen die meisten Eltern ganz natürlich ihren Babys schon Zeichen bei, Winken ist beispielsweise eines davon. Weiterlesen „Mein Baby redet mit mir! – Babys Sprache lernen“

Lass los, trau dich! Lass los!

Wie viel muss man selbst erlebt haben, um mitsprechen zu können? Das frage ich mich gerade, als ich vor dem leeren Word Dokument sitze und meine wütenden Zeilen in die Tasten hauen möchte. Ja… wie tief muss ich selber in der Scheiße gesessen haben, damit ich laut aussprechen darf, dass da keiner hingehört? Eine Antwort darauf kann ich selber nicht geben, auch, wenn ich selber schon ziemlich in der Scheiße saß. Was ich aber weiß, ist, dass es wichtig ist, darüber zu sprechen, dass wir glücklich sein dürfen. Schon heute, nicht erst morgen. Weiterlesen „Lass los, trau dich! Lass los!“

Kita ist nichts für uns – wir leben kitafrei!

geschrieben von Anna Stockheim 

Endlich! Ein Ende der Kitaschließungen ist in Sicht und für einige Eltern sogar bereits in greifbarer Nähe. Ab August soll in einigen Bundesländern wieder Regelbetrieb herrschen und bis dahin erfolgt eine langsame, stufenweise Öffnung nach Altersklassen und Bedürfnissen. So gehen zuerst die Vorschüler zurück in die Kindertagespflegen und binnen weniger Monate folgen ihnen auch die restlichen Kinder. Vorerst sind nicht überall volle Tage angedacht, sondern nur einige Stunden Betreuung, doch diese schaffen die Möglichkeit, kurz in Ruhe zu arbeiten oder das Chaos der letzten Wochen auf Vordermann zu bringen. Circa 93 Prozent der Kinder zwischen drei und sechs Jahren werden in Kindertagesstätten betreut, bei den unter Dreijährigen ist die Quote jedoch mit rund nur einem Drittel viel geringer. Die restlichen Kinder sind nicht in der Kita, sondern daheim.

Wie, keine Kita? Die ganze Zeit mit den Kindern in den eigenen vier Wänden, wie in den letzten Monaten? Ja, genau! Einige Eltern entscheiden sich bewusst dafür, ihre Kinder selbst zu betreuen, ihren Anspruch auf Fremdbetreuung nicht geltend zu machen und kurzgesagt „kitafrei“ zu leben. Weiterlesen „Kita ist nichts für uns – wir leben kitafrei!“

Bauchgefühl – wenn alles anders kommt

geschrieben von Sophie Blume

Das erste Mal ein Baby im Bauch. Bedacht, auf all das, was erlaubt und verboten ist, habe ich mich meiner ersten Schwangerschaft hingegeben.

Einmal die Woche zum Schwangerschaftsyoga, an jedem Abend unsere Runde durch den Park. Ich war verliebt in diese Zeit und in die vielen Gespräche und Fragen darüber, wie es wohl sein würde, mit einem Kind in unserem Leben.

Ich hatte viel Zeit für mich, denn als Erzieherin ohne vollen Impfschutz, war ich sofort raus aus dem Beruf. Doch das machte mir nicht viel aus, denn mir war in den ersten Monaten ohnehin sehr übel und im Anschluss überkam mich täglich diese bleierne Müdigkeit, der ich mich unheimlich gern hingab. Was habe ich diese spontanen Schläfchen genossen.  Weiterlesen „Bauchgefühl – wenn alles anders kommt“