Tatort Hamburg: der Kitahorror!

Die ersten Wochen meiner Elternzeit habe ich runtergezählt. Die Wochen runtergezählt bis zum Ende meiner Elternzeit. Aber eher mit einem mulmigen Gefühl. Jede Woche weniger hat mir Angst gemacht. War die Elternzeit doch so schön und auch finanziell, wie ein warmer Mantel, der mich vor den frostigen Temperaturen der Selbstständigkeit schützt. Heute: fast acht Wochen vor dem Ende meiner Elternzeit habe ich den Mantel gegen einen Strickpullover getauscht und kann meine Angst vor dem Ende des ersten Jahres mit Alma abstreifen. Denn dann beginnt eine neue Zeit: ich arbeite wieder und Alma geht in die Kita. Weiterlesen „Tatort Hamburg: der Kitahorror!“

Karriere und Kind – lohnt sich ein Kind?

Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Baby? Gibt es eine schwierigere Frage als diese? Ich glaube kaum, denn einen richtigen Zeitpunkt gibt es wohl nie. Immer kommt etwas dazwischen. Meist ist es die Karriere. Oder war das mal so? Seit ein paar Jahren hat man das Gefühl, dass wieder viel öfter ja zu Kinder-kriegen gesagt wird. Oder auch: Der Kinderboom – so nennt man diese Entwicklung zurzeit, die nicht von ungefähr kommt. Denn nie war es einfacher, Karriere und Kind miteinander zu vereinen. Egal ob man 20 oder 40 Jahre alt ist.

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Eins für zwei. Wir essen zusammen!

In Kooperation mit Philips Avent

Ich esse gerne. Am liebsten würde ich diesen Satz einfach so stehen lassen, aber leider kann ich es nicht mehr. Denn seitdem ich ein Kind habe, ist das Essen (besonders zur Mittagszeit, wenn ich alleine mit Alma bin und sie zur gleichen Zeit Hunger hat) eher ein Wettkampf mit der Zeit. Daher musste eine Lösung her. Ich habe nicht jeden Tag Lust auf Toast oder Fertigessen (was ich sonst so snacke, wenn der Hunger kommt, könnt ihr hier lesen) und doch wird meine Zeit nicht mehr. Die Lösung muss also ganz klar am Timing liegen. Ich sollte mich einfach besser organisieren und dann knurren unsere beider  Mägen nicht mehr. Am besten wäre es, wenn ich Almas Essen mitessen könnte! Doch wie soll das funktionieren? Weiterlesen „Eins für zwei. Wir essen zusammen!“

Überfürsorge. Angst um mein Kind.

Damit hatte ich nicht gerechnet. Diese Angstfantasien machen mich ganz wahnsinnig. Mein Gehirn hat sich in ein Horrorfilmstudio verwandelt: Sie darf nicht fallen, ich nicht stürzen, wenn ich sie auf dem Arm habe. Egal wo ich bin, alles ist eine Gefahr. Dieses kleine Bündel Leben auf meinem Arm, wie eine gefrorene Seifenblase, die nur bei der kleinsten Bewegung zu viel droht, kaputtzugehen. Meine ersten Wochen als Mama verbringe ich damit mir Sorgen zu machen. Angst zu haben, dass meinem Kind etwas passieren könnte. Und es hört nicht auf… nach fast einem Jahr frage ich mich: Wie viel Sorgen machen ist eigentlich gesund?

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10 Prozent Gemüse kommt mir nicht in die Tüte

In Kooperation mit Philips Avent

Ich gebe es gerne zu: Mein Kind bekam wahrscheinlich viel zu unregelmäßig zu Essen, wenn man den Meinungen und Vorstellungen anderer Leute glaubt. Denn zu oft ist etwas anderes geplant oder wir sind spontan unterwegs und es ist zu umständlich oder zu kurzfristig gewesen, um Alma unterwegs ihren Brei oder ihr weich gekochtes Gemüse zu geben. Oder noch viel besser: sie in Ruhe zu Hause gefüttert zu haben, bevor man das Haus verlässt. Weiterlesen „10 Prozent Gemüse kommt mir nicht in die Tüte“