Wir sind viele – wie Patchwork funktionieren kann

Ich habe eine Mutter, einen Vater, zwei Stiefväter und eine Stiefmutter, einen Bruder, einen Halbbruder und dabei belasse ich es jetzt Mal – sonst wird es zu kompliziert. Ob ich darunter gelitten habe, dass unsere Familienkonstellation so verwirrend ist? Nein. Ob es manchmal kompliziert ist? Nein, eigentlich nicht. Ob ich es meinen Kindern selber so wünsche? Nein. 

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„Du wirst es überleben“

geschrieben von Anna Stockheim

Eine Geburt wird das Schlimmste sein, was du je erlebst. Du wirst in ein Krankenhaus gehen und unter Schmerzen wortwörtlich entbunden – geht nicht anders, wurde ja auch schon immer so gemacht. Oder doch nicht?

Katharina hat ihre Kinder zwar auch in einem Krankenhaus, aber unter komplett anderen Umständen zur Welt gebracht. Obwohl sie während ihrer Schwangerschaft nur solche Horrorgeschichten erzählt bekam, konnte sich die junge Frau nicht vorstellen, dass jede Geburt so sein muss.

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Zwei unter Drei – mein Leben als zweifach Mama

Acht Monate zweifach Mama und es hieß, es wird sich viel verändern. Aber nein, es hat sich bis jetzt gar nicht so viel verändert. Denn meine Angst vor dem zweiten Kind war – bis jetzt – unberechtigt. Viel mehr: Es ist schöner, entspannter und leichter, als ich es mir jemals vorgestellt habe. Mal schauen, wie lange es noch so bleibt…

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Stiefmütterlich

geschrieben von Miriam Oser-Soto

Als ich meinen Mann kennenlernte, hatte ich gerade mein Studium angefangen. Kinder standen noch lange nicht zur Diskussion bei mir – und doch taten sie es plötzlich, denn er hatte schon zwei. 

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Träume in der Schwangerschaft sind verstörend

geschrieben von Alina Pelling

Der Traum beginnt immer gleich. Und das seit Jahren. Immer und immer wieder durchlebe ich dieses Szenario in der Nacht: Ich stehe auf einer Wiese im beigen Flanell Pyjama, muss exakt 3x springen und kann dann fliegen wie Peter Pan. Ich gleite kurz unter den Wolken  – nicht über Nimmerland  – sondern über Hamburg,  die Beine zusammen, die Arme in meine Hüfte gestemmt. Eben wie Peter. Das Problem ist: Wo Peter ist, ist auch Hook. Und Kapitän Hook verfolgt mich. Die ganze verdammte Nacht. Er ist immer kurz hinter mir  – kurz davor meine Zehenspitzen zu berühren  –  und gönnt mir keine Pause. Manchmal mache ich auf Schornsteinen Halt, drehe mich kurz um, da ist er wieder mit seinem Piratenhut, ich schnappe nach Luft und muss weiter durch den Himmel hetzen. Hook erwischt mich nie, der Wecker oder eine volle Blase erlösen mich meist von der Jagd.  

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