Schnipp schnapp Brüste ab

Nicht selten schaue ich mir andere Menschen an und wundere mich, was mit ihrem Aussehen passiert ist. Auch wenn ich sie vorher nicht kannte, ist sofort klar: die haben ganz schön viel an sich verändern lassen. Das Meiste würde ich als „Geschmackssache“ beurteilen. Doch manchmal, da sieht man richtige Unfälle. Unfälle, die durch Ärzte und welche, die es gerne sein wollen, verursacht sind. Auch ich war schon bei Ärzten. Bei vielen sogar – um mich zu beraten lassen. Denn mir war immer klar: so ein Schönheitseingriff, den macht man nicht einfach so bei irgendwem, den macht man, wenn, dann nur dort, wo man sich gut aufgehoben fühlt. 

Ich bin Mitte zwanzig und habe schon Schönheitseingriffe hinter mir. Ob ich mich dafür schäme? Nein! Ob ich es bereue? Nein! Warum ich es gemacht habe: erzähle ich euch jetzt. Weiterlesen „Schnipp schnapp Brüste ab“

Nahrungsergänzungsmittel sind mein Yoga! – Wie wichtig sind eigentlich Mikronährstoffe?

In Kooperation mit Orthomol Natal

Wir hatten Glück. Davon waren wir aber nicht sofort überzeugt. Als der Schwangerschaftstest im Praxiszimmer meines Frauenarztes aufleuchtete, bin ich erstmal umgekippt – quasi wortwörtlich, denn ich dachte wirklich, dass ich alles wäre, aber schwanger? Wir, Hörby und ich, haben uns mit Themen rund um eine Schwangerschaft nie großartig beschäftigt – bevor wir ins kalte Wasser geschmissen wurden. Und waren auf einmal nicht nur schwanger, sondern auch: ratlos, überfordert, geschockt, überwältigt und voller Fragezeichen. Glücklich wurden wir natürlich auch ganz schnell, aber davor mussten wir uns erstmal durch die Infoblätter meines Gynäkologen kämpfen. Denn dieser ermahnt mich quasi sofort, nachdem ich den zweiten Strich gesehen hatte, dass ich jetzt an meine Mikronährstoff-Versorgung denken sollte. Er schob nach, dass man dies normalerweise schon bevor man schwanger wird, macht. Ich guckte ihn nur fragend an: meinen WAS? Weiterlesen „Nahrungsergänzungsmittel sind mein Yoga! – Wie wichtig sind eigentlich Mikronährstoffe?“

Spielmobile, Spielhäuser und Jugendzentren vom Aussterben bedroht

geschrieben von Katharina

Es ist ein etwas windiger Dienstagnachmittag in einem Stadtteil am Rande von Hamburg. Der feuchtkalte Nieselregen hat endlich aufgehört und die Windböen haben sogar die grauen Wolken, die seit Tagen den Himmel verhängen – eben typisch Hamburg – beiseitegeschoben. Die Sonne scheint und der triste Spielplatz, umringt von Hochhäusern mit mehr als zehn Stockwerken, wirkt plötzlich nicht mehr ganz so trostlos. Neben der leuchtenden Sonne sticht ein knallgelber VW-Bus ins Auge, vor dem bunte Go-Karts stehen. Ein Haufen Kinder drängt sich neben dem Bus um eine kleine Feuerstelle, auf der gerade eine warme Suppe gekocht wird. Weiterlesen „Spielmobile, Spielhäuser und Jugendzentren vom Aussterben bedroht“

Der Mama-Look hat ein Ende – Ich bekomme Hilfe!

In Kooperation mit BOX40  

Morgens vor dem Spiegel kriege ich fast zu viel. „Wie sehe ich eigentlich aus?“, nuschle ich leise in mich hinein. Meine Haare hängen undefiniert an meinem Kopf herunter, meine Augen werfen Schatten über mein ganzes Gesicht, meine Haut ist uneben und bräuchte dringend ein wenig mehr Zuwendung. Ich schaue an mir herunter. Schon wieder trage ich zwei verschiedene Socken: einen von Hörby und einen von mir. Immer noch den Schlafanzug an. Darüber meinen Lieblingshoodie. Wir haben 13:30 Uhr und ich merke, dass ich bis jetzt nur einen Kaffee getrunken habe. Seit 5 Stunden sitze ich am Schreibtisch und habe alles um mich rum vergessen. Nun bleibt eine halbe Stunde, um schnell die Spülmaschine anzumachen, mir ein Brot to-go zu schmieren und nach einer Katzenwäsche in ein Alltags-Outfit zu springen. Weiterlesen „Der Mama-Look hat ein Ende – Ich bekomme Hilfe!“

Erziehung braucht keine Namenskette

Ich stehe in der Küche und putze die Arbeitsplatte. Alma steht hinter mir und putzt mit dem Geschirrtuch den Fußboden. Mir fällt das dreckige Küchenpapier runter – vor Almas Füße. Bevor ich mich bücken kann, um das Tuch aufzuheben, hat Alma es schon in den Fingern und läuft damit Richtung Mülleimer. Ich schaue ihr verdutzt hinterher. Sie macht mit einer Hand den Mülleimer auf, mit der anderen Hand lässt sie das Tuch in den Eimer sinken, klatscht kurz in die Hände, lobt sich selber und kommt wieder zurück zu mir, um mit dem Geschirrtuch weiter zu schruppen. Diese Situation ist beängstigend schön. Ist mein Baby doch jetzt schon so groß, dass sie uns alles nachmachen kann und uns imponieren will. Dort in der Küche, als ich erstaunt mein kleines Mädchen beobachte, fällt mir ein Satz ein, den ich vor kurzem gehört habe: Unsere Kinder wollen uns immer gefallen, auch wenn sie es manchmal nicht zeigen können. Eine Erkenntnis, die mir den einen oder anderen Wutausbruch seitens Alma schon jetzt erleichtert hat. Und solch eine Situation in der Küche zeigt mir, dass wir so, wie wir miteinander umgehen, wohl alles richtig machen. Weiterlesen „Erziehung braucht keine Namenskette“