Was ich nicht mag, muss nicht bleiben – tschöö Zornesfalte

Ich glaube es nicht, dass es so weit gekommen ist! Dass ich wirklich hier – auf meinem Blog – über meine Zornesfalte schreibe. Als ich diesen Satz tippe, muss ich laut lachen, denn hey: meine Zornesfalte bekommt einen eigenen Beitrag? Was passiert als nächstes? Ein Beitrag über meine Hornhaut oder Scharmhaare? Soweit lassen wir es bitte nicht kommen. Aber, da sind wir schon beim Thema, ich habe mich heute nicht hingesetzt und stundenlang darüber nachgedacht, was ich heute für euch schreiben könnte. Vielmehr habe ich immer wieder von euch Fragen zu meiner Zornesfalte bekommen oder eher dazu, dass ich letztens erzählt habe, dass ich mir sie habe wegmachen lassen. Ihr wollt wissen: wieso, weshalb, warum und daher nutze ich heute einfach mal meine freie Stunde, um euch davon zu berichten. Also jetzt mal Tacheles: ich habe Botox in der Stirn und ihr wollt mehr darüber wissen, also lest selbst: Weiterlesen „Was ich nicht mag, muss nicht bleiben – tschöö Zornesfalte“

Unser Weg zum Wunschkind – Der Anfang von etwas ganz Großem

geschrieben von Katja Lucht

…und dann war es mal wieder soweit.

Ich schaue auf meine Eisprung-App. In zwei Tagen könnte die rote Pest wieder auftauchen – oder sollte es dieses Mal tatsächlich soweit sein? Wenn es in diesem Monat klappte, wäre unser Kind vom Sternzeichen Schütze und würde sogar noch dieses Jahr zur Welt kommen. Immerhin sagen doch immer alle: Gebt euch ein Jahr Zeit! Solange kann es schon mal dauern, bis man schwanger wird. Schon wenn ich das Wort schwanger schreibe, zittern mir die Hände. Morgen früh werde ich testen und dieses Mal – bin ich mir sicher – werden da zwei Streifen zu sehen sein. Ich hole also einen von schon mittlerweile unzähligen Schwangerschaftstests aus meinem Badeschrank und mache mein allmonatliches Ritual. Drauf pinkeln und warten bis endlich zwei Striche erscheinen. Los! Ich merke doch, dass sich mein Körper in diesem Monat anders anfühlt. Ein kurzer Blick auf den einen Streifen rechts sagte mir, dass ich mich wieder getäuscht haben sollte. Irgendwann kann man seine Tränen nicht mehr zurückhalten, also lief es mir wie ein Rinnsal über die Wangen. Zum Glück ist da dieser starke Mann an meiner Seite, der mich immer wieder auffängt und mir sagt, dass alles gut werden wird. Mein Bauchgefühl hat mir allerdings schon lange mitgeteilt, dass es an der Zeit ist, der Sache auf den Grund zu gehen. Also ab zum Arzt!

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Schöner lebt es sich mit dem bestmöglichen Schutz – #meningitisbewegt

In Kooperation mit gsk

Wie muss das sein, aufzuwachen, und der Alltag ist nicht mehr wie früher? Wie muss das sein, seinem Kind mit dem Hörgerät oder den Prothesen zu helfen? Wie muss das sein, wenn es mögliche Impfungen gegen die Erkrankung gegeben hätte? 

Das Mamaherz

Und dann schaue ich sie an und frage mich: bin ich genug für dich? Ich weiß, dass du mich über alles liebst, aber bin ich die, die ich für dich sein will? Mein Mamaherz, blödes Mamaherz, tut manchmal nämlich richtig weh, dann, wenn ich zu ungeduldig mit ihr war. Dann, wenn die Zeit nicht reicht, um ihr Lieblingsessen zu kochen, dann, wenn ich sie morgens wecken muss, um sie in die Kita zu fahren, dann wenn ich sie abhole und sie auf dem Stein sitzt, ganz lieb und entspannt und den anderen Kindern beim Toben zuschaut. Dann, wenn ich an unseren freien Tagen nicht mit ihr um 6 Uhr aufstehen möchte und mir noch ein paar Minuten alleine im Bett genehmige, sie dafür ihre Stifte holt und sie zum Bett bringt, um ganz leise neben mir zu malen. Dann, wenn sie nachts schlecht träumt, zu uns ins Bett kommt und in meinem Arm sofort einschläft. Mein Mamaherz ist voll. Voller Liebe, voller Sorge, voller Zweifel. Denn, wer sagt mir, dass ich nicht noch besser für sie sein kann? Weiterlesen „Das Mamaherz“

Darf ich das oder muss ich es sogar?

Heute morgen, als ich meine Blogwochen der kommenden Monate plante, ertappte ich mich beim Grübeln. Grübeln, ob es okay ist, wenn ich mich positioniere. Ob es okay ist, wenn ich meine Plattform nutze, um gewissen Themen anzuspreche. Ob es okay ist, wenn ich meine Meinung kundtue. Ich dachte darüber nach, ob ich mich bei diesem einen Thema nicht lieber zurückhalten möchte. Nicht den Raum schaffen möchte, um es auseinanderzunehmen, um mich angreifbar zu machen. Denn eins ist klar: So bald ich eine Meinung habe, bin ich für manche die Gute und für andere die Böse. Einfacher mache ich es mir damit nicht. Mache mir mehr Arbeit, als ich vielleicht müsste, versaue mir Chancen und Möglichkeiten. Doch das alles mache ich gerne. Denn ich möchte kein Talkmaster sein. Ich möchte nicht moderieren (auch, wenn es natürlich Moderatoren gibt, die sich positionieren). Ich möchte mitmischen und eventuell mit meiner Stimme zum Nachdenken anregen. Denn das Problem liegt doch auf der Hand: viel zu viele Menschen halten sich raus und ducken sich lieber, anstatt den Kopf hinzuhalten. Heute morgen bin ich aus meinem Tagtraum aufgewacht und mir war klar, dass ich keinen weiteren Moment verschwende, meine Stimme infrage zu stellen – die darf ruhig jeder hören. Weiterlesen „Darf ich das oder muss ich es sogar?“