Ich bereue, nicht abgetrieben zu haben

Gastbeitrag

In dem Moment, in welchem mir mein Kind nach der Geburt auf die Brust gelegt wird, werden alle Zweifel, Sorgen und Ängste weggespült werden, denn die bedingungslose Mutterliebe zu meinem Kind wird da sein, sie wird mich überwältigen und einnehmen. Wieso auch nicht? Wie käme ich auf die Idee, dass es bei mir anders sein wird? Keine Mutter, Frau oder Hebamme hatte mich in meiner Schwangerschaft darauf vorbereitet, dass die Welle der Emotionen und Gefühle, die man als Mutter gegenüber seinem Kind empfindet, auf sich warten lassen kann oder gar ausbleibt.

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Hätte ich es verhindern können?

[Trigger Warnung – Suizid]

geschrieben von Anna Stockheim

Katharina ist 37 Jahre alt, lebt in Köln und betreibt in ihrer Freizeit einen Blog. Die Artikel darauf erzählen aber nicht von ihrem letzten Urlaub mit Freunden oder den Erlebnissen als Frau in der Wirtschaftswelt, sondern von einem anderen Thema. Einem Thema das nach wie vor in unserer Gesellschaft ein gewisses Tabu ist: Suizid von Angehörigen.

Betroffenen zu helfen, liegt ihr sehr am Herzen, denn auch ihr Vater nahm sich im September 2018 das Leben. Seither engagiert sie sich für das Ende des Tabus, klärt auf ihrem Blog seelennebel.de und dem dazugehörigen Instagram Account über Suizid auf und erzählt ihre eigene Geschichte.

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How to Kindergeburtstag

In Kooperation mit Kyddo

Mein Graus. Ja wirklich. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Kindergeburtstage Spaß machen können ­– also uns Eltern. Dazu kommt, dass ich wirklich keine Bastel- und Backmama bin. Ich habe es zwar gerne schön und bemühe mich auch sehr, dass es schön ist, aber ich sehe keine Erfüllung da drin, mich stundenlang in die Küche zu stellen und Torten zu backen oder Girlanden zu basteln. Ich bin da eher praktisch veranlagt und kaufe lieber. Mein Kind strahlt übrigens trotzdem und ich konnte die Nacht vor dem Geburtstag schlafen.

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Wenn Mama nicht mehr lachen kann

[Triggerwarnung – Depression, Suizid]

geschrieben von Anna Stockheim

Saskia* ist gerade 33 geworden, als sie ihren kleinen Sohn zur Welt brachte. Neun Monate lang warteten sie und ihr Freund sehnsüchtig darauf, ihren kleinen Schatz in die Arme schließen zu können. Die ersten Wochen waren wie im Bilderbuch und voll schöner Familienzeit, doch dann wurden die Tage langsam dunkler und die einst so glückliche Mama kannte kaum noch helle Momente. Über Monate hinweg begleiteten sie mehr Schatten als Licht und erst der Besuch bei einem Arzt gab der Familie Klarheit und die Diagnose: Eine schwere Wochenbettdepression mit Suizidgedanken. 

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Ich bereue meine Abtreibung sehr – im Gespräch mit drei Frauen

Es gibt Entscheidungen im Leben, die sind schwerwiegend. Entscheidungen, die können unser ganzes Leben verändern. So auch die Entscheidung für oder gegen ein Kind. Eine Entscheidung, die vor dem Sex getroffen werden sollte und falls dem nicht so ist, es aus Gründen eben doch zu einer Schwangerschaft gekommen ist, gibt es die Option des Schwangerschaftsabbruchs – die jede Frau bei uns in Deutschland selbstständig wählen darf.  

Vor ein paar Wochen haben wir euch die Geschichte von einer Frau erzählt, die heute sagt, dass ihr Abbruch für sie auch noch jetzt – viele Jahre später – die richtige Entscheidung war. Dass das aber nicht die Regel ist, habe ich nun erfahren, als ich mich mit drei Frauen unterhalten habe, die mir genau das Gegenteil erzählt haben. Drei Frauen, die ihren Schwangerschaftsabbruch zutiefst bereuen. 

Ein sehr sensibles Thema, über das sich kein Außenstehender eine Meinung bilden darf und trotzdem ein Thema, dass von beiden Seiten beleuchtet werden sollte. Damit verstanden wird, dass eine Abtreibung kein kleiner Eingriff ist, sondern etwas ist, was das Leben verändern wird.   

*Alle Namen wurden von der Redaktion geändert.

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