Nicht noch ein Familienbett…

Beim zweiten Kind ist alles anders. Ja, unterschreibe ich. Denn schon jetzt in der Schwangerschaft merke ich, dass wirklich kaum etwas der ersten Schwangerschaft ähnelt. Nun, mit der Erfahrung durch Kind Nummer eins weiß man auch einfach besser Bescheid. Hinterfragt nicht mehr so viel, achtet mehr auf sich. Ich freue mich nicht weniger, nein, vielleicht sogar mehr, bin aber nicht mehr so aufgeregt. Ich brauche mir nicht in der 20. Schwangerschaftswoche einen Kinderwagen zu kaufen, weil ich weiß, dass der in der eh 39. Schwangerschaftswoche erst parat stehen sollte. Ich weiß, dass ich nicht timen kann, wann die Geburt los geht, wann ich ins Krankenhaus muss, noch nicht einmal, in welches Krankenhaus ich fahren werde. Dieses Mal weiß ich, dass ich vieles einfach auf mich zukommen lassen muss und mein zweites Kind vielleicht auch ganz anders als mein erstes wird. Also verbringe ich die Wochen gelassener. Mache mir weniger Stress, weniger Gedanken und versuche die ruhigen Tage zu genießen. Und doch kommen natürlich ab und an Ideen in meinen Kopf, wie wir unser Familienleben zu viert effizienter gestalten könnten.

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Der Beikoststart – beobachten, verstehen, handeln

In Kooperation mit STOKKE

Und dann sind die ersten Monate geschafft. Das Stillen oder das Flasche geben hat sich eingespielt, der Tag-Nacht-Rhythmus ist so langsam gefunden und wir Mamas wissen, was denn wirklich das Problem ist, wenn das Baby sich bemerkbar macht. Wir haben das Gefühl, dass wir ein Team werden. Ein eingespieltes Team. Bis wir auf einmal merken, dass sich dieser Minimensch verändert. Unser Sprössling greift nach Essen, beobachtet unseren Löffel in der Suppe und schmatzt laut los, wenn wir gemeinsam am Tisch sitzen. Unser Baby sitzt, ist schon bald ein halbes Jahr alt und verlangt nach mehr als nur Milch. Eine neue Ära beginnt. Alles sieht nach Beikoststart aus und wir, ja wir, wissen gar nicht wie uns geschieht… Unser Kind soll nun essen? Wie fangen wir an? Was können wir alles falsch machen? Oder fragen wir lieber andersherum: wie funktioniert der Beikoststart? Im Stokke Summer House in Hamburg wurde unter anderem auch dieses Thema behandelt und in einem zweistündigen Workshop mit Hebamme Anna Zahn besprochen. Weiterlesen „Der Beikoststart – beobachten, verstehen, handeln“

Hamburg für Könner

Vor über sieben Jahren habe ich mich dazu entschieden nach Hamburg zu ziehen. Eine Entscheidung, die aus einer Laune entstand. Vorher hatte ich keinen großen Bezug zur Hafenstadt, obwohl meine Familie sogar ursprünglich hierher kommt. Doch es fühlte sich irgendwie gut an, in den Norden zu ziehen. Also packte ich zwei große Reisetaschen und fuhr mit meinem damaligen Cabrio von Dortmund nach Hamburg – und blieb. In den letzten Jahren zog ich einmal quer durch die Stadtviertel und bin nun, nach den wilden Studentenjahren, am Stadtrand angekommen. Mein Hamburg ist mit mir gewachsen, hat sich meinen Interessen angepasst und wurde von der Partygroßstadt zu einer Stadt, in der meine Kinder aufwachsen. Ich kannte jede Bar und kenne jetzt jeden Spielplatz. Ich wollte nur in der Schanze sein und schätze jetzt sehr das Naturschutzgebiet. Ich kannte die besten Restaurants und freue mich jetzt über Kindercafes. Ja, es hat sich verändert und ist trotzdem oder vielleicht noch schöner – mein Hamburg.  Weiterlesen „Hamburg für Könner“

Geschwisterliebe – Wie geht das?

In Kooperation mit STOKKE

Ich hatte schon einmal davon erzählt. Von der nicht immer rosigen Beziehung zwischen mir und meinem kleinen Bruder. Wir sind 16 Monate auseinander und haben uns eher die Köpfe eingeschlagen als gestreichelt. Eine nicht wirklich angenehme Situation für meine Mama, aber auch wir Kinder hätten bestimmt davon profitiert, wenn wir uns besser verstanden hätten. Etwas, was ich bei meinen Kindern unbedingt vermeiden möchte. Daher werde ich mit allen möglichen Mitteln versuchen, dass sich Alma und das Zitronenbaby verstehen. Der Workshop von Mamacoach Imke Dohmen kam, vor ein paar Tagen, also wie gerufen. Ein Workshop, der im Stokke Summer House gehalten wurde und sich mit dem Thema „Geschwisterliebe“ beschäftigte. Wow. Da musste ich hin! Das wusste ich sofort. Als Expertin Imke mir dann aber quasi sofort mitteilte, dass es total wichtig ist, dass sich Geschwister streiten, war ich erst einmal ein wenig überrascht. Aber von vorne… Weiterlesen „Geschwisterliebe – Wie geht das?“

Wenn Mama und Papa Hilfe brauchen – Tina und ihre Au-Pairs

Frauen, die bewegen, gibt es viele! Doch zu wenigen hören wir aufmerksam zu. In meiner Kategorie findet ihr regelmäßig Interviews mit unglaublich spannenden Frauen, die alle anders denken, aber eins gemeinsam haben: sie verbessern die Welt. Manchmal nur ihre eigene, manchmal auch unsere.

Liebe Tina, für meine Kategorie „Frauen, die bewegen“ interviewe ich Frauen, die etwas Besonderes gemacht haben, etwas geschaffen haben, von dem andere profitieren und den Mut haben, damit nach außen zu treten. Heute möchte ich mit dir über ein Familienmodell sprechen, dass gar nicht so fern ab von der Realität ist und doch für viele noch viele Fragezeichen mitbringt. Kurz zu euch: Du bist Tina, bist verheiratet und hast Zwillingsmädels. Emmi und Lilli sind drei Jahre alt. Ihr habt euch dazu entschieden, ein Au-Pair aufzunehmen, das euch in eurem Familienalltag unterstützt. Ein fremdes Mädchen zu sich zu holen, mit ihr die eigenen vier Wände zu teilen und in die Familie aufzunehmen, ist bestimmt nicht immer leicht. Sich einzugestehen, dass man als Mama Hilfe gebrauchen kann, bestimmt auch nicht immer. Also lass uns anfangen… ich bin schon ganz gespannt.

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