Ein Problem, wenn man(n) keine Gebärmutter hat – Zwei Männer mit Kinderwunsch

geschrieben von Anna Stockheim

Wie geht eigentlich Familie? Klassisch die große Liebe finden und dann Kinder bekommen? Na, wenn das mal so leicht wäre! Zuerst einmal müssen wir unter den Millionen Individuen, denen wir im Leben begegnen, den richtigen Menschen treffen – und dann auch noch schwanger werden. Das sind schonmal zwei Komponenten, die nicht so einfach sind, schon gar nicht, wenn man(n) keine Gebärmutter hat.

Patrick wollte schon als Kind immer Vater werden, doch umso älter er wurde, desto deutlicher wurde ihm die Schwierigkeit, als schwuler Mann Kinder zu bekommen. Adoption, Co-Parenting, Pflegefamilie, Leihmutter? All diese Begriffe wurden Teil seines Lebens, doch nur einer setzte sich durch: Seit Anfang 2016 sind Patrick und sein Mann Pflegeeltern.

Der Weg dahin war beschwerlich, bürokratisch und vor allem emotional. Bevor ein Kind in eine Pflegefamilie kommen oder adoptiert werden kann, ist es ein Prozess. Die potenziellen Elternteile werden auf Herz und Nieren geprüft, bis sie zu einer Regenbogenfamilie wachsen dürfen. 

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Wenn ich groß bin, möchte ich Spießer werden…

In Kooperation mit KRUPS

Ich wollte nie eine Küchenmaschine und jetzt habe ich eine. Ich Spießer. Ja wirklich… so fühle ich mich. Aber schon nach ein paar Wochen muss ich sagen: Spießer zu sein fühlt sich gar nicht so schlecht an. Und was mein Zeitmanagement angeht: Ich habe noch nie entspannter gekocht. Also joar, ich würde sagen: Ich habe alles richtig gemacht. 

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„Sie heißt wie eine Buchhandlung!?“: Von der Bürde, ein Kind zu benennen

Geschrieben von: Alina Pelling

Wir hatten sie uns so zuckersüß vorgestellt: Ein kleines Mädchen, blonde Hobbit-Locken, Cord-Latzhose und Grübchen, spielt mit ihren Gummistiefeln in einer Pfütze und dreht sich frech grinsend zu uns herum, wenn wir sie rufen: „Komm, Thalia!“

Uns gefiel der Name und – wenn überhaupt – dachten wir an die griechische Muse der Dichtung und Unterhaltung. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, so wenigen Menschen wie möglich von unseren Namensideen zu erzählen. Aber ich trage das Herz auf der Zunge und da wir schon das Geschlecht nicht wissen, wollte ich zumindest über Namen plaudern. Na gut, seien wir ehrlich: Ich wollte nur einmal die Bestätigung hören: „Och, süß. Das ist ja ein niedlicher Name!“. Stattdessen entsetzte Gesichter, hochgezogene Augenbrauen, verwirrte Emojis bei WhatsApp: „Thalia?! So wie die Buchhandlung?“. Das hatten wir völlig verpennt. Dadüm. Seitdem schwebt über unserem kleinen Pfützenmädchen ein großes Fragezeichen, und wir können Sie in Gedanken gar nicht mehr zum Essen reinrufen. 

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Arbeitende Mutter, schlechte Mutter?

geschrieben von Yavi Hameister

Yavi ist Autorin, Bloggerin, Frau, Mutter, ein Vorbild – für viele. So auch, wenn es um die Vereinbarkeit des Mutterdasein und des Jobs geht. Lest selber…

Seit der Schwangerschaft treffe ich mich mit einigen Müttern aus dem Geburtsvorbereitungskurs und es ist einfach toll, unsere Babys in allen Alters- und Entwicklungsstufen zu erleben. Mittlerweile sehen wir uns aber seltener, denn in Schottland ist es üblich, nach einigen Wochen postpartum wieder arbeiten zu gehen. Aus unserem Mutticlub sind also die meisten schon wieder back to work und es ist hier die normalste Sache der Welt. Wie in vielen andere Ländern auch.

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Ich werde eine Hexe

geschrieben von Jacqueline Wirner

Hexen sind alte Weiber. Mit schrumpeligen Nasen und schwarzen Hüten. Aber keine Babymamas, die rot gepunktete Gummistiefel tragen und ständig Windeln wechseln. Das zumindest denken die meisten Menschen. Dass sie damit falsch liegen, kann ich mit Bestimmtheit sagen. Denn moderne Hexen sind meiner Meinung nach alles andere als alt und schrumpelig. Und ich muss es ja wissen.

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